Emil Phillip

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Emil Phillip (* 29. Juli 1886; † Herbst 1965) war Diakon der evangelischen Gemeinde Zossen, dort leitete er als Hausvater die „Herberge zur Heimat“, den Gasthof „Zum Gardestern“.

Emil Phillip stand in Auseinandersetzung zum Pfarrer Otto Eckert, der der NSDAP angehörte. 1933 wurden in Zossen die Sozialisten und Kommunisten durch, aus Bayern herangezogene NS-Männer, zusammen getrieben. Zu dieser Aktion wurde Pastor Eckert wiederholt hinzugezogen. Diese Aktion erhielt von der Bevölkerung Beifall.

Emil Phillip, Teilnehmer des Ersten Weltkrieges und Träger des Eisernen Kreuzes 1. Klasse, entsetzte sich über die Behandlung der Sozialisten und Kommunisten und das Handeln Pastor Eckerts. Wenige Tage später wurde Emil Phillip von der Gestapo in das KZ Oranienburg gebracht.

Allerdings veranlasste Pastor Eckert, dass Emil Phillip nach Crossen an der Oder, heute Krosno Odrzańskie, versetzt wurde. Dort war er wieder im Bereich der Diakonie tätig und arbeitete in der Bekennenden Kirche mit.