Emil Ebers

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Der Brief, um 1850
Humoristisch-satirische Darstellung aus dem Schadow-Album, 1851

Emil Ebers (* 14. Dezember 1807 in Breslau; † 1884 in Beuthen) war ein deutscher Maler.

Ebers kam 1831 nach Düsseldorf, wo er Schüler der Akademie wurde, kehrte 1844 nach Schlesien zurück und lebte fortan in Breslau. Er war verheiratet mit einer Schwester des Malers Carl Friedrich Lessing. Früher malte er hauptsächlich Szenen aus dem Treiben der Schleichhändler, Räuber und Soldaten; später aber behandelte er mit größerem Erfolg das Matrosen- und Lotsenleben, dem er den Stoff zu seinen besten Bildern entnahm.

In dem Bild St. Goar, der den Fischern des Rheins das Evangelium predigt versuchte er sich als Historienmaler. Glückliche Wahl des Moments, solide Durchführung und oft ein gesunder Humor sind Vorzüge seiner Gemälde. Sein Bild Die Schleichhändler (1830) befindet sich in der Berliner Nationalgalerie.

Illustrationen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Emil Ebers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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