Emirates
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| Emirates | ||
|---|---|---|
| IATA-Code: | EK | |
| ICAO-Code: | UAE | |
| Rufzeichen: | Emirates | |
| Gründung: | 1985 | |
| Sitz: | Dubai, Vereinigte Arabische Emirate | |
| Drehkreuz: | ||
| Heimatflughafen: | Dubai International Airport | |
| IATA-Prefixcode: | 176 | |
| Leitung: | Ahmad ibn Sa'id Al Maktum (Chief Executive Officer) | |
| Mitarbeiterzahl: | 28.000 | |
| Umsatz: | 44,2 Mrd. AED (= 12 Mrd. $) | |
| Fluggastaufkommen: | 22,7 Mill. | |
| Allianz: | keine | |
| Vielfliegerprogramm: | Skywards | |
| Flottenstärke: | 130 (+166 Bestellungen) | |
| Ziele: | 101 | |
Emirates (arabisch الإمارات, DMG al-Imārāt) ist eine staatliche Fluggesellschaft mit Sitz in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie bildet den größten Teil des Mischkonzerns "The Emirates Group", welcher sich im Besitz des Emirats Dubai befindet und durch Seine Hoheit Scheich Ahmad ibn Sa'id Al Maktum, dem Vorsitzenden, sowie Tim Clark, dem Geschäftsführer, geleitet wird. Es bestehen Codesharing-Abkommen mit Continental Airlines und mit SriLankan Airlines. Emirates SkyCargo ist die Cargoabteilung der Emirates.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Fluggesellschaft wurde im Mai 1985 im Emirat Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegründet und gehört zur The Emirates Group. Das Geschäftskonzept geht auf eine Anregung des Gründers der deutschen Fluggesellschaft Germania, Dr. Hinrich Bischoff, zurück. Emirates startete ihren Flugdienst am 25. Oktober 1985 mit der Aufnahme von Flügen nach Mumbai, Neu-Delhi und Karatschi. Als Fluggerät wurden Airbus A300 und Boeing 727 benutzt, die von der Pakistan International Airlines (PIA) geleast worden waren. Sie wurden so lange weiter benutzt, bis die ersten eigenen Flugzeuge zur Flotte stießen.
Erste europäische Ziele wurden ab Juli 1987 aufgenommen, in den Fernen Osten wurde ab Juni 1990 geflogen. Emirates ist Mitglied der Arab Air Carriers Organization.
Am 1. April 1998 beteiligte man sich an Air Lanka, die heute unter dem Namen Sri Lankan Airlines auftritt.
Ein großer Teil der Fluggäste nutzt die zahlreichen Umsteigemöglichkeiten des Flughafens Dubai zum Weiterflug nach Fernost sowie Australien und Neuseeland. Als Vielfliegerprogramm bietet die Gesellschaft mit Skywards verschiedenen Leistungen an. Emirates hat drei Jahre in Folge (2004, 2005, 2006) vom Diners Club Magazin die Auszeichnung "Airline des Jahres" erhalten. Grundlage ist die Beurteilung der Leser des Magazins. Am 1. August 2008 flog der erste Emirates Airbus A380 von Dubai nach New York.
Emirates rangiert unter den gewinnstärksten Fluggesellschaften der Welt auf Platz fünf.[1] Emirates beförderte im Geschäftsjahr 2005 14,5 Millionen Passagiere sowie 1,02 Millionen Tonnen Fracht und hatte 17.300 Mitarbeiter. Mit 103 Flugzeugen[2] wurden 85 Ziele in über 54 Ländern bedient. Im Geschäftsjahr 2006/2007 konnte die Fluggesellschaft den Trend fortsetzen. Die Passagierzahlen stiegen um weitere 21 %. Das Unternehmen beschäftigt zur Zeit rund 20.273 Mitarbeiter.[3]
Emirates ist seit Jahren expandierend, was sich auch in der Entwicklung der Flotte zeigt. Das rasante Wachstum von Emirates ist eng mit der aufstrebenden Wirtschaftsmetropole Dubai verknüpft.
