Emil Shimoun Nona

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Emil Shimoun Nona (* 1. November 1967 in Alqosh, Irak) ist Erzbischof der chaldäisch-katholischen Erzeparchie Mosul im Irak.

Leben[Bearbeiten]

Emil Shimoun Nona studierte am Priesterseminar der Chaldäer und empfing am 11. Januar 1991 die Priesterweihe in Bagdad. Anschließend war er als Pfarrer tätig. Von 2000 bis 2003 absolvierte er ein Promotionsstudium an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom und unterrichtet Anthropologie im kirchlichen „Babel College“ in Bagdad. Er spricht arabisch, italienisch, chaldäisch-neu-aramäisch und englisch.

Papst Benedikt XVI. ernannte ihn 2009 zum Erzbischof der Erzeparchie Mosul und Nachfolger des ermordeten Paulos Faraj Rahho.[1] Die Bischofsweihe am 8. Januar 2010 spendete ihm Emmanuel III. Delly, der Patriarch von Babylon der chaldäisch-katholischen Kirche. Mitkonsekratoren waren die Weihbischöfe in Bagdad, Shlemon Warduni, Jacques Ishaq und Andraos Abouna, der Erzbischof von Kirkuk Louis Sako, der Bischof von Zaku Petros Hanna Issa Al-Harboli, der Bischof von Arbil Rabban Al-Qas, der Bischof von Alquoch Mikha Pola Maqdassi, der emeritierte Erzbischof von Kirkuk André Sana und der Apostolische Nuntius erzbischof Francis Assisi Chullikatt. Die Amtseinführung wurde überschattet von der Ermordung eines irakischen Katholiken.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Irak: Radio Vatikan: Neuer Erzbischof für Mossul, 13. November 2009
  2. „Iraq: Mosul, a Christian businessman killed as the faithful celebrate their new archbishop“, Spero News, 18. Januar 2010

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Paulos Faraj Rahho Erzbischof von Mosul
seit 2009
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