Elise Christie

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Elise Christie Shorttrack
Nation Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Geburtstag 13. August 1990
Geburtsort Edinburgh
Größe 160 cm
Gewicht 54 kg
Karriere
Verein Falkirk & Stirling ST Speed Skating Club
Trainer Archie Marshall
Nationalkader seit 2005
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
EM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
ISU Shorttrack-Weltmeisterschaften
Bronze 2013 Debrecen 1000 m
Silber 2014 Montreal 500 m
ISU Shorttrack-Europameisterschaften
Gold 2008 Ventspils Staffel
Bronze 2010 Dresden Mehrkampf
ISU Shorttrack-Juniorenweltmeisterschaften
Silber 2008 Bozen 500 m
Weltcup-Logo Platzierungen im Shorttrack-Weltcup
 Debüt im Weltcup 19. Oktober 2007
 Weltcupsiege 1
 1000-m-Weltcup 3. (11/12)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 1000 Meter 1 2 1
letzte Änderung: 14. März 2012

Elise Christie (* 13. August 1990 in Edinburgh) ist eine britische Shorttrackerin.

Christie war zunächst im Eiskunstlaufen aktiv, begann mit elf Jahren zusätzlich mit Shorttrack, und konzentrierte sich wenig später dann vollends auf ihren heutigen Sport. Sie trainiert seit 2006 am Leistungszentrum in Nottingham.[1] Internationale Erfolge gelangen Christie erstmals in der Saison 2007/08. Sie debütierte im Oktober 2007 in Harbin im Weltcup. Bei der Juniorenweltmeisterschaft in Bozen errang sie im 500 m-Rennen die Silbermedaille und krönte die Saison mit dem Gewinn der Staffel-Goldmedaille bei der Europameisterschaft in Ventspils. In der Saison 2009/10 nahm Christie an allen vier Weltcupveranstaltungen teil und erreichte dabei über 1000 m und 1500 m jeweils einmal das Finale. Bei der Europameisterschaft in Dresden wurde sie über 1500 m und 3000 m Zweite und errang Bronze im Mehrkampf. Auch bei der Weltmeisterschaft in Sofia platzierte sie sich gut. Über 1000 m wurde sie Vierte, über 3000 m Sechste und im Mehrkampf Achte. Christie qualifizierte sich für die Olympischen Spiele in Vancouver. Dort schied sie jedoch über 1000 m und 1500 m bereits im Vorlauf aus, während sie über 500 m das Viertelfinale erreichte und abschließend Elfte wurde. Ihr erstes Weltcuppodest erreichte Christie in der Saison 2010/11. In Québec wurde sie über 1000 m Dritte. Bei den Saisonhöhepunkten konnte Christie in der Saison jedoch nicht überzeugen und verpasste die Vorjahresergebnisse. In der Saison 2011/12 erreichte sie im Weltcup über 1000 m zweimal Rang zwei und gewann in Moskau schließlich ihr erstes Weltcuprennen. Bei der Weltmeisterschaft in Shanghai erreichte sie über 1000 m erstmals ein WM-Finale und verpasste als Vierte eine Medaille nur knapp. Christie gewann bei der WM 2013 in Debrecen über 1000 m die Bronzemedaille. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi wurde sie im Halbfinale über 1000 m und im Finale über 500 m disqualifiziert. Bei der WM 2014 wurde sie in Montreal über 500 m Zweite und erreichte im Mehrkampf den vierten Rang.

Christie hält über 1000 m, 1500 m und 3000 m den aktuellen Britischen Rekord.

Sie studiert an der Loughborough University Sportwissenschaft.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Elise Christie. Abgerufen am 9. Dezember 2012 (englisch).
  2. GB Shorttrack - Elise Christie. Abgerufen am 9. Dezember 2012 (englisch).