Emmerich am Rhein

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Emmerich ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Emmerich (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Emmerich am Rhein
Emmerich am Rhein
Deutschlandkarte, Position der Stadt Emmerich am Rhein hervorgehoben
51.8302777777786.242517Koordinaten: 51° 50′ N, 6° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Kleve
Höhe: 17 m ü. NHN
Fläche: 80,4 km²
Einwohner: 30.038 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 374 Einwohner je km²
Postleitzahl: 46446
Vorwahlen: 02822 (Ortsnetz Emmerich)
02828 (Ortsnetz Elten)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: KLE, GEL
Gemeindeschlüssel: 05 1 54 008
Stadtgliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Geistmarkt 1
46446 Emmerich am Rhein
Webpräsenz: www.emmerich.de
Bürgermeister: Johannes Diks (CDU)
Lage der Stadt Emmerich am Rhein im Kreis Kleve
Niederlande Krefeld Kreis Borken Kreis Viersen Kreis Wesel Bedburg-Hau Emmerich am Rhein Geldern Goch Issum Kalkar Kerken Kevelaer Kleve Kranenburg (Niederrhein) Rees Rheurdt Straelen Uedem Wachtendonk WeezeKarte
Über dieses Bild

Emmerich am Rhein ist eine Hansestadt am unteren rechten Niederrhein im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Sie gehört als Mittlere kreisangehörige Stadt zum Kreis Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf und ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal sowie der Rheinischen Hanse.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Emmerich gehört geographisch zum Niederrheinischen Tiefland. Die Innenstadt liegt auf einer Höhe von 17 Metern über NN. Der tiefste Punkt des Stadtgebietes liegt im Rheinvorland mit 13 Metern. Der Eltenberg mit einer Höhenlage bis zu 82 Metern wird der naturräumlichen Haupteinheit Eltener Höhen zugeordnet.

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Das Emmericher Stadtgebiet wird im Süden durch den Rhein (Rheinmitte) begrenzt, im Westen und Norden durch die Staatsgrenze zu den Niederlanden. Im Osten grenzt es an das Reeser Stadtgebiet.

Die Gesamtfläche des Stadtgebietes beträgt 8.011,46 Hektar.

Bei einer Aufteilung der Katasterfläche in der amtlichen Statistik nach der tatsächlichen Art der Nutzung ergeben sich 61,8 % landwirtschaftliche Nutzung, 7,4 % Waldfläche, 7,3 % Wasserfläche, 1,4 % Erholungs- und Friedhofsfläche, 13,7 % Gebäude-, Frei- und Betriebsfläche, 7,3 % Verkehrsfläche sowie 1,0 % sonstige Flächen (Stand: 31. Dezember 2011).[2]

Ein leicht anderes Bild der Flächennutzung ergibt sich bei einer Auswertung von Satellitenbildern. Von der Gesamtfläche des Stadtgebietes werden danach 43,16 % als Wiese und Weide und 27,81 % als Acker genutzt. 14,17 % sind versiegelt (4,28 % geringer Versiegelungsgrad (< 40 %), 7,27 % mittlerer Versiegelungsgrad (40–80 %), 2,62 % hoher Versiegelungsgrad (> 80 %)). Aus Wald bestehen 10,42 % der Fläche (Nadelwald 1,38 %, Mischwald 2,93 %, Laubwald 6,11 %). 4,2 % sind Wasserflächen, 0,24 % sind Kiesgruben/Abbaugebiete oder Baustellen.[3]

Karte von Johann Bucker: Rheinverlauf bei Emmerich anno 1713

Lage am Rhein[Bearbeiten]

Der Raum Emmerich lag in seiner ganzen Historie im Einwirkungsbereich des Rheinstroms mit Überschwemmungen, Uferabbrüchen, Inselbildungen und Verlagerungen. Die Zeichnung des Kartographen Johann Bucker aus dem Jahre 1713 zeigt Emmerich mit einigen im Rhein liegenden kleineren und größeren Inseln und Sanden (z. B. Nagels Grindt und Fridericks Wardt), die heute nicht mehr existieren. Auch der „alde Rhijn“ westlich bei Nagels Grindt ist heute weitgehend verlandet. Die rheinabwärts liegende frühere Insel Salm Ohrt bildet heute das Vorland zu den Orten Griethausen und Brienen wo mittels einer Fähre über den heute dort verlaufenden alten Rheinarm der abgelegene Ort Schenkenschanz erreicht werden kann. Beim alten Kastell Schenkenschanz im Übergangsgebiet zu den Niederlanden splittete sich bis zum Jahre 1771 der Rhein in die beiden Flussläufe Waal und Nederrijn - heute liegt die Flußteilung infolge von erfolgten Wasserbaumaßnahmen weiter nördlich auf niederländischem Gebiet.[4]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Räumlich ist das Stadtgebiet in folgende zehn Ortsteile gegliedert[5] (Einwohnerzahlen Stand: 30. Juni 2012, Quelle: KRZN)

Die Differenz der Einwohnerzahlen zur obengenannten Gesamteinwohnerzahl beruht auf der differierenden Zählweise zwischen LDS und KRZN.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Stadt Emmerich am Rhein grenzt im Norden an die Gemeinden Montferland und Oude IJsselstreek (beide Provinz Gelderland (NL)), im Osten an die Stadt Rees, im Süden in der Rheinmitte an die Städte Kleve und Kalkar sowie im Westen an die Gemeinde Rijnwaarden und die Stadt Zevenaar (beide in der Provinz Gelderland (NL)).

Zevenaar (NL) Montferland (NL) Oude IJsselstreek (NL)
Rijnwaarden (NL) Nachbargemeinden Rees
Kleve Kalkar

Geschichte[Bearbeiten]

Christophorus-Statue auf der Rheinpromenade

Mittelalter[Bearbeiten]

Um 700 gründete Willibrord die Missionsstation Emmerich im Bistum Utrecht und weihte die erste Martinskirche. Etwas östlich des heutigen Stadtkerns wurden 1963 einige frühmittelalterliche Gräber entdeckt, die für ihre Zeit (frühes 8. Jahrhundert) recht reich ausgestattet waren.[6] Die erste urkundliche Nennung unter dem Namen Villa Embrici ist aus dem Jahr 828 überliefert.[7] Es folgten der Normannensturm im 9. Jahrhundert und die Herrschaft des Propstes des Kollegiatstiftes. 1040 erfolgte der Bau der Stiftskirche St. Martini.

