Ellison D. Smith

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Ellison D. Smith (1937)

Ellison DuRant Smith (* 1. August 1864 in Lynchburg, Lee County, South Carolina; † 17. November 1944 ebenda) war ein US-amerikanischer Politiker, der den US-Bundesstaat South Carolina im Senat der Vereinigten Staaten repräsentierte.

Leben[Bearbeiten]

Werdegang[Bearbeiten]

Ellison D. Smith wuchs als Sohn von William Smith, einem Methodisten-Prediger, und dessen Ehefrau Isabella McLeod auf der Farm seiner Eltern nahe der Stadt Lynchburg auf. Smiths Cousin war Thomas Gordon McLeod, von 1923 bis 1927 Gouverneur von South Carolina.

Durch den Wohlstand seiner Eltern konnte Smith einige angesehene Schulen besuchen, darunter die University of South Carolina in Columbia oder das Wofford College in Spartanburg, an welchem er 1889 seinen Abschluss erlangte. Danach kehrte er vorübergehend auf die Farm seiner Eltern zurück, um seinen Geschwistern bei der Arbeit auf dem Anwesen zu helfen.

Privates[Bearbeiten]

1892 heiratete Smith Cornelia Martha Moorer. Doch der Ehe war nur eine kurze Dauer vergönnt. Bei der Geburt ihres Kindes, eines Sohnes, starb Cornelia Smith am 5. Juni 1893, im Alter von erst 28 Jahren. Martius Smith, ihr gemeinsamer Sohn, wurde nur 19 Jahre alt. 1913 fügte er sich unabsichtlich mit seinem Gewehr eine Wunde bei, an der er fünf Tage nach dem Vorfall starb.

1906 trat Smith mit Annie Brunson Farley vor den Traualtar. Aus seiner zweiten Ehe gingen vier Kinder, zwei Töchter und zwei Söhne hervor. Sein Sohn Ellison DuRant Smith, junior war später mit der Tochter von Gouverneur Richard Irvine Manning verheiratet. Sein zweiter Sohn mit Annie Farley, Charles, saß als Abgeordneter im Repräsentantenhaus von South Carolina.

Politische Karriere[Bearbeiten]

Ellison Smiths Karriere als Politiker begann 1896, als er selbst für die Demokratische Partei ins Repräsentantenhaus von South Carolina gewählt wurde. Nach vier Jahren als Abgeordneter kandidierte er 1901 für einen Sitz im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten, belegte in der Primary seiner Partei aber nur den vierten Platz. Sieger wurde Asbury Francis Lever.[1]

Schon früh engagierte sich Smith für die Interessen der Landwirte, gründete 1901 die Farmer's Protective Association und war Delegierter auf der Boll Weavil Convention, die 1905 in Shreveport (Louisiana) tagte. Da auf der Farm seiner Eltern überwiegend Baumwolle angebaut wurde, bekam er bald den Spitznamen Cotton Ed.

1908 wurde Smith in den Senat der Vereinigten Staaten gewählt. Es war der Beginn einer 36 Jahre währenden Zeit im Kongress. Fünf Mal stellte er sich der Wiederwahl, ebenso oft wurde er in seinem Amt bestätigt. Im Jahr 1940 wurde er zum Dean, zum Alterspräsidenten der zweiten US-Parlamentskammer, ernannt. 1933 wurde er zum Vorsitzenden des Landwirtschaftsausschusses gewählt. Politisch gehörte Smith zum konservativen Flügel seiner Partei, der sich gegen die Gleichbehandlung von Afroamerikanern aussprach und den New Deal von US-Präsident Franklin D. Roosevelt Anfang der 1930er Jahre scharf kritisierte. Der daraufhin erfolgte Versuch Roosevelts, die Wiederwahl von Smith im Jahr 1938 zu verhindern, scheiterte allerdings. 1944 wurde er jedoch von seiner Partei nicht mehr als Kandidat für das Amt des US-Senators nominiert.

Tod[Bearbeiten]

Ellison D. Smith starb am 17. November 1944, im Alter von 80 Jahren, auf der Farm seiner Eltern. Er starb im selben Bett, in dem er auch geboren wurde.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Our Campaigns: SC District 7 - Special D Primary
  2. Tanglewood Plantation – Lee County, Lynchburg, South Carolina

Weblinks[Bearbeiten]

  • Ellison D. Smith im Biographical Directory of the United States Congress (englisch)