Elsfleth

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Elsfleth
Elsfleth
Deutschlandkarte, Position der Stadt Elsfleth hervorgehoben
53.2333333333338.46666666666673Koordinaten: 53° 14′ N, 8° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Wesermarsch
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 115,15 km²
Einwohner: 9033 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahl: 26931
Vorwahlen: 04404, 04485 (Huntorf)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BRA
Gemeindeschlüssel: 03 4 61 004
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
26931 Elsfleth
Webpräsenz: www.elsfleth.de
Bürgermeisterin: Traute von der Kammer
Lage der Stadt Elsfleth im Landkreis Wesermarsch
Zwischenahner Meer Bremen Bremerhaven Delmenhorst Landkreis Ammerland Landkreis Cloppenburg Landkreis Cuxhaven Landkreis Friesland Landkreis Oldenburg Landkreis Osterholz Landkreis Wesermarsch Landkreis Wittmund Oldenburg (Oldenburg) Wilhelmshaven Berne Brake (Unterweser) Butjadingen Elsfleth Jade (Gemeinde) Lemwerder Nordenham Ovelgönne StadlandKarte
Über dieses Bild

Elsfleth ist eine Stadt im Landkreis Wesermarsch im Oldenburger Land in Niedersachsen (Deutschland). Die Stadt ist nach Nordenham und der Kreisstadt Brake die drittgrößte Kommune der Wesermarsch[2] und einer der ältesten Orte an der Unterweser.[3] Von 1814 bis 1933 war Elsfleth Sitz des Amtes Elsfleths.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Elsfleth liegt an der Hunte, die aus dem Oldenburger Land kommt, direkt an deren Einmündung in die Weser. Die Stadt Oldenburg befindet sich südwestlich von Elsfleth. In südöstlicher Richtung liegt Bremen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Im Norden wird die Stadt durch die Gemeinde Ovelgönne und im Nordosten durch die Kreisstadt Brake begrenzt. Im Osten bildet die Weser die Landesgrenze zur gegenüberliegenden Gemeinde Schwanewede im Landkreis Osterholz. Im Südosten grenzt Elsfleth an die Gemeinde Berne und im Süden an die Gemeinde Hude im Landkreis Oldenburg. Im Südwesten besitzt die Stadt eine Grenze mit der Stadt Oldenburg und im Westen grenzt sie an die Gemeinde Rastede im Landkreis Ammerland.

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Auf dem Elsflether Stadtgebiet befinden sich mehrere Naturschutzgebiete, für die der Landkreis Wesermarsch die zuständige untere Naturschutzbehörde ist. Sie liegen alle im kaum bewohnten südwestlichen Teil des Stadtgebiets an der Grenze zur Stadt Oldenburg.

Das 155 Hektar große Hochmoorgebiet Rockenmoor/Fuchsberg besteht aus zwei Teilen und liegt zwischen den Städten Oldenburg und Elsfleth am Rand der Geest im Übergangsbereich zur Wesermarsch. Es sichert einen kleinen Ausschnitt des früher weitflächigen Ipweger Moores.

Das 120 Hektar große Naturschutzgebiet Gellener Torfmöörte besteht aus einem Hochmoor- und Niedermoorkomplex mit brach liegendem Moorgrünland, Teichen, Verlandungs- und Waldgesellschaften sowie Torfstichen und Moorheiden. Zusammen mit dem Ipweger Moor bildet es die letzten Reste naturnaher Hoch- und Übergangsmoore im Naturraum der Wesermarschen.

Das 99 Hektar große Naturschutzgebiet Moorhauser Polder liegt im Westen der Stadt Elsfleth und ist Teil des EU-Vogelschutzgebietes „Hunteniederung“. Beim Moorhauser Polder handelt es sich um ein sogenanntes Hochwasserrückhaltebecken, dessen Wiesen im Herbst und Winter oft überschwemmt sind und daher ein wichtiges Rastgebiet für Zugvögel bilden. Im Westen grenzt dieses Gebiet direkt an das 350 Hektar große Naturschutzgebiet Bornhorster Huntewiesen, dass sich aber zum größten Teil auf Oldenburger Gebiet befindet, nur rund 10 Hektar der Fläche liegen auf Elsflether Gebiet. Das Feuchtwiesengebiet ist ein Vogelrastplatz von internationaler Bedeutung.