Am 31. Mai 1233 erhob Graf Otto von Zutphen und Geldern mit Ermächtigung des römischen Kaisers Friedrich II. und des deutschen Königs Heinrich (VII.) (Vater und Sohn) Emmerich zur königlichen und des Reiches Stadt. 1355 wurde Emmerich an Graf Johann von Kleve verpfändet und verblieb fortan bei der Grafschaft, beziehungsweise beim Herzogtum Kleve. Zwischen 1307 und 1570 stand Emmerich in enger Verbindung zur Hanse. Handel und Handwerk blühten. Neben der Brauerei war es vor allem die Wollweberei, deren Gilde in der Stadt bis in das Jahr 1299 zurückreicht, die den Wohlstand begründete. Seit dem 14. Jahrhundert war Emmerich von Mauern umgeben und mit Toren gesichert. Die Aldegundiskirche stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Neuzeit[Bearbeiten]

Stadtansicht 1647
(Stich von Matthäus Merian)

Emmerich erlebte bis zum 16. Jahrhundert seine Blütezeit und wurde wegen seiner weltlichen und kirchlichen Bauten Embrica decora (=prächtiges Emmerich) genannt.[8] Das nach dem Zweiten Weltkrieg gesprengte Christoffeltor zum Rheinufer war bekannt durch eine überlebensgroße, eichene Figur eines Christophorus in der Nische über dem feldseitigen Portal. Die dem Meister Dries Holthuis zugeschriebene Skulptur vom Anfang des 16. Jahrhunderts befindet sich seit 1964 im Rheinmuseum in Emmerich. Eine ähnliche Christophorusfigur steht heute auf der Rheinpromenade.[9]

Im Dreißigjährigen Krieg hatte Emmerich weniger zu leiden. Der Niedergang Emmerichs begann 1672 mit der Besetzung der Stadt durch französische Truppen unter König Ludwig XIV. Kriegsverwüstungen, Überschwemmungen und Seuchen ließen die Stadt verarmen.[8] Es folgten die Drangsale im Zusammenhang mit dem Abfall der Niederlande von der spanischen Herrschaft, der Siebenjährige Krieg, die militärischen Folgen der Französischen Revolution und die napoleonischen Unternehmungen. Seit Anfang des 16. Jahrhunderts gab es in Emmerich ein Gymnasium. Diese Schule bestand bis 1811.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreichte die Dampfschifffahrt ihren Höhepunkt und verlieh dem Emmericher Hafen große Bedeutung. Am 20. Oktober 1856 wurde die Eisenbahnstrecke Oberhausen–Arnheim der Köln-Mindener Eisenbahn eröffnet. Ursprünglich sollte sie nicht über Emmerich führen, doch die Stadt Emmerich hatte dagegen Einspruch erhoben.

1865 wurde eine Eisenbahnfähre über den Rhein in Betrieb genommen. Das Trajekt Spyck–Welle wurde bis 1912 betrieben.

1885 wurde der preußische Sicherheitshafen eingerichtet. Im Jahre 1890 wurde der Telefonverkehr eingerichtet.

20./21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im Juli 1901 hatte Emmerich erstmals über 10.000 Einwohner. 1905 erzeugte das städtische Elektrizitätswerk den ersten elektrischen Strom für die Stadt.

Im Ersten Weltkrieg war Emmerich Garnisonsstadt. Der Post- und Eisenbahnverkehr wurde eingeschränkt, die bisher in Emmerich ausgeübten Grenzkontrollen wurden nach Elten verlegt. Emmerich war Anfangs- und Endstation für die preußischen Züge. Während des Ersten Weltkrieges war in Emmerich die größte Postüberwachungsstelle des Kaiserreiches.[10] Am 20. November 1918 wurde in Emmerich ein Arbeiter- und Soldatenrat gegründet. Am 17. Dezember besetzten belgische Truppen Emmerich, sie verließen die Stadt im Jahre 1921. Im Ruhrkampf kam es am 13. Februar 1923 zu einer erneuten Besetzung der Stadt.

Zwischen dem 6. November 1914 und dem 24. Februar 1945 verkehrten in der Stadt Straßenbahnen der Kleinbahn Wesel-Rees-Emmerich und zwischen dem 4. Juni 1903 und dem 18. September 1944 die Züge der niederländischen Kleinbahn Straßenbahn Zutphen–Emmerich.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Emmerich am 7. Oktober 1944 zu 91 % durch einen britischen Luftangriff zerstört.[11][12][13]

1949 wurde Elten im Rahmen der Niederländischen Annexionspläne nach dem Zweiten Weltkrieg an die Niederlande angegliedert. Die Rückgliederung an die Bundesrepublik Deutschland wurde mit Vertrag vom 8. April 1960 beschlossen und am 1. August 1963 vollzogen.[14]

Am 7. Oktober 1960 havarierte das Schiff Tina Scarlett bei einer Katastrophe der Binnenschifffahrt mit zwei Toten und 22 zum Teil Schwerverletzten auf dem Rhein bei Emmerich. Zehn Schiffe brannten, der Rhein stand auf 300 Metern in Flammen.

Die Bundesautobahn 3 wurde 1962 auf dem Teilstück Zollübergangsstelle Elten bis Anschlussstelle Emmerich freigegeben. Am 27. April 1965 konnte das letzte Teilstück der Hollandlinie zwischen Emmerich und Hamminkeln eröffnet werden.[15] Am 18. Juni 1965 fand an der neu errichteten Rheinbrücke Emmerich nach dreijähriger Bauzeit das Richtfest statt, am 3. September 1965 wurde sie eröffnet.

1966 wurde die Hollandstrecke elektrifiziert.

Seit dem 1. Dezember 2001 heißt die Stadt Emmerich am Rhein.[16]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Jahre 1903 wurden die Orte Leegmeer und Speelberg in die Stadt Emmerich eingemeindet.[17]

Am 1. Juli 1969 wurden im Zuge des ersten kommunalen Neugliederungsprogramms auf der Grundlage des Gesetzes zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Rees die bis dahin selbstständigen Gemeinden Borghees, Hüthum und Klein-Netterden des ehemaligen Amtes Elten sowie die Gemeinden Dornick, Praest und Vrasselt des ehemaligen Amtes Vrasselt mit der Stadt Emmerich zusammengeschlossen.[18]

Am 1. Januar 1975 wurde auf der Grundlage des Niederrhein-Gesetzes im Zuge des zweiten Neugliederungsprogramms die Gemeinde Elten in die Stadt Emmerich eingegliedert.[19]

Gleichzeitig wurde der Altkreis Rees aufgelöst und das frühere nördliche Kreisgebiet mit dem ehemaligen Kreis Geldern und Teilgebieten des Kreises Moers zum neuen niederrheinischen Großkreis Kleve zusammengefügt. Emmerich ist seitdem eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Kleve.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1532 3.250
1816 4.442
1858 7.397
1871 7.809
1880 8.900
1885 9.759
1890 9.622
1895 9.946
1900 10.526
1910 13.418
1925 13.647
1933 14.545
Jahr Einwohner
1939 16.381
1945 441
1946 7.022
1950 9.074
1961 16.822
1968 18.356
1970 24.122
1974 24.860
1987 27.924
2011 29.918
2012 30.038

Seit 1975 liegen jährliche Einwohnerzahlen vor:

www.landesdatenbank.de/..

