Elkem

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Elkem
Logo
Rechtsform ASA
Sitz Oslo, Norwegen

Leitung

Mitarbeiter 11.056 (2004)
Branche Rohstoffe
Website www.elkem.com

Elkem ASA ist eines der größten norwegischen Industrieunternehmen.

Hauptprodukte sind metallurgisches Silizium für Solarzellen und andere Halbleiter, spezielle Legierungen für die Gießereiindustrie, Carbon, Microsilica (Zuschlag für Beton) und Energie.

Positionierung auf dem Markt[Bearbeiten]

Elkem betreibt mehr als 40 Produktionsstätten in Europa, Amerika und Asien und 13 Wasserkraftwerke in Norwegen mit einer Leistung von etwa 3 TWh.

Kunden[Bearbeiten]

Zu den Kunden Elkems gehören Unternehmen aus den Branchen Bau, Transport, Verpackung. 80 Prozent des Umsatzes wird in Europa gemacht.

Wettbewerber[Bearbeiten]

Die wichtigsten Wettbewerber von Elkem sind Acesita S.A., BHP Billiton und Norsk Hydro ASA.

Anteilseigner[Bearbeiten]

Im Januar 2005 übernahm der norwegische Konzern Orkla ASA Elkem. Davor war das amerikanische Unternehmen Alcoa mit einem Anteil von 46,5 Prozent der dominierende Anteilseigner und wollte Elkem ganz übernehmen. Schließlich übernahm aber Orkla die Kontrolle über Elkem, indem es seinen Anteil von 39,9 auf 50,3 Prozent aufstockte. Alcoa hat dabei nichts von seinen Anteilen abgegeben.

Seit dem Frühling 2005 werden an der Börse keine Elkem-Aktien mehr gehandelt.

Nachdem Alcoa etwa April 2005 seine 46,5 % Aktien an Orkla verkauft hat und Orkla somit >96 % Elkem Aktien besaß, hat man einen Squeeze Out der Kleinaktionäre durchgeführt. Aus Elkem ASA ist Elkem AS (GmbH) geworden, eine 100 % Tochter von Orkla AS.

Anfang 2009 hat Elkem seine zuvor wichtigste Sparte "Elkem-Aluminium" an Alcoa abgetreten.

Tochterunternehmen[Bearbeiten]

Elkem hielt 72 Prozent der Anteile an Sapa.

Nach der Orkla Übernahme von Elkem hat Orkla auch SAPA, etwa Herbst 2005, zu 100 % übernommen.