Elke Goez

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Elke Goez (* 26. März 1963 in Fürth) ist eine deutsche Historikerin.

Elke Goez studierte Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte und Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Erlangen. 1990 folgte der Magister. 1994 wurde sie an der Universität Erlangen promoviert. 2002 erfolgte die Habilitation an der Universität Passau mit einer Arbeit über den Schriftgebrauch bei den Zisterziensern. Goez hatte Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Bamberg, Tübingen (für Wilfried Hartmann) und Düsseldorf (für Johannes Laudage). Sie lehrte als Gastprofessorin an der Universität Erlangen. Goez ist seit 2010 Mitarbeiterin der Monumenta Germaniae Historica. Ihre Forschungsschwerpunkte sind frühes und hohes Mittelalter und dabei besonders die Salier- und Stauferzeit. Sie war verheiratet mit dem 2003 verstorbenen Historiker Werner Goez.

Goez gilt als beste Kennerin über das aus der Toskana stammende Geschlecht derer von Canossa. Ihre Promotion behandelte Beatrix von Lothringen. Sie edierte die Urkunden der Tochter, der Markgräfin Mathilde von Canossa. Der Band der Monumenta Germaniae Historica erschien 1998. Goez legte 2012 eine Biographie über Mathilde von Canossa vor.

Schriften[Bearbeiten]

  • Mathilde von Canossa. Primus-Verlag, Darmstadt 2012, ISBN 978-3-86312-346-8.
  • Geschichte Italiens im Mittelalter. Primus-Verlag, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-534-21149-4 (Rezension).
  • Papsttum und Kaisertum im Mittelalter. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, ISBN 978-3-534-19694-4.
  • Pragmatische Schriftlichkeit und Archivpflege der Zisterzienser. Ordenszentralismus und regionale Vielfalt, namentlich in Franken und Altbayern (1098–1525) (= Vita regularis. Bd. 17). Lit, Münster u. a. 2003, ISBN 3-8258-6491-X (Zugleich: Passau, Universität, Habilitations-Schrift, 2001), (Rezension).
  • Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts (= Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte. Vorträge und Forschungen. Sonderbd. 41). Thorbecke, Sigmaringen 1995, ISBN 3-7995-6750-X (Zugleich: Erlangen-Nürnberg, Universität, Dissertation).

Weblinks[Bearbeiten]