Geschichte[Bearbeiten]

Nicht genordete Karte mit dem Stedinger Land
Graf Anton Günther

Elsfleth ist mit einer ersten urkundlichen Erwähnung um 1220 einer der älteren Orte an der Unterweser. Teile des heutigen Stadtgebietes waren aber lange vorher besiedelt. Möglicherweise handelt es sich schon bei dem von Ptolemäus erwähnten Tekelia um den Siedlungsplatz bei Elsfleth-Hogenkamp.[4][5] Der genaue Zeitpunkt der Ortsgründung ist unbekannt. Vielleicht geht sie auf das 9. Jahrhundert zurück, denn bereits um 860 soll von Bischof Ansgarius von Bremen die erste Kirche gegründet worden sein. Im 12. Jahrhundert sowie im 13. Jahrhundert, zur Zeit der Stedinger, war Elsfleth der kirchliche Mittelpunkt Stedingens.[3]

Mitte des 14. Jahrhunderts geriet Elsfleth unter die Herrschaft der Grafen von Oldenburg. 1504 wurde die St.-Nicolai-Kirche erbaut und 1690 zu ihrer heutigen Form umgebaut. Durch die Errichtung des Elsflether Weserzolls durch Graf Anton Günther erfuhr Elsfleth ab 1624 einen bedeutenden Aufschwung. Der Weserzoll wurde bis 1820 erhoben. Die Stadtrechte erhielt Elsfleth am 1. Mai 1856.[3]

Elsfleths günstige Lage am Zusammenfluss von Weser und Hunte sowie die nahegelegene Nordsee bewirkten die Verbundenheit Elsfleths mit der Seefahrt und dem Schiffbau. Sie waren außerdem ausschlaggebende Faktoren für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Elsfleths. So entwickelte Elsfleth sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts zum wichtigsten Hafen des Landes Oldenburg.[3]

Zwischen 1817 bis 1833 war Elsfleth Anlaufpunkt des ersten von einem deutschen Schiffbauer gebauten und einem deutschen Reeder betriebenen Dampfschiffs Die Weser. Der Raddampfer wurde am 6. Mai 1817 in Betrieb genommen und verkehrte im Liniendienst auf der Strecke zwischen Bremen und Brake. Ab 1827 verkehrte das Schiff über Brake hinaus bis nach Geestemünde.

1875 gehörte Elsfleth zu den größten Reedereiplätzen Deutschlands. 22 Reedereien waren in Elsfleth ansässig und um die 100 Schiffe in Elsfleth beheimatet. Mehrere Werften bauten in Elsfleth Segelschiffe. Zur selben Zeit wurde das Bild des Hafens auch von den Segelschulschiffen des Deutschen Schulschiffvereins geprägt. 1832 wurde die Navigationsschule gegründet, aus der die heute noch bestehende Seefahrtsschule hervorging.[3]

Elsfleth erlebte seinen wirtschaftlichen Niedergang durch das Aufkommen von Dampfschiffen. Die angesiedelten Werften konnten nicht schnell genug vom Bau von Holzschiffen auf den Bau von Eisenschiffen umstellen, wodurch der Schiffbau zum Erliegen kam.

Heute wird Elsfleth durch zahlreiche Unternehmen geprägt, darunter einen Schiffbaubetrieb, ein Verpackungsmittelwerk sowie einige Reedereien.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurde die ehemals selbstständige Gemeinde Moorriem, bestehend aus Neuenbrok, Bardenfleth und Altenhuntorf, eingemeindet.[6] Sie war um 1050 als Moormarschsiedlung entstanden. Elsfleth gehörte bis zum 31. Dezember 2004 zum Regierungsbezirk Weser-Ems, der infolge einer Verwaltungsreform mit Ablauf dieses Datums aufgelöst wurde.

Ausgliederungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die rechts der Weser gelegenen Gebiete an die Gemeinde Schwanewede (Landkreis Osterholz) abgetreten.[6]

Erklärung des Ortsnamens[Bearbeiten]

Alte Bezeichnungen des Ortes sind 1220 Elsflete, 1285 Elsvlete und 1383 Elsfleth. Der Ortsname und dessen Überlieferung seit 1220 ist eine Zusammensetzung aus „else“, also „Erle“ und „vlêt“ für Gewässer. [7]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Rat der Stadt Elsfleth besteht aus 22 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 8.001 und 9.000 Einwohnern.[8] Die 22 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011.

Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem die hauptamtliche Bürgermeisterin Traute von der Kammer.

