Elverfeldt (Adelsgeschlecht)

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Wappen derer von Elverfeldt

Die Freiherren von Elverfeldt (auch Elverfeld, Elberfeld) sind ein altes westfälisches Adelsgeschlecht und haben ihren Stammsitz auf Haus Herbede in Witten-Herbede, wo sie von 1311 bis 1809 das Gerichtsherrenamt ausübten. Ihnen gehörte das Anwesen bis 1922.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stammreihe beginnt mit Hermann von Heppendorf, der 1139–1159 als Edelvogt von Köln genannt wird. Mit Arnold, Ritter und Vogt von Elvervelde tritt das Geschlecht 1257 erstmals urkundlich unter diesem Namen auf.[1]

Die Herren von Elverfeldt besaßen um 1430 die Burg Elberfeld im heutigen Wuppertal; die anliegende Siedlung war eine Burgfreiheit mit Marktrechten, ab 1610 mit Stadtrechten.

Ein Familienzweig ging nach Unterbach, dessen damaliges Gebiet heute zu Düsseldorf und Erkrath gehört. Dort besaß er von 1450 bis 1467 die Wasserburg Haus Unterbach.

Seit 1853 ist das Schloss Canstein im Besitz der Familie von Elverfeldt.

Wappen[Bearbeiten]

Das Stammwappen zeigt in Gold fünf rote Balken. Auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein rot gekleideter Mannesrumpf mit gold aufgeschlagener und mit drei (rot-gold-rot) Straußenfedern bestückter Mütze zwischen zwei wie der Schild bezeichneten Büffelhörnern.

Namensträger[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Privilegienbuch des Stiftes Werden, fol. 40, 265-266