Religionen[Bearbeiten]

Der größte Teil der Emmericher ist römisch-katholisch (61,7 %), ein kleinerer Teil evangelisch (16,6 %). 21,7 % der Emmericher gehören einer sonstigen oder keiner Religion an oder machten keine Angabe zur Religionszugehörigkeit. Neben den obengenannten Gemeinden gibt es eine sunnitische Moscheegemeinde, eine yezidische Gemeinde, eine alevitische Gemeinde, eine neuapostolische und eine apostolische Gemeinde. (Zahlen: Stand Volkszählung 2011)

Christentum[Bearbeiten]

  • In Emmerich gibt es zwei römisch-katholische Seelsorgeeinheiten mit fünf Pfarren.
    Die Seelsorgeeinheit St. Christophorus und St. Johannes der Täufer deckt räumlich die Ortsteile Altstadt, Leegmeer, Speelberg, Vrasselt, Praest und Dornick ab. Am 28. November 2004 wurden die vier katholischen Stadtgemeinden St. Martini, St. Aldegundis, Heilig-Geist und Liebfrauen zur neuen Stadtpfarre St. Christophorus fusioniert.
    Zur Pfarre St. Johannes der Täufer zählt die namengebende Kirche in Dornick, St. Antonius in Vrasselt, und St. Johannes Baptist in Praest.
    Die Seelsorgeeinheit Elten, Hochelten, Hüthum wird gebildet von den Pfarren St. Georg in Hüthum, St. Martinus in Elten, und St. Vitus in Hochelten.
    Die katholischen Pfarreien von Emmerich gehören zum Dekanat Emmerich im Kreisdekanat Kleve des Bistums Münster.[20]
  • Die neuapostolische Gemeinde Emmerich wurde 1925 gegründet und hat ca. 100 Mitglieder. Seit 1930 verfügt sie über ein eigenes Kirchengebäude. Sie gehört zum Bezirk Dinslaken.[22]
  • Die apostolische Gemeinde Emmerich gründete sich 1955 als Abspaltung von der neuapostolischen Gemeinde. 1965 wurde ein eigenes Kirchengebäude errichtet. Die Gemeinde hat ca. 50 Mitglieder und gehört zum Bezirk Wesel des Apostelbezirks Süd-West.[23]

Judentum[Bearbeiten]

In Emmerich bestand seit dem ersten Drittel des 17. Jahrhunderts eine jüdische Gemeinde, die seit 1854 als Filialgemeinde zum Synagogenbezirk Rees gehörte, bevor um 1900 eine eigenständige Synagogengemeinde gebildet wurde. 1932 war Elten angeschlossen. Die Größe der Gemeinde belief sich 1816 auf 87 Personen, 1885 auf 151 und 1932 auf noch etwa 90-95 Mitglieder. Im Juni 1933 lebten im damaligen Emmericher Stadtgebiet 86 Juden.[24] Viele von ihnen wurden im Holocaust deportiert und ermordet.[25][26] Daran erinnern 99 Stolpersteine im Stadtgebiet, die 2011–2012 von Gunter Demnig unter Mitwirkung von Emmericher Schülern verlegt wurden.[27][28]

Ein Betsaal ist zu Beginn des 17. Jahrhunderts belegt, um 1674 wurde ein Wohnhaus zur Synagoge umgebaut, dieses wurde 1811/12 renoviert und 1926/27 erneut instand gesetzt. Die Synagoge wurde im August 1938 verkauft und während der Novemberpogrome nicht beschädigt. 1944 wurde sie durch Bomben zerstört. Die Ruine wurde ca. 1955 abgerissen. Am ehemaligen Standort in der heutigen Willibrordstraße befindet sich eine Gedenktafel.[29]

Heute gehört Emmerich zum Gebiet der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen. Die nächstgelegenen Synagogen befinden sich in Duisburg und Oberhausen.

Islam[Bearbeiten]

  • Zur alevitischen Gemeinde zählen etwa 50 Familien. Die Gemeinde betreibt in Emmerich ein Versammlungshaus, das Alevitische Kulturzentrum.[31]

Yezidentum[Bearbeiten]

Kurdische Arbeitsmigranten und Flüchtlinge gründeten 1993 die Yezidische Kulturgemeinde Kreis Kleve und Umgebung mit Sitz in Emmerich. Hier befindet sich seit 2003 auch das Gemeindezentrum. Der Verein gehört der Föderation der yezidischen Kurden an.[32][33] Bereits 1990 wurde ein yezidisches Gräberfeld auf dem Emmericher Kommunalfriedhof angelegt.[34]

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
(in %) [35]
 %
40
30
20
10
0
38,9
29,0
18,8
6,1
3,5
2,1
1,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-2,5
+5,2
-1,7
+0,8
-1,0
+2,1
-2,9

Stadtrat[Bearbeiten]

Neben den bundesweit vertretenen Parteien sind in der Emmericher Kommunalpolitik zwei lokale Wählervereinigungen aktiv: Die Bürger-Gemeinschaft Emmerich (BGE) und der Bund Sozialer Demokraten (BSD).

Seit der letzten Kommunalwahl am 25. Mai 2014 sind im Stadtrat CDU (38,9 %, 13 Sitze), SPD (29,0 %, 10 Sitze), BGE (18,8 %, 6 Sitze), Grüne (6,1 %, 2 Sitze), FDP (3,5 %, 1 Sitz), BSD (2,1 %, 1 Sitz) und Linke (1,7 %, 1 Sitz) vertreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,8 %.[35]

Die nächste Kommunalwahl findet im Jahr 2020 statt.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Zum Bürgermeister der Stadt Emmerich am Rhein wurde 2009 Johannes Diks (CDU) mit 61,4 % der Stimmen wiedergewählt. Seine Gegenkandidaten waren Peter Hinze (SPD, 27,8 %), Sabine Siebers (Grüne, 6,1 %) und Hans-Ditmar Jansen (Linke, 4,7 %).[36]

Die nächste Bürgermeisterwahl findet im Jahr 2015 statt.

Bürgermeister seit 1898[Bearbeiten]

  • 1898–1910: Hugo Menzel
Die Ortsteile Leegmeer und Speelberg wurden eingemeindet und die Emmericher Baugenossenschaft gegründet.
  • 1910–1922: Heinrich Langen
Das Kriegerehrenmal im Rheinpark wurde fertiggestellt. Geprägt ist seine Amtszeit durch einige Friedensjahre, durch die Zeit des Ersten Weltkrieges und durch vier Jahre Nachkriegszeit.
  • 1922–1933: Johannes Alff
Die Verschönerung des Stadtbildes war Dr. Alff ein besonderes Anliegen. Seinen Dienst musste er aus politischen Gründen beenden.
  • 1933–1934: Peter Schuster
Er war kommissarischer Bürgermeister nach der Machtergreifung.
  • 1934–1945: Lorenz Mai
Das Rathaus wurde neu gebaut und das Stadtgebiet wesentlich vergrößert.
  • 1945–1946: Hubert Fink
Er wurde vom englischen Ortskommandanten eingesetzt.
  • 1946–1948 und 1952–1961: Paul Maria van Aaken
Als Architekt war er wesentlich am Wiederaufbau der Stadt beteiligt.
  • 1948–1950: Willi Meenen
Wiederaufbauarbeiten am Rathaus, Grundsteinlegung der Germaniasiedlung und Bau von städtischen Wohnungen.
  • 1950–1952: Josef Thies
Er gehörte zu den Mitbegründern der Volkshochschule.
Zahlreiche öffentliche Gebäude wurden errichtet, die Rheinbrücke gebaut, die Autobahn fertiggestellt und die Eisenbahnstrecke elektrifiziert. Emmerich wurde um sechs Ortsteile erweitert. Er war Ehrenbürger der Stadt Emmerich am Rhein.
  • 1970–1988: Franz Wolters
Er war ein volksnaher Bürgermeister, Die erste Fußgängerzone wurde gebaut, der Karneval bekam mit einem Umzug einen neuen Höhepunkt, und die erste Städtepartnerschaft wurde geschlossen. Er erhielt das Bundesverdienstkreuz.
Die Gymnasien wurden zusammengelegt und die ehemaligen jüdischen Mitbürger aus aller Welt besuchten Emmerich.
  • 1989–1992: Willi Heering
  • 1992–1994: Irene Möllenbeck
  • 1994–1999: Klaus Krebber
  • 1999–2004: Horst Boch
  • seit 2004: Johannes Diks[37]

Wappen und Siegel[Bearbeiten]

„Die Stadt führt ein redendes Wappen, das schon auf städtischen Siegeln des 14. Jahrhunderts vorkommt, seit dem Mittelalter. Emmerich erhielt 1233 durch Graf Otto von Geldern Stadtrecht.

In Emmerich stehen Wappen und Siegel nebeneinander.

Das Wappen ist ein im roten Wappenschild stehender gehenkelter weißer Eimer.

Das Bild des Stadtsiegels: hinter einer zinnenbekrönten Stadtmauer erheben sich drei runde Festungstürme. Der breitere Mittelturm ist bis in halbe Höhe als zinnenbekrönter Rundturm ausgeführt, geht dann im oberen Teil aber in einen schlankeren viereckigen Turm über, der mit einer nach allen Seiten vorkragenden Brüstung und einer gefälteten Haube abschließt. Die niedrigeren Seitentürme tragen ebenfalls Faltdächer. Über ihnen, beiderseits des Mittelturms, befinden sich zwei schräg angeordnete Wappenschilde, die jeweils einen Eimer zeigen.
Umschrift Sigillum Burgentium in Embrica.“

Hauptsatzung der Stadt Emmerich am Rhein[38]

Die Umschrift bedeutet Siegel der Bürger in Emmerich. Ein Wappenbrief ist nicht nachgewiesen. Es ist selten, dass Wappen und Siegel einer Stadt unterschiedlich sind. Die Herkunft des Eimers auf dem Wappen konnte auch durch ein Gutachten (1910) nicht geklärt werden. Auch die Frage, ob es sich um ein redendes Wappen handelt, ist umstritten.[39]

Flagge und Banner[Bearbeiten]

Die Flagge der Stadt (als Banner) ist in Längsrichtung in den Farben rot (links) und weiß (rechts) geteilt. Bei einer Hissflagge ist der obere Teil der Flagge rot und der untere Teil weiß. In der Mitte steht das Wappen in rot mit dem stehenden gehenkelten weißen Eimer.[40]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Emmerich unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

PAN-Kunstforum (Plakatmuseum)

Museen[Bearbeiten]

  • Rheinmuseum
Im Rheinmuseum werden 130 Schiffsmodelle, eine Radaranlage, Fischpräparationen, Rheinlaufkarten, eine historische Christophorusfigur und eine stadtgeschichtliche Sammlung gezeigt. Zu sehen sind außerdem ein Ein-Mann-U-Boot, Typ BIBER aus dem Zweiten Weltkrieg und Ausstellungen zur Rheinschifffahrt, Stadtgeschichte und Fischerei.
  • PAN-Kunstforum/Plakatmuseum
Die umfangreiche Plakatsammlung Ernst Müllers wird gelegentlich in der ehemaligen Schokoladen-Fabrik Lohmann in wechselnden Ausstellungen gezeigt.


Bauwerke[Bearbeiten]

Sakralbauten[Bearbeiten]

St.-Aldegundis-Kirche
  • Christuskirche
Hauptartikel: Christuskirche
Die evangelische Kirche ist eine der wenigen Kirchen, deren Gottesdienstraum sich im ersten Stock befindet. Im Erdgeschoss befindet sich der Gemeindesaal.
  • Heilig-Geist-Kirche
Im Zentrum des Ortsteils Leegmeer steht die Heilig-Geist-Kirche, ein in den 1960er Jahren errichteter moderner Kirchen-Zentralbau aus Beton, mit einem großen Kreuz aus Schrott und informeller Wandgestaltung. Dieser außergewöhnliche Sakralbau von Dieter Georg Baumewerd, Kreuz und zweigeteilter Altar von Waldemar Kuhn sowie Innenraumgestaltung und ungegenständlicher Kreuzweg von Fred Thieler spiegeln die Modernisierung der katholischen Kirche zu Zeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils wider.[41]
  • St.-Martini-Kirche
Hauptartikel: St.-Martini-Kirche
Die im 11. Jahrhundert erbaute Kirche fällt vor allem durch die romanische Choranlage, die Krypta und den reichen Kirchenschatz auf.
  • St.-Vitus-Kirche
Sie ist die älteste der Emmericher Kirchen. Die erste Kirche des 967 gegründeten kaiserlichen Reichsstiftes wurde im 12. Jahrhundert durch eine dreischiffige romanische Basilika ersetzt. Diese wurde 1585 durch Feuer zerstört, 1670 zweischiffig wiederaufgebaut, 1945 durch Artilleriebeschuss stark beschädigt und 1950 bis 1965 restauriert und um das Seitenschiff erweitert.
  • St.-Aldegundis-Kirche
Hauptartikel: St.-Aldegundis-Kirche
Sie wurde 1474 geweiht. Der westliche Teil und der Turm kamen 1483 dazu. Die Kirche wurde 1854 und 1909 erneuert. Beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auf die Wiederherstellung des erst 1870/71 aufgesetzten spitzen Turmhelmes verzichtet und der frühere flache Turmabschluss wieder hergestellt. Im Jahr 2000 wurde ein Carillon mit 43 Glocken in Betrieb genommen.
  • Apostolische Kirche am Stadtgarten
Nach der Spaltung von der Neuapostolischen Kirche 1955 bestand die Apostolische Gemeinschaft zehn Jahre lang in provisorischen Räumen, ehe am 14. November 1965 nach sechsmonatiger Bauzeit die eigene Kirche eingeweiht werden konnte.

Profanbauten[Bearbeiten]

  • Rheinbrücke Emmerich
Hauptartikel: Rheinbrücke Emmerich
Die 1965 freigegebene Rheinbrücke Emmerich ist mit einer Länge von 1228 m und 500 m Spannweite die längste Hängebrücke Deutschlands. Sie wird täglich von etwa 500 Schiffen passiert. Die Brücke wird in Anlehnung an die Golden Gate Bridge in San Francisco auch als „Golden Gate vom Niederrhein“ bezeichnet. Das Brückenwappen gestaltete Waldemar Kuhn.
Emmerich – Steinstraße 15 (De wette Telder, links) und Nr. 17
  • Stadtkern
Der Stadtkern war bis zu seiner nahezu völligen Zerstörung am 7. Oktober 1944 noch zu einem großen Teil von giebelständigen Backsteinbauten bestimmt.[42] Von diesen blieben lediglich im westlichen Teil der Steinstraße einzelne Beispiele erhalten. Besonders schön ist die Baugruppe Steinstraße 15–19 mit den Häusern De wette Telder (Nr. 15, um 1650) und Zum goldenen Pfau (Nr. 17, wohl 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts), die zu den ältesten der Stadt gehören. Das Haus Nr. 19 mit seinem Glockengiebel soll um 1700 entstanden sein. Die Schaufensterfront wurde im 19. Jahrhundert eingebaut.[43] Zu den bedeutendsten Profanbauten zählte einst der Hof von Holland, Alter Markt 3, ein viergeschossiges Backsteinhaus mit Stufengiebel, das an den Mauerankern die Jahreszahl 1650 trug. An seiner Stelle entstand bis 1957 ein Neubau, der sich formal (Stufengiebel) an den Vorgänger anlehnt. Ältere Bauteile – das Erdgeschoss mit dem Portal war erhalten geblieben – wurden nicht wiederverwendet.[42]
Schlößchen Borghees
  • Schlößchen Borghees
Hauptartikel: Schlößchen Borghees
Das heute als Kulturzentrum genutzte Herrenhaus Schlößchen Borghees wurde in seiner heutigen Form Mitte des 18. Jahrhunderts ausgebaut. Der zweigeschossige Backsteinbau ist von einem Walmdach mit Gauben abgeschlossen. Seine Hauptfassade an der Westseite besitzt fünf Achsen und ist durch sechs Pilaster vertikal gegliedert. Über dem Portal in der Mitte der Fassade findet sich das Allianzwappen der Familien Rickers und Raab aus dem Jahr 1680. An der Ostseite ist dem Gebäude mittig ein quadratischer Treppenturm mit vier Geschossen und hohem Helm vorgesetzt. Historisch bekannt wurde das Schlößchen Borghees durch eine Liebesaffäre der 17-jährigen Katharina Rickers, der späteren Reichsgräfin von Wartenberg, mit dem Preußenkönig Friedrich I..


Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Busverkehr[Bearbeiten]

Emmerich bildet das Tarifgebiet 71 des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und ist aufgeteilt in drei Tarifwaben. Der Busverkehr wird von der NIAG durchgeführt. Im Auftrag der NIAG werden auch Busse der Firmen Look, ONV und von Mulert eingesetzt, so dass es weder einheitliche Standards (z. B. Barrierefreiheit, Komfort) noch ein einheitliches Corporate Design gibt.

Überörtlich gibt es drei Buslinien.[44] Im Halbstundentakt fährt ein sogenannter Schnellbus (Linie SB58) nach Kleve und im Stundentakt weiter nach Nimwegen. Ebenfalls im Stundentakt fährt die Buslinie nach Rees (Linie 88). Am Abend kann diese Linie nur nach Voranmeldung genutzt werden, da ein Taxibus nach Bedarf eingesetzt wird. Die Linie nach ’s-Heerenberg (Montferland, NL) (Linie 91, neunmal täglich) wird im Stunden- bzw. Zweistundentakt bedient.

Buslinien überörtlich
Linie Linienweg Takt Mo-Fr Takt Sa Takt So
SB58 Emmerich Bahnhof - Kleiner Löwe - Geistmarkt - Rheinbrücke - Warbeyen - Kellen - Kleve Bahnhof (- Donsbrüggen - Nütterden - Kranenburg - Landesgrenze - Beek - Museum Het Valkhof - Nimwegen Bahnhof) 30
(60)
60 60
(120)
88 Emmerich Bahnhof - Vrasselt - Praest - Bienen - Esserden - Rees Busbahnhof 60 120 120
91 Emmerich Bahnhof - Kleiner Löwe - Geistmarkt - Amtsgericht - Kaninenfang - Gouden Handen - 's-Heerenberg Molenpoort 60/120 60 -

Die Emmericher Nachbargemeinden Oude IJsselstreek, Rijnwaarden und Zevenaar sind mit deutschen ÖPNV-Linien nicht direkt zu erreichen.

Innerörtlich verkehren drei Buslinien.[44] Diese fahren von der Innenstadt nach Speelberg (Linie 90, Stundentakt, nachmittags Halbstundentakt), über Vrasselt und Dornick nach Praest (Linie 93, siebenmal täglich) und über Borghees und Hüthum nach Elten (Linie 94, Stundentakt). Auf den Linien 90 und 94 werden in Tagesrandlagen Taxibusse (mit Voranmeldung) eingesetzt.

Buslinien innerörtlich
Linie Linienweg Takt Mo-Fr Takt Sa Takt So
90 Emmerich Bahnhof - Kleiner Löwe - Geistmarkt - Amtsgericht - Hansastr. - Helenenbusch - Liebfrauenkirche - Arbeitsagentur 60/30 60 120
93 Geistmarkt - Kleiner Löwe - Emmerich Bahnhof - Vrasselt - Dornick - Praest 120 120 -
94 Emmerich Bahnhof - Kleiner Löwe - Geistmarkt - Amtsgericht - Hansastr. - Borghees - Hüthum - Elten 60 60 120

Am Wochenende, an Feiertagen und in den Schulferien sind die Busangebote ausgedünnt. Neben Fahrausweisen des VRR sind nach Anerkennungstarif auch niederländische Fahrausweise gültig.[45]

Seit dem 11. November 1986 fährt in Emmerich ein Bürgerbus (Linie bEm, zehnmal täglich). Der Bürgerbus verbindet die Ortsteile Leegmeer und Speelberg mit dem Stadtzentrum. Er transportiert pro Jahr etwa 11.000 Fahrgäste, Tendenz steigend.[46]

Seit dem 13. Dezember 2010 fährt ein niederländischer Bürgerbus (Buurtbus Rijnwaarden, Linie 566, Stundentakt) durch Emmericher Gebiet. Dieser Bürgerbus verbindet den Ortsteil Elten mit den niederländischen Orten Spijk, Tolkamer, Lobith, Babberich und Zevenaar. Am Bahnhof Zevenaar besteht Anschluss an das niederländische Bahnnetz.[47][48]

Bürgerbuslinien
Linie Linienweg Takt Mo-Fr Takt Sa Takt So
bEm Emmerich Bahnhof - Kleiner Löwe - Amtsgericht - Speelberg - Leegmeer 60 60 -
566 Spijk - Tolkamer - Lobith - Elten - Babberich - Zevenaar Bahnhof 60 - -

Die Aufgabenträgerschaft für den Straßenpersonennahverkehr (ÖSPV) liegt beim Kreis Kleve. Ohne Ausschreibung hat der Kreisausschuss Kleve 2009 vorzeitig die Vergabe des ortsübergreifenden Busverkehrs an die NIAG bis zum Jahr 2019 verlängert.[49]

Bahnhof

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Emmerich (Bahnhofskategorie 4) liegt ungefähr einen Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums an der zweigleisigen elektrifizierten Hollandstrecke (DB-Kursbuchstrecke 420). Auf dieser Strecke verkehren neben dem Güterverkehr im Schienenpersonenfernverkehr täglich drei Nachtreisezüge von Amsterdam nach Warschau, Kopenhagen, München, Prag und Zürich mit einem Halt in Emmerich und im Schienenpersonennahverkehr täglich im Stundentakt der Rhein-Express (RE 5) und in der Hauptverkehrszeit die Regionalbahn „Der Weseler“ (RB 35).

Ein grenzüberschreitender Nahverkehr wird seit 2006 nicht mehr angeboten; der etwa 17 Kilometer entfernte niederländische Bahnhof Zevenaar kann deshalb auf der Schiene ausschließlich durch etwa dreistündige Umwegfahrt über Oberhausen und Arnheim unter Einbeziehung von Fernverkehrszügen erreicht werden. Auf der Straße kann der Bahnhof Zevenaar mit der Buslinie 94 und Umstieg in Elten auf die niederländische Bürgerbuslinie 566 erreicht werden. Wegen fehlender Abstimmung der Fahrpläne entstehen allerdings zum Teil lange Umsteigezeiten. Im Optimalfall ist eine Fahrzeit von knapp einer Stunde zu erreichen.[50] Nach Voranmeldung ist das Stadsregiotaxi die schnellste ÖPNV-Alternative zwischen den Bahnhöfen Emmerich und Zevenaar.

Schienenpersonennahverkehr
Linie/Name Zuglauf Takt Betreiber
RE 5
Rhein-Express
Emmerich am RheinWeselOberhausenDuisburgDüsseldorf FlughafenDüsseldorfKölnBonnRemagenAndernachKoblenz 60 min DB Regio NRW
RB 35
Der Weseler
(Emmerich am Rhein –) WeselOberhausenDuisburg (– Düsseldorf) 8 x täglich (Mo-Fr)
3 x täglich (Sa-So)
DB Regio NRW
Schienenpersonenfernverkehr
Zug Linienweg
EN 447
„Jan Kiepura“
AmsterdamUtrechtArnheimEmmerich am RheinDuisburgKölnDortmundBielefeldBerlinWarschau (Kurswagen nach Brest (dort Umspurung), Minsk und Moskau)
CNL 457
„Kopernikus“
AmsterdamUtrechtArnheimEmmerich am RheinDuisburgKölnDortmundBielefeld BerlinDresdenPrag
CNL 40447
„Borealis“
HamburgFlensburgKopenhagen
CNL 419/1319
„Pollux“
AmsterdamUtrechtArnheimEmmerich am RheinDuisburgKölnKoblenzFrankfurt am Main Flughafen StuttgartMünchen (– KufsteinInnsbruck (nur Wintersaison))
CNL 40419
„Pegasus“
KarlsruheBaselZürich (– ThunBrig)
Alle Wege führen über Emmerich, Plakat aus den 1920er Jahren

Darüber hinaus gibt es in Emmerich eine weitere Station, den Haltepunkt Praest an der Strecke nach Wesel, der vom Rhein-Express (RE 5) und von der Regionalbahn Der Weseler (RB 35) nach Bedarf bedient wird.

Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von der DB Regio NRW.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Bis zum Jahr 2000 war Emmerich EC-Bahnhof. Durch den Einsatz mehrsystemfähiger ICE entfiel der bis dahin nötige Lokwechsel und der Halt in Emmerich. Dadurch gibt es keine schnellen Bahnverbindungen Richtung Ruhrgebiet und keine direkten ÖPNV-Verbindungen in die nächste (30 km entfernte) Großstadt Arnheim (NL) mehr.[51] Es besteht lediglich eine Busanbindung nach Nimwegen mit Anschluss an einen Regionalexpress nach Arnheim. Die Fahrzeit von Emmerich nach Arnheim beträgt ungefähr zwei Stunden.

In Emmerich betreibt die Bahn mit dem Gleichrichterwerk (GLW) Emmerich ein dezentrales Bahnstromumformerwerk.

2012 wurde das Emmericher Stellwerk durch ein Elektronisches Stellwerk (ESTW) ersetzt. Die Unterzentrale Emmerich steuert bis zur erfolgten Anpassung des Stromwechsels D/NL den Gleisabschnitt Landesgrenze bis Mehrhoog. Später soll die Steuerung aus der Betriebszentrale Duisburg heraus erfolgen.[52]

Die Aufgabenträgerschaft für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) liegt beim Nahverkehrs-Zweckverband Niederrhein (NVN).

Stadsregiotaxi[Bearbeiten]

Das Stadsregiotaxi ist ein niederländisches nachfrageabhängiges ergänzendes ÖPNV-Angebot, das auch für Fahrten von und nach Emmerich genutzt werden kann. Nach Voranmeldung per Telefon oder Website (mindestens ein bis zwei Stunden vor der gewünschten Fahrtzeit) wird man zur gewünschten Zeit (±15 Minuten) mit einem Sammeltaxi von Tür zu Tür befördert, wobei die Startadresse oder die Zieladresse im Kerngebiet des Stadsregiotaxis, der Städteregion Arnheim Nimwegen (SRAN), liegen muss. Zu diesem Kerngebiet zählen auch die Emmericher Nachbargemeinden Rijnwaarden (mit Aerdt, Herwen, Lobith, Pannerden, Spijk, Tolkamer und Tuindorp), Zevenaar (mit Angerlo, Babberich, Bahr, Bevermeer, Bingerden, Giesbeek, Lathum, Ooy und Alt-Zevenaar) und Montferland (mit Azewijn, Beek, Braamt, Didam, Greffelkamp, ’s-Heerenberg, Kilder, Lengel, Loerbeek, Loil, Nieuw-Dijk, Oud-Dijk, Stokkum, Wijnbergen und Zeddam).[53]

Aufgrund des Sammeltaxicharakters kann die Fahrt länger dauern als eine Taxifahrt, da versucht wird, die Fahrtwünsche mehrerer Besteller zu kombinieren. Bei Bedarf (Theatervorstellung, Beerdigung, Hochzeit, Weiterfahrt mit dem Zug) kann eine Fahrt mit Ankunftsgarantie bestellt werden. Dann wird eine Ankunft bis zu 30 Minuten (Bahnhof: 15 Minuten) vor der abgesprochenen Zeit sichergestellt. Auf Wunsch erfolgt fünf Minuten vor dem Eintreffen des Stadsregiotaxis an der Startadresse ein Anruf bzw. eine Benachrichtigung per SMS, damit der Fahrgast sich rechtzeitig zur Tür begeben kann. Das Taxi wartet maximal zwei Minuten. Das Stadsregiotaxi steht täglich von 08:00 Uhr bis Mitternacht, am Wochenende bis 02:00 Uhr, zur Verfügung.

Tarifiert wird nach einem Zonenmodell, bei dem jede Zone etwa vier Kilometer beträgt. Der Preis für eine bis vier Zonen (drei Reisezonen plus eine obligatorische rechnerische Einsteigezone) liegt oberhalb des Bustarifs, aber unterhalb des regulären Taxitarifs (Stand 2012: Stadsregiotaxi 2,10 Euro/Zone). Bei mehr als vier Zonen fällt für die fünfte Zone der doppelte Stadsregiotaxitarif an. Ab der sechsten Zone gilt der reguläre Taxipreis. Bezahlt wird bar beim Taxichauffeur.

Kinder bis zu vier Jahren fahren kostenlos mit (maximal zwei Kinder je zahlendem Reisenden), bei älteren Kindern fährt das erste zum halben Preis, weitere zum vollen Preis. Senioren sowie Behinderte zahlen ggf. einen stark ermäßigten Tarif (gemeindeabhängig), eine notwendige Begleitperson wird kostenlos mitgenommen. Rollatoren, (Elektro-)Rollstühle und Blindenhunde werden nach Anmeldung kostenlos mitbefördert.

Bei gemeinsamer Voranmeldung von zwei Fahrgästen mit gleicher Startadresse und gleicher Zieladresse zahlt der zweite Fahrgast den halben Tarifpreis. Weitere Mitreisende zahlen den vollen Tarif.

Emmericher Rheinbrücke

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Emmerich ist durch die Bundesautobahn 3 (E 35) mit zwei Abfahrten im Stadtgebiet und die Bundesstraßen 8 und 220 an das Fernstraßennetz angebunden.

Über den Rhein bei Emmerich spannt sich mit der Rheinbrücke Emmerich die längste Hängebrücke Deutschlands und verbindet als Teil der Bundesstraße 220 die Städte Emmerich und Kleve.

Schiffsverkehr[Bearbeiten]

Rheinstrom und Städtischer Rheinhafen Emmerich

Luftverkehr[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen Flughäfen befinden sich in Weeze (37 km), Düsseldorf (95 km), Eindhoven (NL) (120 km), Dortmund (125 km) und Schiphol (NL) (136 km).

In Emmerich befindet sich das Segelfluggelände Palmersward.

H. von Gimborn-Logo
Katjes-Logo

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • BLG Logistics Group (Logistik)
  • Brother (Großhandel Industrienähmaschinen)
  • BSN-Jobst (Medizinische Kompressionsstrümpfe)
  • Convent Spedition (Logistik)
  • Deutsche Giessdraht (Kupfer-Giesswalzdraht)
  • Emmericher Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen (EGD) (Beteiligungen Stadtwerke, Schwimmbad, Hafen)
  • Everfocus Electronics (Großhandel Überwachungstechnik)
  • Frutarom (Aromen, Extrakte und Lebensmittelzubereitungen)
  • Flight Service Products GmbH (F.S.P GmbH) (Papier und Servietten Verarbeitung)
  • G 3 Worldwide Mail (Germany) (Post-, Kurier- und Expressdienste)
  • Gelderland (Fleischwaren)
  • H. von Gimborn (Heimtierfutter)
  • KAO Chemicals (Chemie)
  • Katjes (Süßwaren)
  • KLK Oleo (Oleochemie)
  • Oleon (Oleochemie)
  • Probat (Kaffeeröstmaschinen)
  • Pro Homine (Krankenhaus, Senioreneinrichtungen, Gesundheitswesen)
  • Stadtwerke Emmerich (SWE) (Strom, Erdgas, Wärme, Trinkwasser)

Medien[Bearbeiten]

In Emmerich erscheinen zwei Tageszeitungen mit Lokalredaktion, die Rheinische Post und die Neue Rhein Zeitung (montags bis samstags).

Es erscheinen wöchentlich drei Anzeigenblätter mit lokalen Informationen, der Stadtanzeiger Emmerich-Rees (mittwochs und sonntags), die Niederrhein-Nachrichten (samstags) sowie der Kurier am Sonntag (sonntags).

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Bundesbank[Bearbeiten]

Emmerich ist Bankplatz der Deutschen Bundesbank mit der Bankplatz-Nummer 358. Mit diesen drei Ziffern beginnen die Bankleitzahlen der Emmericher Kreditinstitute.

Gericht[Bearbeiten]

Emmerich ist seit 1878 Sitz des Amtsgerichts, zuständig für die Städte Emmerich am Rhein und (seit 1975) Rees. 1906 wurde es dem Oberlandesgericht Düsseldorf zugeteilt, die Zuteilung zum Landgericht Kleve erfolgte 1912. Seit 1914 residiert es im Gerichtsgebäude an der Seufzerallee.[54]

Gesundheit und Alter[Bearbeiten]

Das Willibrord-Spital ist das Emmericher Krankenhaus und befindet sich seit 1861 am heutigen Platz. Es ist als Stiftung organisiert und bietet 293 Betten in 5 Hauptabteilungen (Innere Medizin, Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, Rheuma-Tagesklinik, Anästhesie, Intensivmedizin, Röntgen- und Nuklearmedizin). Rechnerisch gibt es 420 Vollzeitstellen, die sich auf etwa 780 Mitarbeiter verteilen. Damit ist dies Emmerichs größter Arbeitgeber.[55]

In Emmerich gibt es drei Altenheime, die zum Teil auch Seniorenwohnungen anbieten. Die Senioreneinrichtung Willikensoord in der Altstadt bietet 83 Plätze im Heimbereich sowie 60 Seniorenwohnungen. Ebenfalls in der Altstadt befindet sich St. Augustinus mit 72 Plätzen. Das Altenzentrum St.-Martinus-Stift in Elten bietet 80 Heimplätze und 67 Seniorenwohnungen.[56][57][58]

Militär[Bearbeiten]

Emmerich war im Ersten Weltkrieg und dann wieder von 1969 bis 2008 Garnisonsstadt. In der in den 1960er Jahren gebauten nach dem Prinzen Moritz-von-Nassau benannten Kaserne waren das Pionierbataillon 140 und das teilaktive Pionierbataillon 810 sowie weitere kleinere Dienststellen mit insgesamt ca. 900 Soldaten stationiert. Der Standort Emmerich wurde am 30. Juni 2008 geschlossen.