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2011 ergab das folgende Ergebnis:[9]

Partei  Anteilige Stimmen  Anzahl Sitze  Veränderung Stimmen  Veränderung Sitze
CDU 34,47 % 8 -1,4 % 0
SPD 33,36 % 7 -5,62 % -2
FDP 10,51 % 2 -2,86 % -1
Bündnis 90/Die Grünen 10,05 % 2 +10,05 % +2
Unabhängige Wählergemeinschaft Elsfleth (UWE) 9,15 % 2 +9,15 % +2
Linke 2,43 % 1 +2,43 % +1

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2011 lag mit 57,53 %[9] deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 52,5 %.[10] Zum Vergleich – bei der vorherigen Kommunalwahl vom 10. September 2006 lag die Wahlbeteiligung bei 50,66 %.[11]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Am 11. September 2011 wurde Traute von der Kammer mit 32,67 % zur hauptamtlichen Bürgermeisterin gewählt. Sie konnte sich als gemeinsame Kandidatin von CDU und SPD mit knapper Mehrheit gegen vier Gegenkandidaten durchsetzen. Von der Kammer wurde für acht Jahre gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 57,53 %.[12][13]

Wappen[Bearbeiten]

Wappen

Das Wappen der Stadt zeigt in der obere Hälfte Elemente aus dem Oldenburger Wappen. In der unteren Hälfte wird links ein Schiffskutter abgebildet, der die Wichtigkeit des Fischfangs und der Fischverarbeitung für die Stadt symbolisiert. Der Stern über dem Schiffskutter steht für die Navigation und leitet sich von der 1832 gegründeten Navigationsschule, der späteren Seefahrtschule Elsfleth her. Der untere rechte Bereich zeigt ein Hufeisen und einen Sporen als Symbol für die traditionelle Pferdezucht in der Region. Das Wappen wurde letztmals 1974 geändert. Das davor gültige Wappen von 1911 wurde vom Großherzog von Oldenburg verliehen und zeigte im unteren Teil statt der heutigen Symbole einen Fisch.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit dem 13. März 1999 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Elsfleth und der Kommune Marstal auf der dänischen Insel Ærø. 2006 wurden die bisher selbständigen Kommunen der Insel zu einer einzigen Verwaltungseinheit, der Kommune Ærø zusammengefasst. Die Städtepartnerschaft wurde daher am 11. Mai 2007 rückwirkend zum 1. Januar 2006 in eine Städtepartnerschaft mit der neuen Kommune Ærø umgewandelt.[14]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Denkmal des Schwarzen Herzogs, Detail
Huntesperrwerk
Bahnübergang am Hafen mit Denkmal
Hafen mit Schulschiff

Museen[Bearbeiten]

In Elsfleth befindet sich eine Außenstelle des Schiffahrtsmuseums der oldenburgischen Unterweser. Die Außenstelle des kurz Schiffahrtsmuseum Unterweser genannten Museums wurde am 14. März 2010 in der ehemaligen Villa Steenken eröffnet und trägt heute die Bezeichnung Haus Elsfleth. Das Museum zeigt in der Bürgervilla aus den 1890er Jahren die maritime Entwicklung der Stadt Elsfleth mit den Schwerpunkten Boots- und Schiffbau, regionale Schifffahrt auf der Unterweser, Elsflether Heringsfischerei, nautische Ausbildung, Chronometerbau sowie weitere maritime Themen.[15] Seit 2010 ist das Museum eine Station der Route der Industriekultur im Nordwesten.[16]

Sehenswürdigkeiten und Bauwerke[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Der am 1. Juni 1862 gegründete Elsfether Turnerbund von 1862 (ETB) ist mit rund 1.300 Mitgliedern der größte Verein der Stadt. 2002 fusionierte der ETB mit dem Elsflether Tennisverein. Das Sportangebot umfasst die Bereiche Ballsport und Turnen sowie Schwimmen, Fitness, Tanzen, Wandern, Leichtathletik, Gesundheitssport und Karate.[17] Überregional bekannt ist der Verein durch seine Handballabteilung. Die Heimspiele der Handballer werden in der Stadthalle Elsfleth ausgetragen.[18] Weitere Vereine sind der Eisenbahner SV Elsfleth, der TuS Elsfleth v. 1945, der Schützenverein Elsfleth sowie der Segelclub Weserstrand Elsfleth. Alle Vereine sind Mitglied im Kreissportbund Wesermarsch.[19]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Aus dem Elsflether Veranstaltungskalender sind die folgenden regelmäßigen Veranstaltungen mit großer regionaler bzw. überregionaler Bekanntheit erwähnenswert:

  • Mai: Elsflether Seefahrtstage – Hafenfest mit Traditionsschiffen (alle zwei Jahre)
  • Juni: Elsflether Stadtfest

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Elsfleth liegt an der Bahnstrecke Hude–Nordenham, die seit Mitte Dezember 2010 in die S-Bahn Bremen einbezogen ist. Durch Elsfleth verläuft die Bundesstraße 212. Elsfleth liegt am Zusammenfluss der Bundeswasserstraßen Weser und Hunte, die hier im Geltungsbereich der Seeschiffahrtsstraßenordnung liegen.

Unternehmen[Bearbeiten]

Werften, Reedereien, Schiffsausrüster

In Elsfleth waren und sind traditionell Werften, Reedereien und Schiffsausrüster ansässig, so die Ahlers Werft und die Elsflether Werft von 1916, die sich an der Hunte befindet.

Weitere Unternehmen
  • Das Druckluftspeicherkraftwerk wurde 1978 in Elsfleth-Huntdorf als weltweit erstes seiner Art gebaut. Es wird mit überschüssigem Grundlaststrom Druckluft in eine ausgesolte Salzkaverne gepumpt, deren Energie bei Spitzenlastbedarf zur Verfügung steht. Inzwischen gibt es weltweit nur noch ein weiteres Kraftwerk dieser Art. Um den von der Europäischen Union angestrebten Anteil von 15 % erneuerbaren Energien bis 2015 zu erreichen, muss vor allem für den unregelmäßig und oft nicht bedarfsgerecht anfallenden Windstrom eine Speichermöglichkeit gefunden werden. Der Wirkungsgrad liegt um 10 % unter dem von Pumpspeicherkraftwerken.
  • Die Wempe Chronometerwerke, ein wichtiger Uhrenhersteller, hatten von 1878 bis 1894 in Elsfleth ihren Sitz.

Medien[Bearbeiten]

Die Stadt Elsfleth liegt im Einzugsbereich mehrerer Tageszeitungen. Dies sind die Nordwest-Zeitung mit ihrem Lokalteil „Wesermarsch-Zeitung“, der Weser-Kurier mit seiner Regionalausgabe „Die Norddeutsche“ sowie die Kreiszeitung Wesermarsch.

Historische Presse[Bearbeiten]

In Elsfleth wurden zwischen 1865 und 1941 mehrere selbständige Zeitungen publiziert, die hauptsächlich für den Einzugsbereich des Amts Elsfleth zuständig waren.

Vom 1. April 1865 bis zum 29. September 1867 erschien das Elsflether Wochenblatt. Ein Unterhaltungs- u. Anzeigeblatt für Elsfleth u. Umgebung. 1867 führte es kurzfristig den Untertitel Ein Unterhaltungs- und Anzeigeblatt. Die politische Tendenz war unabhängig. Diese Zeitung ging noch 1867 in der Unterweser-Zeitung. Organ für Politik, Arbeit, Handwerk, Fabrikwesen, Handel, Schifffahrt etc. auf, die vom 1. Oktober 1867 bis zum 28. Juni 1868 erschien. Wie ihr Vorgänger wurde das Blatt in Oldenburg bei Büttner & Winter gedruckt. Die politische Tendenz war linksliberal. Alle Jahrgänge beider Zeitungen sind in der Landesbibliothek Oldenburg archiviert.

Die Elsflether Nachrichten. Unterhaltungs- u. Anzeigeblatt für Elsfleth u. Umgebung erschienen erstmals im Juli 1869, die letzte Ausgabe am 31. Mai 1941. Die politische Tendenz, zumindest bis 1933, war unabhängig und national. 1870/1871 führte das Blatt kurzfristig den Titel Nachrichten für Elsfleth und Umgebung, von 1871 bis 1933 Nachrichten für Stadt und Amt Elsfleth, von 1933 bis zur Einstellung Nachrichten für Stadt Elsfleth und Umgebung. Die Zeitung wurde von 1869 bis 1874 bei G. C. v. Thülen, anschließend bei L., dann bei Hans Zirk gedruckt. Die Jahrgänge von 1879 bis 1940 sind in der Landesbibliothek Oldenburg archiviert.

