Elmen

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Dieser Artikel behandelt den Ort in Tirol.
  • Für den Ort an der Elbe, siehe Bad Salzelmen.
  • Für den US-amerikanischen Elektrotechniker und Metallurge Gustav Elmen (1876–1957) siehe Gustav Elmen.
Elmen
Wappen von Elmen
Elmen (Österreich)
Elmen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 29,63 km²
Koordinaten: 47° 20′ N, 10° 33′ O47.33861111111110.541944444444976Koordinaten: 47° 20′ 19″ N, 10° 32′ 31″ O
Höhe: 976 m ü. A.
Einwohner: 370 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 12 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6644
Vorwahl: 05635
Gemeindekennziffer: 7 08 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Elmen Br. 2
6644 Elmen
Website: www.lechtal.at/elmen/
Politik
Bürgermeister: Heinrich Ginther
Lage der Gemeinde Elmen im Bezirk Reutte
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Über dieses Bild
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Elmen von Südwesten
Elmen von Südwesten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Elmen ist eine Gemeinde mit 370 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Reutte, Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte am rechten Ufer des Lechtals. Elmen ist ein dicht verbautes Haufendorf auf einem Schwemmkegel. Der Ort wurde 1312 erstmals urkundlich als Elmenoe, Ellmo, Elbnau (Au mit Ulmen) erwähnt.

Elmen ist durch eine Umfahrungsstraße vom Durchzugsverkehr befreit. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die oberhalb gelegene Stablalpe. Zur Gemeinde gehört auch die Fraktion Martinau am linken Lechufer. Im Augebiet blüht Ende Mai auf einer großen Fläche der seltene Frauenschuh.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Häselgehr, Hinterhornbach, Pfafflar, Stanzach, Vorderhornbach.

Ortsteile[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Elmen (320 Einwohner), dem Dorf Martinau (52 Einwohner) und dem Weiler Klimm (4 Einwohner), die jeweils eine eigene Fraktion bilden (Einwohnerstand 31. Oktober 2011).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Von Silber und Grün dreimal gespaltener Schild mit zwei Ulmenblättern in verwechselten Farben.

Das 1973 verliehene Gemeindewappen zeigt zwei stilisierte Ulmenblätter und symbolisiert damit als redendes Wappen den Ortsnamen, der von „Ulme“ kommt.[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Elmen
  • Pfarrkirche zu den Heiligen Drei Königen mit Friedhof und Kriegerdenkmal. Der aus dem benachbarten Elbigenalp stammende Künstler Johann Anton Falger malte 1841 auch für Elmen einen Totentanz, der ursprünglich in Nischen der Friedhofsmauer angebracht war und heute in der Totenkapelle aufbewahrt wird. Der Bilderzyklus besteht aus 12 kleinformatigen Holztafeln (35x23 cm) mit zugehörigen Dialogen. In der Reihenfolge sind abgebildet: Großmutter, Bettlerin, Holzknecht, Magd, Fürst, Bürgerin, Kind, Knabe, Soldat, Braut, Bauer, Priester.[2]
  • Feldkapelle Hl. Dreifaltigkeit
  • Filialkirche St. Joseph in Martinau
  • Kapelle 14 Nothelfer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 64.
  2. Hans Georg Wehrens: Der Totentanz im alemannischen Sprachraum. "Muos ich doch dran - und weis nit wan". Schnell & Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2563-0. S. 260f.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elmen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien