Elsenfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Elsenfeld
Elsenfeld
Deutschlandkarte, Position des Marktes Elsenfeld hervorgehoben
49.8416666666679.1622222222222123Koordinaten: 49° 51′ N, 9° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Miltenberg
Höhe: 123 m ü. NHN
Fläche: 24,38 km²
Einwohner: 8970 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 368 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63820
Vorwahlen: 06022 (Eichelsbach: 09374)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MIL
Gemeindeschlüssel: 09 6 76 121
Marktgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marienstr. 29
63820 Elsenfeld
Webpräsenz: www.elsenfeld.de
Bürgermeister: Matthias Luxem (UBV)
Lage des Marktes Elsenfeld im Landkreis Miltenberg
Aschaffenburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Main-Spessart Hohe Wart (Spessart) Gemeindefreies Gebiet Forstwald Gemeindefreies Gebiet Hohe Berg Collenberg Dorfprozelten Altenbuch Wörth am Main Weilbach (Bayern) Sulzbach am Main Stadtprozelten Schneeberg (Unterfranken) Rüdenau Röllbach Obernburg am Main Niedernberg Neunkirchen (Unterfranken) Mönchberg Mömlingen Miltenberg Leidersbach Laudenbach (Unterfranken) Klingenberg am Main Kleinwallstadt Kleinheubach Kirchzell Hausen (bei Aschaffenburg) Großwallstadt Großheubach Faulbach Eschau (Unterfranken) Erlenbach am Main Elsenfeld Eichenbühl Bürgstadt Amorbach Amorbach Hessen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Elsenfeld ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Miltenberg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Elsenfeld Marienstraße

Elsenfeld liegt in der Region Bayerischer Untermain auf der rechten Mainseite gegenüber von Obernburg am Main am westlichen Rand des Spessarts etwa zwischen dem 16 km entfernten, nördlichen Aschaffenburg und der 20 km entfernten, südlichen Kreisstadt Miltenberg. Durchschnitten wird die Marktgemeinde durch das Flüsschen Elsava, die in Elsenfeld in den Main mündet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Elsenfeld hat sieben amtlich benannte Ortsteile[2] auf vier Gemarkungen:

Es gibt die Gemarkungen Eichelsbach, Elsenfeld, Rück und Schippach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Gemeinde
Großwallstadt
Markt
Kleinwallstadt
Gemeinden
Hausen
und
Heimbuchenthal
Stadt
Obernburg am Main
Nachbargemeinden Markt
Eschau
Stadt
Erlenbach am Main
und
Forstwald
(Gemeindefreies Gebiet)
Markt
Mönchberg

Elsenfeld ist Teil des Rhein-Main-Gebietes. Nachbargemeinden sind im Norden die Marktgemeinde Kleinwallstadt (mit Ortsteil Hofstetten), im Osten die Spessart-Marktgemeinde Eschau (mit den Ortsteilen Hobbach, Sommerau und Wildensee), im Süden die Stadt Erlenbach am Main (mit den Stadtteilen Mechenhard und Streit) und im Westen, jenseits des Mains, die bereits genannte Stadt Obernburg am Main (mit dem Ortsteil Eisenbach). Auch mit dem Markt Mönchberg gibt es eine gemeinsame Grenze im Bereich der Waldungen Himmelthal.

Name[Bearbeiten]

Etymologie[Bearbeiten]

Die Elsava zwischen Rück (links) und Schippach (rechts)

Seinen ursprünglichen Namen hat der Ort Elsaphe vom Fluss Elsava an dem er liegt. Später wurden die Grundwörter -feld und zeitweise -hoven hinzugefügt.[3]

Frühere Schreibweisen[Bearbeiten]

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[3]

  • 1248 Elsaphe
  • 1250 Elsaff
  • 1260 Elsaph
  • 1304 Elsapha
  • 1316 Elsuffen
  • 1325 Elsaffe
  • 1345 Elsaf
  • 1466 Elsaffen
  • 1500 Elsoffen
  • 1594 Elsuf
  • 1629 Elshoven
  • 1668 Elsenfeld

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet um Elsenfeld war bereits vor mehr als 5000 Jahren besiedelt. Davon zeugen bandkeramische (bronzezeitliche) Gräberfunde bei Eichelsbach und Rück-Schippach. Allerdings hat es aus vorfränkischer Zeit wahrscheinlich keine kontinuierliche Besiedlung gegeben. Eine relativ dichte Besiedlung lässt sich für den Zeitraum um 1600–700 v. Chr. durch Hügelgräber bei Eichelsbach belegen. Erst im 6. Jahrhundert begann die eigentliche geschichtliche Periode.

