Emanuel Ax

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Emanuel Ax (2009)

Emanuel Ax (* 8. Juni 1949 in Lemberg) ist ein US-amerikanischer Pianist polnisch-jüdischer Herkunft.

Leben[Bearbeiten]

Emanuel Ax ist in Lemberg geboren. Seine jüdischen Eltern überlebten das Konzentrationslager. Im Alter von 6 Jahren begann Ax, Klavier zu lernen; sein erster Lehrer war sein Vater. Als Emanuel Ax 8 Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm nach Warschau, wo er an der Schule an der Miodowa-Straße weiter Klavierunterricht erhielt.

1959 wanderte er mit seinen Eltern nach Kanada aus und zwei Jahre später in die USA. Emanuel Ax studierte in New York, unter anderem an der Juilliard School of Music, an der er heute lehrt. Im Jahre 1969 begann mit dem Debüt in Südamerika seine internationale Konzertkarriere.

Ax gewann den ersten Preis beim Arthur-Rubinstein-Wettbewerb im Jahr 1974. 1979 wurde er mit dem Avery Fisher Award ausgezeichnet. Er erhielt außerdem mehrere Schallplattenpreise, so 1995 und 2004 den Grammy Award in der Sparte Instrumentalist ohne Orchester für seine Aufnahme von Sonaten Joseph Haydns. 2013 wurde er mit dem ECHO Klassik für die Solistische Einspielung des Jahres geehrt[1].

Repertoire[Bearbeiten]

Neben Klassik und Romantik widmet sich Ax Werken der Moderne, unter anderem von Arnold Schönberg, Paul Hindemith, Aaron Copland, Hans Werner Henze und John Adams.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. echoklassik.de - Preisträger 2013 abgerufen am 8. Oktober 2013