Elisabeth Jerichau-Baumann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Elisabeth Jerichau-Baumann, Selbstbildnis 1848

Elisabeth Jerichau-Baumann (* 21. November 1819 in Warschau; † 11. Juli 1881 in Kopenhagen) war eine dänische Malerin.

Elisabeth Jerichau-Baumann, Gattin von Jens Adolf Jerichau und Mutter von Harald Jerichau, studierte in Düsseldorf und malte früher mit Vorliebe Bilder aus dem Slowakenleben, machte aber, seitdem sie in Rom lebte, vornehmlich das dortige Volksleben zum Gegenstand ihrer Darstellungen.

Später bereiste sie Griechenland und Ägypten. Ihre Arbeiten sind meist dekorativ behandelt und in der Zeichnung mangelhaft, aber mit feinem Farbengefühl und mit Vorliebe für romantische Lichteffekte ausgeführt.

Sie stellte meist lebensgroße Figuren dar (griechischer Hirt am Parthenon, ägyptische Frauen) und malte auch Porträts, von denen eins von den Brüdern Grimm war und als Vorlage für den 1000 Mark-Schein der vierten und letzten Serie der Deutschen Mark diente. Sie starb am 11. Juli 1881 in Kopenhagen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bögh: Elisabeth Jerichau-Baumann (Kopenhagen 1886).

Weblinks[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt.

Um danach auf den Meyers-Artikel zu verweisen, kannst du {{Meyers Online|Band|Seite}} benutzen.