Die ältesten Siedlungen des heutigen Gemeindegebietes sind Eichelsbach und Schippach. Urkundlich erwähnt wurde Elsenfeld erstmals 1122. Die erste urkundliche Erwähnung Schippachs war 1233, als Graf und Gräfin Rieneck den Grundbesitz des Klosters Himmelthal um Ländereien um Schippach aufstockten. Rück erschien erstmals um 1270 in der sogenannten Mainzer Heberolle. Mitte des 13. Jahrhunderts traten alle Orte gemeinsam im „Koppelfutter-Verzeichnis“ auf. Eichelsbach (Egilespach, auch Aigils- oder Egilspach) war „leibeigen“.

Landesherr des Gebietes war der Erzbischof und Kurfürst von Mainz. Die ansässigen Grundherren wurden somit zu Lehensträgern von Mainz.

Bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803 war die Entwicklung des Ortes stark an Burg-, Stadt-, Gerichts-, Amts- und Kellereibesitz Klingenberg geknüpft. Das Gebiet wurde 1803 Bestandteil des Kurerzkanzlerischen Staates beziehungsweise Fürstentums Aschaffenburg. 1804 fiel Elsenfeld an das Großherzogtum Frankfurt und ging 1814 in den Besitz des Königreichs Bayern über. Eichelsbach und die noch verbliebenen Himmelthaler „Besitztümer“ wurden endgültig aus der Leibeigenschaft und Fron entlassen. Am 30. Juli 1828 wurde Elsenfeld vom Landgericht Klingenberg getrennt und dem Landgericht Obernburg zugeteilt, bei dem es bis zur Landkreisreform 1972 blieb.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 schlossen sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Eichelsbach, Rück und Schippach freiwillig dem Markt Elsenfeld an.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1970 6.908
1987 7.370
2000 8.744
2006 9.015

Religion[Bearbeiten]

Die Einwohner sind überwiegend katholisch. Die Pfarreien Christkönig und St. Josef aus Elsenfeld, St. Barbara aus Eichelsbach und St. Pius (Rück-Schippach) haben sich zu der Pfarreiengemeinschaft Christus Salvator zusammengeschlossen. Die Christkönigskirche ist katholische Hauptkirche. In den Sommermonaten wird zusätzlich, vor allem wochentags oder für Hochzeiten, die 1767 im barocken Stil errichtete Dorfkirche St. Gertraud genutzt. Bis zum Bau der Christkönigskirche vor etwa 50 Jahren war sie Hauptkirche der katholischen Gemeinde. Außerdem finden regelmäßige Gottesdienste im Seniorendomizil Haus Dominic statt. Ferner gibt es in Rück-Schippach die Pfarrkirche St. Pius, die im barocken Stil erbauten St.-Antonius- und St.-Johannes-Kirchen, im Kloster Himmelthal die ehemalige Jesuitenkirche St. Sebastian und in Eichelsbach St. Barbara sowie mehrere kleinere Kapellen.

Das Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Pfarrgemeinde und das katholische Pfarr- und Jugendheim "St. Gertraud" bieten Räume für die Jugendarbeit und für andere soziale Angebote.

Seit 1987 gibt es eine Moschee, welche Räume für Jugend-, Frauen-, Gemeinnützungsarbeit und andere soziale Angebote stellt. Seit 2010 gibt es eine neue Moschee.

Politik[Bearbeiten]

Rathaus

Bürgermeister und Marktgemeinderat[Bearbeiten]

Am 2. März 2008 wurde Matthias Luxem (UBV) zum neuen Ersten Bürgermeister gewählt. Zweiter Bürgermeister ist Richard Hornung (UBV) und Dritter Bürgermeister Wolfgang Büttner (SPD).

Der Marktgemeinderat setzt sich wie folgt zusammen:

2008–2014 UBV CSU SPD Gesamt Sitzverteilung
10 6 4 20

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 5.059.000 Euro, davon waren umgerechnet 1.522.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Elsenfeld.png

Das Wappen der Marktgemeinde Elsenfeld ist in rot und silber gespalten. Auf der linken Seite (heraldisch rechts) findet sich ein silberner Schrägwellenbalken sowie ein silbernes, sechsspeichiges Rad. Auf der rechten Seite (heraldisch links) befindet sich ein grüner Elsenbaum auf grünem Grund.

