Emilija Chalsberijewna Turei

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Emilija Turei
Emilia Turey 22.04.2009.jpg

22. April 2009

Spielerinformationen
Geburtstag 6. Oktober 1984
Geburtsort Astrachan, Sowjetunion
Staatsbürgerschaft RussinRussin russisch
Körpergröße 1,75 m
Spielposition Rechtsaußen
  Linksaußen
Vereinsinformationen
Verein CSM Bucureşti
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
0000–2005 RusslandRussland Astrachanotschka Astrachan
2005–2008 DanemarkDänemark Slagelse DT
2008–2010 DanemarkDänemark FCK Håndbold
2010–2011 SpanienSpanien SD Itxako
2011–2012 RusslandRussland Rostow-Don
2012–2013 RusslandRussland Astrachanotschka Astrachan
2013– RumänienRumänien CSM Bucureşti
Nationalmannschaft
Debüt am
            gegen
  Spiele (Tore)
RusslandRussland Russland 180 (613)[1]

Stand: 7. Januar 2014

Emilija Chalsberijewna Turei (russisch Эмилия Халсбериевна Турей, wiss. Transliteration Ėmilija Chalsberievna Turej; * 6. Oktober 1984 in Astrachan) ist eine russische Handballspielerin.

Die Rechtshänderin spielt überwiegend auf der Position Linksaußen, wird jedoch gelegentlich auch auf Rechtsaußen eingesetzt. In 180 Länderspielen für Russland erzielte sie 613 Tore.

Karriere[Bearbeiten]

Die Tochter einer Russin und eines Sierra-Leoners begann ihre Handballkarriere in ihrer Geburtsstadt Astrachan, bei dem Verein Astrachanotschka Astrachan. 2005 wechselte sie zu Slagelse DT nach Dänemark. Mit diesem Club wurde sie 2007 dänischer Meister und gewann die EHF Champions League. 2008 wechselte sie zum Ligarivalen FCK Håndbold, mit dem sie 2009 den Europapokal der Pokalsieger und 2010 den dänischen Pokal errang. In der Saison 2010/11 lief Turei für den spanischen Erstligisten SD Itaxo auf, mit dem sie die Meisterschaft gewann. Anschließend nahm sie der russische Erstligist Rostow-Don unter Vertrag. Im Sommer 2012 kehrte sie zu Astrachanotschka Astrachan zurück. Nachdem sie anderthalb Jahre für Astrachanotschka auflief, schloss sie sich im Dezember 2013 dem rumänischen Erstligisten CSM Bucureşti an.[2]

Bei der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen 2007 in Frankreich wurde sie mit der russischen Nationalmannschaft Weltmeisterin. Ein Jahr später holte sie sich bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille und bei der Europameisterschaft die Bronzemedaille. Sie gehörte zum Aufgebot ihres nationalen Verbandes bei der Weltmeisterschaft 2009 in China, wo sie erneut Weltmeisterin wurde. Im Sommer 2012 nahm sie an den Olympischen Spielen in London teil.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. russischer Kader bei der EM 2012 (PDF; 89 kB)
  2. www.csmbucuresti.ro: Handbalista „All Star” se alatura echipei CSM Bucuresti, abgerufen am 7. Januar 2014
  3. www.london2012.com: Team Rosters, abgerufen am 31. Juli 2012

Weblinks[Bearbeiten]