Ende März 2005 wurden die ersten beiden von 30 bestellten Boeing 777-300ER an die Fluggesellschaft ausgeliefert. Emirates ist einer der ersten Besteller des Airbus A380 und auch mit 58 Bestellungen mit Abstand der größte und wichtigste Kunde für den neuen Großraumjet. Das erste Exemplar wurde an Emirates am 28. Juli 2008 in Hamburg ausgeliefert. Die Auslieferung war die erste Übergabe eines A380 im Werk Hamburg.[4] Insgesamt plant Emirates in den nächsten Jahren die Anschaffung von über 200 neuen Flugzeugen, neben dem Airbus A380 und weiteren Boeing 777 auch Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900/-1000[5]
Nach Auslieferung aller bestellten B777 wird Emirates mit 93 Flugzeugen dieses Typs die größte Flotte dieses Typs betreiben (momentan betreibt noch Singapore Airlines mit 76 aktiven Flugzeugen die größte 777-Flotte). Mit den Boeing 777-200LR werden Sao Paulo, San Francisco und Houston angeflogen.
Seit 2007 darf man in den Flugzeugen der Fluggesellschaft auch mit Mobiltelefonen telefonieren.[6].
flydubai, eine sich in der Gründungsphase befindende Billigfluggesellschaft, wird von Emirates unterstützt (Stand April 2009).[7]
[Bearbeiten] Emirates Group
Emirates ist ein Mischkonzern bestehend aus folgenden, zur Fluglinie komplementären und meist touristischen Bereichen bzw. Divisionen:
- Emirates SkyCargo (Logistik)
- Skywards (Kundenbindungs- bzw. Vielfliegerprogramm)
- Emirates Engineering (Wartung; auch von anderen Fluggesellschaften nutzbar)
- Emirates Aviation College
- Destination & Leisure Management
- Emirates Hotels & Resorts
- EmQuest (IT-Services & Datenlieferant)
Die Organisationsform ist durch eine sehr flache Hierarchie und entsprechend kurze Entscheidungswege gekennzeichnet, was nicht zuletzt daran liegt, dass sämtliche Leitungs- und Entscheidungsfunktionen bei der Herrscherfamilie, also den Eigentümern, gebündelt sind.[8]
[Bearbeiten] Sponsoring
Emirates investiert rund 3,5% ihres Umsatzes jährlich in Werbung, davon rund die Hälfte in Sponsoringaktivitäten. Einer Umfrage zufolge kennen bereits 30% der Deutschen die Marke „Emirates“, nachdem die Fluggesellschaft im Jahr 2006, anstelle der Heimatfluglinie Lufthansa, die Partnerfluggesellschaft der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland zu werden.[9]
Sponsorenverträge existieren in folgenden Bereichen:
- Kooperation mit BMW Hamburg.
- Seit der Bundesligasaison 2006/07 ist Emirates der Hauptsponsor des Hamburger SV.
- Seit der Saison 2006/07 ist Emirates auch der Hauptsponsor des FC Arsenal in der Premier League und Trikotsponsor von Paris Saint-Germain in der Ligue 1.
- Emirates ist seit 2007 einer von sieben Hauptsponsoren der FIFA und deckt hier das Segment Luftfahrt ab.
- Emirates ist Titelsponsor des neuseeländischen America’s-Cup-Teams.
- Australian Football
- Rugby
- Cricket
- Golf
- Pferderennen
- Powerboat-Rennen
- Formel 1 (McLaren Mercedes 2006)
- Tennis
[Bearbeiten] Flugziele
Weltweit wurden im Geschäftsjahr 2008/2009 von Emirates 101 Ziele in Asien, Europa, Nordamerika, Afrika, Ozeanien und Südamerika bedient. Die Fluggesellschaft hat einige der längsten Linienflüge der Welt im Programm. Strecken wie Dubai – New York oder Dubai – Los Angeles können nur mit Ultralangstreckenflugzeugen beflogen werden, wie z. B. der Boeing 777-200LR mit einer maximalen Reichweite von über 17.000 km. In Deutschland werden Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München direkt von Dubai aus angeflogen. In Österreich bedient man Wien und in der Schweiz Zürich. Von Oktober 2006 bis März 2008 bestand ein Liniendienst zwischen Hamburg und New York[10]. Seit dem 3. Juni 2007 fliegt Emirates Sky Cargo von Dubai und Toledo (USA) auch den Flughafen Hahn an[11].
[Bearbeiten] Flotte
(Stand: Juli 2009)
- Bestehende Flotte[12]
- 29 Airbus A330-200
- 8 Airbus A340-300X
- 9 Airbus A340-500
- 5 Airbus A380-800 (erste Auslieferung am 28. Juli 2008)
- 6 Boeing 747-400F (Frachtflugzeuge; Leasing von Atlas Air und TNT Airways)
- 3 Boeing 777-200
- 6 Boeing 777-200ER (erste Auslieferung am 5. Juni 1996)
- 8 Boeing 777-200LR (erste Auslieferung am 31. August 2007)
- 2 Boeing 777F
- 12 Boeing 777-300
- 43 Boeing 777-300ER (erste Auslieferung am 15. Februar 2006)
- 50 Airbus A350-900 (Erstauslieferung 2014)
- 20 Airbus A350-1000 (Erstauslieferung 2015)
- 53 Airbus A380-800
- 10 Boeing 747-8F (Erstauslieferung 2010)
- 27 Boeing 777-300ER
- 6 Boeing 777F
Das Durchschnittsalter der Flotte liegt bei 5,5 Jahren.[15]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ aerosecure.de: Top10: Die zehn größten Airlines der Welt nach Gewinn (Stand: August 2007)
- ↑ tagesschau.de: „Auf dem Weg zur weltgrößten Airline: Fluggesellschaft Emirates wächst rasant“ (19. Juni 2007)
- ↑ Emirates: Jahresbericht 2006/2007
- ↑ http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/airbus-erhaelt-von-emirates-milliardenauftrag-301986/
- ↑ Airbus – Pressemeldung: http://www.airbus.com/en/presscentre/pressreleases/pressreleases_items/07_11_11_emirates_a380_a350.html
- ↑ businessportal24.com: „Emirates startet Mobiltelefonie in Flugzeugen“ (9. November 2006)
- ↑ o. V., Low Cost aus Dubai ohne Emirates, in: T.A.I. Nr. 1895/08, 4. April 2008, S. 2, sowie o. V., Low Cost-Schwester für Emirates startklar, in: T.A.I. Nr. 1948/09, 10. April 2009, S. 3
- ↑ Vgl. Eisenkopf A./Knorr A., Emirates Airline – Wachstum ohne Grenzen?, in: Fay, C./Gleich, R. (Hg.)/Wald, A., Aviation Management; Aktuelle Herausforderungen und Trends, Band 1; Berlin 2007, S. 221
- ↑ Vgl. Paperlein J., Sportliche Angreifer vom Golf, in: Horizont Nr. 15, 10. April 2008, S. 18
- ↑ abendblatt.de:"Emirates stellt Flugverbindung Hamburg-New York wieder ein"
- ↑ airliners.de: „Emirates erhoeht Frachtaufkommen ab Deutschland“ (4. Juni 2007)
- ↑ ch-aviation.ch: Flotte der Emirates 12. Juni 2008
- ↑ Airbus: Bestellübersicht des Monats Juni bei Airbus 31. Juni 2008
- ↑ Boeing: Bestellübersicht bei Boeing 7. Juli 2009
- ↑ aerotransport.org: Flotte der Emirates 12. Juli 2009
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
Afriqiyah Airways | Air Algérie | Air Arabia | EgyptAir | Emirates | Etihad Airways | Gulf Air | Iraqi Airways | Jordan Aviation | Kuwait Airways | Libyan Arab Airlines | Middle East Airlines | Oman Air | Palestinian Airlines | Qatar Airways | Royal Air Maroc | Royal Jordanian | Saudi Arabian Airlines | Sudan Airways | Syrian Arab Airlines | Trans Mediterranean Airways | Tunisair | Yemenia