Die Wellenbalken stehen für die geografische Lage der Gemeinde am Flüsschen Elsava. Zugleich steht er für den Ortsnamen, der sich vom Flussnamen ableitet. Der Elsenbaum steht für die Ortsnamensbezeichnung „Elsen-“. Das silberne Rad sowie die Farben silber und rot stehen für die ehemalige Zugehörigkeit zum Kurstaat Mainz.

Elsenfeld führt dieses Wappen seit 1954.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Am 28. Mai 2005 schloss Elsenfeld mit der Stadt Condé-sur-Noireau im französischen Département Calvados eine Städtepartnerschaft.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Rück-Schippach mit dem Weinanbaugebiet Rücker Schalk

Wirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 999 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 498 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 3157. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 8 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 34 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 678 Hektar, davon waren 504 Hektar Ackerfläche und 157 Hektar Dauergrünfläche.

Im Ortsteil Rück liegt ein Weinanbaugebiet für Frankenwein mit den Lagenbezeichnungen z.B. Rücker Schalk oder Jesuitenberg.

Teilweise auf Elsenfelder Gebiet befindet sich ein Industriegelände mit dem Namen Industrie Center Obernburg (ICO), in der Bevölkerung ist es auch unter dem Namen Glanzstoff (nach dem ehemaligen Betreiber) bekannt. Dort werden traditionsgemäß verschiedene Arten von Chemiefasern produziert. Daneben sind am Standort auch zahlreiche kleine Unternehmen verschiedener Branchen zu finden. Obwohl das Industrie Center den Namen Obernburg trägt und dies auch der Ort der Postanschrift ist, befindet es sich ausschließlich auf den Gemarkungen der Gemeinden Erlenbach am Main und Elsenfeld.

Verkehr[Bearbeiten]

Industrie Center Obernburg

Bahn[Bearbeiten]

Elsenfeld verfügt über einen Bahnhof, der bei der Deutschen Bahn AG als Bahnhof Obernburg-Elsenfeld geführt wird, tatsächlich sich jedoch auf der Elsenfelder Seite des Mains befindet. Von dort bestehen über die Maintalbahn regelmäßige Regionalverbindungen nach Aschaffenburg und Miltenberg. Die Bahnstrecke Obernburg-Elsenfeld–Heimbuchenthal wurde bereits 1968 für den Personenverkehr und 1978 auch für den verbliebenen bescheidenen Güterverkehr nach Eschau (Baywa-Lagerhaus)stillgelegt. Die ehemalige Bahntrasse wurde größtenteils als Radwanderweg ausgebaut.

Straße[Bearbeiten]

Elsenfeld liegt unweit der Anschlussstelle Obernburg am Main der Bundesstraße 469. Elsenfeld ist mit Obernburg durch eine Mainbrücke (Staatsstraße 2308) verbunden. Die frühere alte Mainbrücke Elsenfeld-Obernburg wurde abgerissen und auf den bestehenden Brückenpfeilern erhöht ein Fahrrad- und Fußgängersteg errichtet. Auch eine weiträumige Ortsumgehungsstraße wurde gebaut, um dadurch die durch den Innenort führende Staatsstraße 2309 zu entlasten.

Bildung und Kultur[Bearbeiten]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Elsenfeld bietet zirka 400 Kindergartenplätze.

Schulen

  • Mozart-Volksschule (Grundschule)
  • Georg-Keimel-Mittelschule (mit M-Zug und Offener Ganztagsschule), zirka 330 Schüler
  • Staatliche Realschule Elsenfeld, zirka 1000 Schüler
  • Julius-Echter-Gymnasium (Sprachliches Gymnasium, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit sozialwissenschaftlichem Profil), zirka 950 Schüler

Förderschulen

  • Elsavaschule zur Erziehungshilfe mit Heilpädagogischer Tagesstätte, Kloster Himmelthal
  • Richard-Galmbacher-Schule (Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung)
  • Janusz-Korczak-Schule (Schule zur Lernförderung)
  • Blindeninstitutsstiftung Außenstelle Elsenfeld

Heimatmuseum[Bearbeiten]

Das 1980 eröffnete Heimatmuseum befindet sich im ältesten Fachwerkhaus Elsenfelds. Es zeigt über 6000 Exponate aus Handwerk und Landwirtschaft. Alltagsgegenstände sowie Bilder liefern Einblicke in die Geschichte der Gemeinde. Das Museum wird betreut vom Heimat- und Museumsverein Elsenfeld und ist nur zu besonderen Anlässen geöffnet.