Bildung[Bearbeiten]

Schulen
  • Grundschule Elsfleth, Alte Straße
  • Grundschule Lienen, Am Liener Deich
  • Grundschule Moorriem, Eckfleth
  • Haupt- und Realschule, Wurpstraße
  • Berufsbildende Schule Wesermarsch, Rittersweg, für die Ausbildung in sozialpädagogischen Berufen
  • Berufsbildende Schule Wesermarsch, An-der-Weinkaje, für die Ausbildung in Schifffahrtsberufen
Fachhochschule
  • Fachbereich Seefahrt der Jade Hochschule; Studienrichtungen Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft, Internationales Transportmanagement und Nautik (Wachoffizier - Kapitän)
  • Die Diplom- bzw. heute Bachelorstudiengänge, u.a. Dipl.-Wirtsch-Ing. (FH) bzw. Bachelor of science, können mit einem Masterstudiengang ergänzt werden. Das Angebot zeichnet sich durch Auslandssemester (GB, USA, Neuseeland, Spanien, Südafrika etc.) und einen praktischen Bezug zur internationalen Logistik und Schifffahrt aus.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Elsfleth verfügt über einen tidefreien Sportboothafen und Anlegemöglichkeit für Sportboote in der Nähe des Stadtkerns.
  • Es gibt gute Stellplätze für Wohnmobile an der Stadthalle, beim Hallenbad und der Kaje (Hafen).
  • Es bestehen wegen der langen Reederei- und Nautiktradition zwei nautische Verbindungen:
    • Nautische Kameradschaft (NK) „Visurgis“
    • Nautische Verbindung (NV) „Roter Sand“

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Mit Elsfleth verbunden[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Walter Barton: Bibliographie der oldenburgischen Presse. Teil I (Die Zeitungen) Abschnitt 2,2: Die Zeitungen der nordoldenburgischen Landkreise Friesland und Wesermarsch. (Mit 3 graphischen Darstellungen), in: Oldenburger Jahrbuch, 59. Band, 1960, S. 83-110, hier S. 109-111.
  • Adolf Blumenberg/Margarete Meyer: Elsfleth. Geschichte einer Stadt, erweiterte Neuauflage, Oldenburg 2006.
  • 150 Jahre Stadtrechte Stadt Elsfleth. 1856 - 2006, Norden 2006.
  • Gerd Steinwascher: Der Elsflether Weserzoll und seine Bedeutung für die oldenburgische Geschichte, Oldenburg 2005.
  • Eik F. F. Reher: Elsfleth und der Schwarze Herzog. Zur Erinnerung an den 6. und 7. August des Jahres 1809, dem Ende des Zuges der „schwarzen Schar“ quer durch Deutschland in Elsfleth, Oldenburg 1999.
  • Stefan Hartmann: Studien zur Oldenburgischen Seeschiffahrt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, in: Hansische Geschichtsblätter, 94. Jg., 1976, S. 38-80.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. Herzlich Willkommen in Elsfleth, abgerufen am 29. April 2012
  3. a b c d e Elsfleth – Stadtgeschichte, abgerufen am 29. April 2012
  4. Elsfleth – ein wirtschaftliches Zentrum der Römischen Kaiserzeit an der Huntemündung, abgerufen am 29. April 2012
  5. Andreas Kleineberg u. a.: Germania und die Insel Thule. 2. Auflage. Darmstadt 2011, ISBN 978-3-534-24525-3
  6. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 276 und 277.
  7. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen, Recherche Jürgen Udolph
  8. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 27. April 2011
  9. a b Stadt Elsfleth – Gesamtergebnis Stadtratswahl 2011, abgerufen am 27. April 2012
  10. www.ndr.de: Abwärtstrend bei Wahlbeteiligung gestoppt, abgerufen am 27. April 2012.
  11. Stadt Elsfleth – Gesamtergebnis Stadtratswahl 2011, abgerufen am 27. April 2012
  12. Stadt Elsfleth – Bürgermeisterwahl 2011, abgerufen am 27. April 2012
  13. nwzonline.de – Traute von der Kammer neue Bürgermeisterin, abgerufen am 27. April 2012
  14. Elsfleth - Die Stadt – Städtepartnerschaft, abgerufen am 27. April 2012
  15. Schiffahrtsmuseums Unterweser – Haus Elsfleth, abgerufen am 3. Mai 2012
  16. Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten: Route der Industriekultur im Nordwesten. Station 11: Schiffahrtsmuseum der Oldenburgischen Unterweser, abgerufen am 3. Mai 2012
  17. Elsflether Turnerbund - Wir über uns, abgerufen am 2. Mai 2012
  18. Handball Förderkreis Elsfleth, abgerufen am 2. Mai 2012
  19. Kreissportbund Wesermarsch - Die Mitgliedsvereine, abgerufen am 2. Mai 2012
  20. Niels Stolberg wird sechster Ehrenbürger der Stadt Elsfleth, abgerufen am 13. Dezember 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elsfleth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien