Elite Ice Hockey League

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Logo der Elite Ice Hockey League

Elite Ice Hockey League (EIHL) ist eine professionelle Eishockey-Liga im Vereinigten Königreich. Sie wurde 2003 gegründet und ging aus der Ice Hockey Superleague hervor. Nach anfänglichen Unklarheiten, die durch Schlichtung des Eishockeyweltverbandes geregelt werden konnten, wird die EIHL vom britischen Eishockeyverband Ice Hockey UK anerkannt.

Die EIHL gilt als die höchste Spielklasse des britischen Eishockeys, noch über der English Premier Ice Hockey League. Zwischen beiden Ligen gibt es keinen Auf- oder Absteiger. Finanzielle Gegebenheiten lassen das Teilnehmerfeld der EIHL regelmäßig fluktuieren. Wegen ihres Sponsors Bmibaby ist sie auch als Bmibaby Elite League bekannt.

Modus[Bearbeiten]

Die EIHL spielt jährlich vier Wettbewerbe aus. Die reguläre Saison besteht aus 54 Spieltagen, jedes Team hat jeweils drei Heim- und Auswärtsspiele gegen jede anderen Mannschaft.

Die besten acht Mannschaften der regulären Saison qualifizieren sich für die Play-Offs. Die Viertelfinals werden in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Die beiden Halbfinalspiele und das Finale werden in einem Turnier in Nottingham ausgetragen.

Daneben werden während der Saison zwei Pokalwettbewerbe ausgetragen. Für den Challenge Cup werden die zehn Mannschaften in zwei Fünfergruppen aufgeteilt. Jede Mannschaft hat zwei Heimspiele und zwei Auswärtsspiele. Die Heimspielrechte werden ausgelost. Von beiden Gruppen gelangen die beiden besten Mannschaften in die Halbfinals. Der Knockout Cup wird im KO-Verfahren mit Hin- und Rückspielen ausgetragen.

Teilnehmer in der Saison 2013/14[Bearbeiten]

Team gegründet Ort Halle Kapazität Ligazugehörigkeit
Belfast Giants 2000 Belfast, Nordirland Odyssey Arena 9.957 seit 2003
Braehead Clan 2010 Glasgow, Schottland Braehead Arena 4.000 seit 2010
Cardiff Devils 1986 Cardiff, Wales Cardiff Bay Ice Rink 2.500 seit 2003
Coventry Blaze 2000 Coventry, West Midlands SkyDome Arena 2.600 seit 2003
Dundee Stars 2001 Dundee, Schottland Dundee Ice Arena 2.300 seit 2010
Edinburgh Capitals 1998 Edinburgh, Schottland Murrayfield Ice Rink 3.800 seit 2005
Fife Flyers 1938 Kirkcaldy Fife Ice Arena 3.280 seit 2011
Hull Stingrays 2003 Kingston upon Hull, Yorkshire Hull Ice Arena 2.000 seit 2006
Nottingham Panthers 1946 Nottingham National Ice Centre 8.000 seit 2003
Sheffield Steelers 1991 Sheffield, Yorkshire Sheffield Arena 9.000 seit 2003

Ehemalige Teams[Bearbeiten]

Meister der bisherigen Spielzeiten[Bearbeiten]

Saison Sieger der regulären Saison
Britischer Meister
Play-off Sieger Challenge Cup Sieger Knockout Cup Sieger 20/20 Hockey Fest
2003/04 Sheffield Steelers Sheffield Steelers Nottingham Panthers - -
2004/05 Coventry Blaze Coventry Blaze Coventry Blaze - -
2005/06 Belfast Giants Newcastle Vipers Cardiff Devils Sheffield Steelers -
2006/07 Coventry Blaze Nottingham Panthers Coventry Blaze Cardiff Devils -
2007/08 Coventry Blaze Sheffield Steelers Nottingham Panthers Coventry Blaze -
2008/09 Sheffield Steelers Sheffield Steelers Belfast Giants Belfast Giants
2009/10 Coventry Blaze Belfast Giants Nottingham Panthers - Sheffield Steelers
2010/11 Sheffield Steelers Nottingham Panthers Nottingham Panthers - Braehead Clan
2011/12 Belfast Giants Nottingham Panthers Nottingham Panthers - -
2012/13 Nottingham Panthers Nottingham Panthers - -

Organisation[Bearbeiten]

Die Leitung besteht aus je einem Mitglied der Clubs. Da neben den derzeitigen Vereinen auch die London Racers und Milton Keynes Lightning in der Elite League spielberechtigt wären, besteht die Führung – The Board of Directors – aus zwölf Mitgliedern. Vorsitzender ist Eamon Convery. Dieses Gremium entscheidet über die Aufnahme von weiteren Vereinen.

Geschichte der letzten Jahre[Bearbeiten]

Da das britische Eishockey im europäischen und weltweiten Eishockeygeschehen keine große Rolle spielt, ist das Zuschauerinteresse auf wenige Clubs beschränkt. Bis ins Jahr 2003 war der Sport in Großbritannien sehr populär. Einzelne Vereine (Manchester Storm, Sheffield Steelers, Belfast Giants oder die Newcastle Vipers) erreichten einen Zuschauerschnitt 6500 bis 9000 Personen. Seit 2004 befindet sich die Liga in einem Zuschauertief und hat Finanzprobleme.

Weitere Wettbewerbe[Bearbeiten]

In der Saison 2005/06, während der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin, nutzte die EIHL die Gelegenheit den Ahearne Cup wiederzubeleben. Die Kölner Haie und die Iserlohn Roosters spielten gegen die Coventry Blaze, die Sheffield Steelers und die Nottingham Panthers. Dabei wurde der große Unterschied zwischen der EIHL und der DEL deutlich, denn die deutschen Clubs gewannen alle vier Spiele.

Auszeichnungen der EIHL[Bearbeiten]

  • Netminder of the year - (2009/10: Peter Hirsch, Coventry Blaze)
  • Defence of the year - (2009/10: Jonathan Weaver, Coventry Blaze)
  • Forward of the year - (2009/10: Luke Fulghum, Coventry Blaze)
  • British player of the year - (2009/10: Stephen Murphy, Belfast Giants)
  • Newcomer of the year - (2009/10: Owen Fussey, Edinburgh Capitals)
  • Player of the year - (2009/10: Colin Shields, Belfast Giants)
  • Coach of the year - (2009/10: Paul Thompson, Coventry Blaze)
  • Fans favourite - (2009/10: Luke Fulghum, Coventry Blaze)
  • Entertainer of the year - (2009/10: Jason Robinson, Coventry Blaze)

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]