Bürgerzentrum[Bearbeiten]

Bürgerzentrum

Das Bürgerzentrum, erbaut 1992, bietet regelmäßig Raum für verschiedenste kulturelle Veranstaltungen von Vereinen, für Feiern, Vorträge, Tagungen und Konzerte. Der Vorplatz wird bei Dorffesten und beim Weihnachtsmarkt, dem sogenannten "Kläuschensmarkt" genutzt.

Bibliothek[Bearbeiten]

Es existiert eine Gemeindebibliothek mit zirka 22.700 Medien.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Elsenfeld

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten]

Freizeitbad[Bearbeiten]

2001 wurde das Hallenbad erneuert und als Freizeitbad Elsavamar wieder eröffnet. Das Bad enthält ein 25-Meter-Schwimmbecken mit Nichtschwimmerbereich sowie einen Wasser- und Felsenspielbereich für Kleinkinder. Im Foyer und Badebereich befindet sich eine Cafeteria. Ein Wintergarten mit Zugang zum Freizeitbereich und zur Liegewiese lädt zum Entspannen ein. Es gibt die Möglichkeiten des Hydrojettens und des Solariums. Im November 2007 wurde eine Sauna eröffnet, die sogenannte "Römersauna".

Beach- und Freizeitanlage[Bearbeiten]

Am 30. April 2000 wurde im ehemaligen Freibadgelände die größte multifunktionale Beachsportanlage Nordbayerns mit sechs Beachvolleyballfeldern eröffnet. Im ehemaligen Sprungbecken wurden eine Skate-Anlage mit Halfpipe, ein 450 Quadratmeter großes Feuchtbiotop, ein integrierter Festplatz mit Boule-Fläche, ein Badminton- und Streetballplatz, Tischtennisplatten, große Schachspielfelder, ein Musikpavillon sowie im ehemaligen Planschbecken ein Wasser- und Abenteuerspielplatz für Kinder bis zu zehn Jahren eingerichtet.

Sportanlagen[Bearbeiten]

Es gibt eine Vielzahl an Sportanlagen: Rasensport- und Fußballplatz Spessartstadion, Waldsportplatz, Sportplatz in Rück, Tennisplätze und -halle, Kegelbahn, Elsavaturnhalle mit Turnplatz. Ferner die sogenannte Sparkassenarena (ehemals Untermainhalle), die regelmäßig Austragungsort von Spielen der Handball-Bundesligamannschaft TV Großwallstadt sowie der Zweitligamannschaft TUSPO Obernburg ist und in der auch die deutsche Handballnationalmannschaft 1971 gegen Luxemburg und 1977 gegen Island bereits zwei Länderspiele absolviert hat.

Tourismus[Bearbeiten]

Kloster Himmelthal

Kloster Himmelthal[Bearbeiten]

Im Kloster Himmelthal werden seit 15 Jahren aufgrund der hervorragenden Raumakustik in der Klosterkirche die Himmelthaler Sommerkonzerte durchgeführt. Außerdem befindet sich im Kloster die Weinprobierstube des Marktes Elsenfeld und des Weinbauvereins Rück e. V., die an jedem zweiten Sonntag im Monat geöffnet ist. Auf dem Klostergelände befindet sich auch die Elsavaschule, eine Erziehungsförderschule mit Heilpädagogischer Tagesstätte.

Wanderwege[Bearbeiten]

Die Beschilderung des Fränkischen Rotwein Wanderweges in Höhe des Klosters Himmelthal

Elsenfeld liegt seit 1990 am Fränkischen Rotwein Wanderweg der über ca. 70 Kilometer in Etappen von Großwallstadt/Großostheim bis nach Bürgstadt führt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Kurioses[Bearbeiten]

Die rechte Mainseite ist als besonders sandhaltiger Boden bekannt. Es ist lockerer, nährstoffarmer und wasserdurchlässiger Boden. Deshalb nennt man die Elsenfelder, Erlenbacher und Röllfelder Bewohner mit SpitznamenOrtsnecknamen „Sandhasen“[5]. Auch die Bewohner von Kahl am Main im Landkreis Aschaffenburg werden „Sandhasen“ genannt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Eva Marie Schlicht: Die Marktgemeinde Elsenfeld mit den Ortsteilen Rück, Schippach und Eichelsbach, Verlagsdruckerei Schmidt Neustadt a. d. Aisch, Hg. Markt Elsenfeld 1990

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111123/170629&attr=OBJ&val=1685
  3. a b  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck oHG, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 63–64.
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 543.
  5. Werner Trost Stampes, Worzelköpp und Staffelbrunzer Lkr.Miltenberg 2003

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elsenfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien