Serie A (Eishockey)

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Serie A
Aktuelle Saison Serie A 2014/15
Sportart Eishockey
Abkürzung Serie A
Verband Federazione Italiana Sport del Ghiaccio
Ligagründung 1924
Mannschaften 12
Land/Länder ItalienItalien Italien
Titelträger Ritten Sport
Rekordmeister HC Bozen (19)
TV-Partner Rai Sport 1 & Rai Sport 2
Website www.fisg.it
Erster Puckeinwurf Finalspiel 2010/11 Pustertal-Asiago
Ein Spiel der Saison 2009/10 zwischen dem HC Bozen und dem SG Pontebba in der Eiswelle von Bozen
Roland Ramoser, ehemaliger DEL-Spieler und Meister mit dem HC Bozen 1995

Die Serie A ist die höchste Eishockey-Profiliga Italiens.

Die Liga wurde 1924 als Serie A gegründet, wurde später in Serie A1 (vollständiger Name: la Serie A1 di hockey su ghiaccio) und 2013 in Elite A umbenannt. Seit 2014 heißt sie wieder Serie A. Sie wird vom Italienischen Eissportverband organisiert. Wie im Fußball erhält der Gewinner der Meisterschaft die Scudetto, eine Plakette in den italienischen Nationalfarben, die er in der Folgesaison auf dem Trikot tragen darf.

Rekordmeister der Liga ist der HC Bozen mit 19 Titeln vor der SG Cortina mit 16 Titeln und dem HC Mailand mit 15 Titeln. Als Italiens Eishockeyhochburg gelten Mailand, in 81 Jahren konnten acht verschiedene Vereine insgesamt 32-mal die Meisterschaft in die norditalienische Stadt holen, und Südtirol, das neben 24 Meistertiteln bei den Männern auch zehn Titel für die Frauen vom HC Eagles Bozen und die größte Dichte an Amateurvereinen aufzuweisen hat.

Außerdem findet in jedem Jahr die "Coppa Italia" sowie die "Supercoppa" parallel zur regulären Saison statt.

Die nächsttieferen italienischen Spielklassen sind die 2a Divisione und die Serie C (Unter 26).

Geschichte[Bearbeiten]

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In der Saison 2007/08 nahmen neun Teams am Ligabetrieb teil, Meister wurde HC Bozen. Nach der regulären Saison folgen zwei sogenannte Masterrunden mit zwei Gruppen, verteilt nach der Saisonplatzierung. Je nach Platzierung in der Masterrunde spielen die Vereine dann in einer Play-off-Runde im Modus Best-of-Five, beginnend mit dem Viertelfinale, den Meister aus.

In der Saison 2008/09 nahmen 8 Mannschaften an der Meisterschaft teil. Nach der regulären Saison folgte eine Zwischenrunde und danach dann schließlich die Play-offs bzw. Play-out. Vier Mannschaften der insgesamt Acht spielten Play-off, die anderen Vier spielten Play-out. Play-off begegneten sich der erst- und viert-platzierte (Bozen- Cortina) und der zweit und dritt-platzierte (Ritten - Pustertal). Gespielt wurde dabei Best-of-seven. Der SV Ritten und der HC Bozen qualifizierten sich für das Finale, wobei sich der HC Bozen den Meistertitel holte.

Nachdem im Sommer 2014 den Südtiroler Teams die Teilnahme an der Inter-National-League (kurz INL) verboten wurde und sie damit nach nur einem Jahr zur Rückkehr nach Italien gezwungen waren, nahmen in der Saison 2014/15 zwölf Teams an der Liga teil. Zudem entschloss man sich 2014 wieder den alten Namen (Serie A) zu verwenden.

Vereine 2014/15[Bearbeiten]

Team Stadt Spielstätte Kapazität
Asiago Hockey Asiago, Venetien Pala Hodegart 2200
SG Cortina Cortina d’Ampezzo, Venetien Olympisches Eisstadion Cortina 2700
SHC Fassa Canazei, Trentino Gianmario Scola 3500
Hockey Milano Rossoblu Mailand, Lombardei Stadio del Ghiaccio Agora 4000
Ritten Sport Ritten, Südtirol Arena Ritten 1200
HC Pustertal Bruneck, Südtirol Leitner Solar Arena 2150
HC Valpellice Torre Pellice, Piemont Palaghiaccio Olimpico di Torre Pellice 2500
WSV Sterzing Broncos Sterzing, Südtirol Weihenstephan Arena 1700
SV Kaltern Kaltern, Südtirol Raiffeisen Arena 1800
HC Eppan Eppan, Südtirol Eisstadion Eppan 1500
HC Gherdëina Wolkenstein, Südtirol Eisstadion Pranives 2000
HC Neumarkt Neumarkt, Südtirol Würth Arena 1200

Meister der ersten italienischen Liga[Bearbeiten]

1925 HC Mailand 1955 HC Mailand 1985 HC Bozen 2015 vakant
1926 HC Mailand 1956 keine Austragung 1986 HC Meran
1927 HC Mailand 1957 SG Cortina 1987 AS Varese Hockey
1928 keine Austragung 1958 HC Inter Mailand [1] 1988 HC Bozen
1929 keine Austragung 1959 SG Cortina 1989 AS Mastini Varese Hockey
1930 HC Mailand 1960 HC Diavoli Mailand [1] 1990 HC Bozen
1931 HC Mailand 1961 SG Cortina 1991 HC Mailand Saima
1932 SG Cortina 1962 SG Cortina 1992 HC Devils Milan
1933 HC Mailand 1963 HC Bozen 1993 HC Devils Milan
1934 HC Mailand 1964 SG Cortina 1994 AC Mailand Eishockey [2]
1935 HC Diavoli Rossoneri Milano 1965 SG Cortina 1995 HC Bozen
1936 HC Diavoli Rossoneri Milano 1966 SG Cortina 1996 HC Bozen
1937 HC Mailand 1967 SG Cortina 1997 HC Bozen
1938 AC Milanese DG [1] 1968 SG Cortina 1998 HC Bozen
1939 keine Austragung 1969 HC Gherdëina 1999 HC Meran
1940 keine Austragung 1970 SG Cortina 2000 HC Bozen
1941 AC Milanese DG [1] 1971 SG Cortina 2001 AS Asiago Hockey
1942 keine Austragung 1972 SG Cortina 2002 HC Milano Vipers
1943 keine Austragung 1973 HC Bozen 2003 HC Milano Vipers
1944 keine Austragung 1974 SG Cortina 2004 HC Milano Vipers
1945 keine Austragung 1975 SG Cortina 2005 HC Milano Vipers
1946 keine Austragung 1976 HC Gardena 2006 HC Milano Vipers
1947 HC Mailand 1977 HC Bozen 2007 SG Cortina
1948 HC Mailand 1978 HC Bozen 2008 HC Bozen
1949 HC Diavoli Rossoneri Milano 1979 HC Bozen 2009 HC Bozen
1950 HC Mailand 1980 HC Gardena 2010 AS Asiago Hockey
1951 HC Mailand 1981 HC Gardena 2011 AS Asiago Hockey
1952 HC Mailand 1982 HC Bozen 2012 HC Bozen
1953 HC Diavoli Rossoneri Milano 1983 HC Bozen 2013 AS Asiago Hockey
1954 HC Mailand 1984 HC Bozen 2014 Ritten Sport

Einzelnachweise und Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b c d AC Milanese DG, HC Inter Mailand und HC Diavoli Mailand sind Teams, die aus der Auflösung des HC Mailand und den HC Diavoli Rossoneri Milano entstanden.
  2. Die HC Devils Mailand spielten in der Saison 1993/94 unter dem Namen AC Mailand

Weblinks[Bearbeiten]