Emad Burnat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Emad Burnat ist ein palästinensischer[1] Filmregisseur, Kameramann und Filmproduzent, der 2013 für einen Oscar nominiert wurde.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Emad Burnat begann als Kameramann in dem Dokumentarfilm Keywords von Guy Davidi. Im Jahr darauf arbeitet er mit Davidi an dem Dokumentarfilm 5 Broken Cameras als Produzent, Regisseur und war mitverantwortlich für die Kamera. Für diesen Film erhielten die beiden beim Jerusalem Film Festival den Preis des besten Dokumentarfilms. Er alleine erhielt auf dem Sundance Film Festival den Directing Award in der Kategorie World Cinema - Documentary. Des Weiteren wurde der Film bei der Oscarverleihung 2013 in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert. Dabei handelt es sich um die erste Nominierung für einen Palästinenser.[1]

Bei der Einreise in die USA kam es zu einem Zwischenfall, bei dem Burnat von der Türkei aus nach Los Angeles flog und bei der Passkontrolle direkt in einen Verhörraum musste.[1][2][3]

Emad Burnat ist verheiratet[1] und hat vier Söhne.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Michael Moore rettet Oscar-Kandidaten vor Polizeischikane. Focus, abgerufen am 21. Februar 2012.
  2. Emad Burnat Detained: Michael Moore Says Oscar-Nominated '5 Broken Cameras' Director Held At LAX. Huffington Post, abgerufen am 21. Februar 2012 (englisch).
  3. Palestinian Oscar nominee briefly held at LAX. Los Angeles Times, 20. Februar 2012, abgerufen am 21. Februar 2012 (englisch).