Emerson Electric Company

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Emerson Electric Company
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN US2910111044
Gründung 1890
Sitz Ferguson, Missouri, USA
Leitung David N. Farr, CEO
Mitarbeiter 140.700 (2008)
Umsatz 24,8 Mrd US$ (2008)
Branche Prozessmanagement,
  • Industrie-Automatisation
  • Kabelverbindungen
  • Werkzeuge
  • Klimaanlagen
  • USV
  • Motoren
  • Windenergie
  • Solarenergie
Website http://www.emerson.com

Emerson Electric Company ist ein multinationaler Mischkonzern mit Konzernzentrale in Ferguson, Missouri, Vereinigte Staaten von Amerika. Das Fortune-500-Unternehmen bietet Ingenieurdienstleistungen und Produkte für eine breite Palette von Industrie-, Handels- und Endkundenmärkten an.

Das Unternehmen ist einer der größten Energietechnikhersteller der USA mit ca. 255 Werken in 150 Ländern.[1] Im Jahre 2010 wurden weltweit 127.700 Angestellte beschäftigt.

Geschichte[Bearbeiten]

Europazentrale Emerson Climate Technologies Aachen

Emerson wurde 1890 in St. Louis, Missouri, als Emerson Electric Manufacturing Co. vom Bürgerkriegsveteranen Jon Wesley Emerson gegründet. Zuerst wurden elektrische Motoren, basierend auf einem Patent der beiden schottischen Brüder Charles und Alexander Meston, hergestellt. 1892 verkaufte es als erstes Unternehmen in den Vereinigten Staaten elektrische Ventilatoren. Das Produktportfolio wurde sehr schnell um Nähmaschinen, Zahnbohrer und Elektrowerkzeuge erweitert.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde unter der Leitung von Stuart Symington das Unternehmen zum größten Hersteller von Flugzeugbewaffnung. Symington wurde 1947–1950 erster United States Secretary of the Air Force, 1953–1976 demokratischer Senator für den Staat Missouri und Kandidat für die amerikanischen Präsidentschaftswahlen von 1960.

1954 wurde W. R. „Buck“ Persons zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Unter seiner Leitung wurde begonnen, die Produktpalette von Emerson durch die Akquirierung von 36 verschiedenen Unternehmen zu diversifizieren. Als er 1973 in den Ruhestand eintrat, beschäftigte Emerson mehr als 31.000 Angestellte in 82 Konzernunternehmen und erstmals überschritt der Umsatz die Marke von einer Milliarde Dollar.

Charles F. Knight diente als CEO von 1973 bis 2000 und war Vorstandsvorsitzender von 1974 bis 2000. Seine Amtszeit war geprägt von einem rigorosen Planungsprozess, neuen Produkt- und Technikentwicklungen, Akquisitionen und Joint Ventures sowie internationalem Wachstum.

Seit 2000 ist David N. Farr CEO und seit 2004 ebenfalls Vorstandsvorsitzender.

Führende Angestellte von Emerson trafen sich am 30. Januar 2008 mit dem Präsidenten und Regierungsbehörden von Costa Rica und verhandelten über größere Investitionen in Lateinamerika mit Schwerpunkt Costa Rica. Die Planungen für diese Investitionen sehen vor, mehr als 500 Ingenieure über einen Zeitraum von vier Jahren hinweg einzustellen.

Am 26. Juli 2011 gab Emerson bekannt, dass es seine Lateinamerikazentrale in Sunrise, Florida eröffnen wird.

In Aachen eröffnete Emerson 2005 seine Europazentrale für Klimageräte. Ein Werk dafür steht im benachbarten Welkenraedt.

Die deutsche Emerson Network Power GmbH hat ihren Sitz seit November 2007 in München (vorher Kirchheim bei München). Sie vertreibt mit 140 Mitarbeitern Präzisionsklimatisierung, Serverkühlsysteme, USV-Anlagen und DC-Stromversorgungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Unternehmensstruktur[Bearbeiten]

Das Unternehmen bietet seine Produkte und Dienstleistungen in fünf Hauptgeschäftsfeldern an:

  1. Emerson Process Management
  2. Emerson Industrial Automation
  3. Emerson Network Power
  4. Emerson Climate Technologies
  5. Emerson Commercial & Residential Solutions

Zahlen[Bearbeiten]

Das Fiskaljahr endet im September des Jahres.

Fiskaljahr Umsatz[2]
in Millionen US$
Mitarbeiter
1998 13.236 111.800
1999 14.022 116.900
2000 15.118 123.400
2001 15.078 124.500
2002 13.496 111.500
2003 13.635 106.700
2004 15.226 107.800
2005 16.902 114.200
2006 19.734 127.800
2007 22.131 137.700
2008 24.807 140.700

Literatur[Bearbeiten]

  •  Charles F. Knight, Davis Dyer: Performance Without Compromise – How Emerson Consistently Achieves Winning Results. 1. Auflage. Harvard Business School Press, 2005, ISBN 978-1-59139-777-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Edwards, Greg: "$60 million in data centers coming online at Emerson." St. Louis Business Journal.
  2. Emerson Annual Report 2008 Seite 52ff.