Post[Bearbeiten]

Neben der seit 1831 auf dem Geistmarkt befindlichen Postfiliale der Deutschen Post (mit Postbank-Finanzcenter) gibt es vier Postagenturen im Einzelhandel in der Altstadt, in Speelberg und in Elten sowie vier Verkaufspunkte für Brief- und Paketmarken. Eine Packstation der Post-Tochterfirma DHL wurde auf dem Parkplatz des Discounters Aldi eingerichtet.[59]

Zollamt[Bearbeiten]

Das dem Hauptzollamt Duisburg zugeordnete Zollamt Emmerich bearbeitet mit 230 Mitarbeitern die Bereiche Zollamt, Finanzkontrolle Schwarzarbeit sowie Vollstreckung.[60]

Weitere öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

In Emmerich befindet sich die Polizeiwache und das Kriminal- und Verkehrskommissariat Emmerich am Rhein. Die Stadt Emmerich betreibt als Optionskommune das örtliche Jobcenter. Ferner sind Dienststellen der Agentur für Arbeit Wesel, des Deichverbands Bislich–Landesgrenze, des Wasser- und Schifffahrtsamts Duisburg-Rhein sowie der Wasserschutzpolizei ansässig.

Bildung[Bearbeiten]

In Emmerich gibt es 15 Kindergärten (davon 9 katholische, 2 evangelische und 4 freie), drei Kindertagesstätten, sechs Grundschulen (davon 3 katholische und 3 Gemeinschaftsgrundschulen), eine Sonderschule, eine Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium (Stand: 2012).[61] Im Schuljahr 2009/2010 wurden 3.462 Schüler (Vorjahr 3.512) an den 11 allgemeinbildenden Schulen von 226 (221) Lehrern (davon 34,5% (35,7%) in Teilzeit) unterrichtet. Frauen sind unter den Lehrpersonen mit insgesamt 70,4% (69,7%) (an den Grundschulen mit 92,6% (89,9%)) überrepräsentiert (Vorjahreswerte in Klammern).[62]

Erwachsenenbildung wird angeboten von der Volkshochschule und zwei kirchlichen Trägern, dem katholischen Haus der Familie und der Evangelischen Familienbildungsstätte.

Emmerich war vom Wintersemester 2010/2011 bis zum Ende des Sommersemesters 2012 Interims-Standort der Hochschule Rhein-Waal. Der Campus befand sich auf einem Teil des ehemaligen Kasernengeländes.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Ehrenbürger von Emmerich[Bearbeiten]

  • 1875, 19. Januar Georg Kraushaar (* 1. Juni 1785, † 27. November 1880), Wasserbau- und Deichinspektor, wasserbautechnischer Einsatz für die Uferböschung der Stadt
  • 1882, 26. Juni Andreas Dederich (* 30. Januar 1804, † 1. Mai 1886), Professor am staatlichen Gymnasium, Verdienste um die Stadtgeschichte
  • 1897, 26. Mai Otto Reinhardt (* 11. März 1819, † 2. Juli 1907), evangelischer Pfarrer, Stiftungen für Arme und für den Rheinpark
  • 1897 Jakob Troost (* 5. Oktober 1820, † 16. April 1899), katholischer Pfarrer, Verdienste um Krankenhaus und Waisenhaus
  • 1901, 29. November Bernhard Sprickmann Kerkerinck (* 29. März 1837, † 28. Dezember 1915), Amtsgerichtsrat, Stiftung zur Versorgung von Säuglingen und Kranken
  • 1930, 20. November Max Ostermayer (* 20. November 1860, † 27. Mai 1942), Kaufmann, langjährige Verdienste für die Stadt, u. a. als ehrenamtlicher Beigeordneter, Stadtverordneter und Vorsitzender des Ausschusses für die Verteilung von Lebensmitteln
  • 1962, 1. März: Eugen Reintjes (* 29. Februar 1884 in Emmerich am Rhein, † 13. April 1966), Fabrikant, Förderung des Sports und der Gesundheit
  • 1968, 21. September Carl von Gimborn (* 17. Juni 1885, † 3. Januar 1974), Fabrikant, Verdienste um die Stadt und ihre Wirtschaft sowie Unterstützung karitativer und kirchlicher Einrichtungen
  • 2007, 11. Dezember Willi Pieper (* 16. Januar 1918, † 27. Dezember 2007), Postbeamter, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter, besondere Verdienste um den Bau der Rheinbrücke, der Bäder, des Stadions und des Stadttheaters

Ehrenbürger der Gemeinde Elten[Bearbeiten]

  • Eduard Zeck (* 4. September 1862; † 5. August 1940), wurde 1930 Ehrenbürger, er war 41 Jahre Bürgermeister des Amtes Elten
  • Johann Roelevink (* 9. März 1853; † 11. März 1938), wurde 1931 Ehrenbürger, Postsekretär a. D., Beigeordneter, kommissarischer Bürgermeister und Rendant
  • Maximilian Freiherr Lochner von Hüttenbach (* 16. September 1859; † 30. Juni 1942), wurde 1932 Ehrenbürger, war Land- und Forstwirt

Ehrenbürger aus den Ortsteilen Borghees, Hüthum, Klein-Netterden, Dornick, Praest und Vrasselt sind nicht bekannt.[63]

Albrecht Wolters
Anton de Waal
Theodor von Gimborn
Ernst Becker
Nicolas Hülkenberg

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Heinrich Himmel (* vor 1516; † nach 1529), deutscher lutherischer Theologe und Reformator
  • Gottfried Mascop (* vor 1550; † nach 1577), deutscher Kartograf
  • Friedrich August Schwartz (* 4. Januar 1816; † 14. Februar 1892), deutscher Politiker
  • Albrecht Wolters (* 25. August 1822; † 29. März 1878 in Halle (Saale)), deutscher evangelisch-unierter Theologe
  • Ehrenfried Leichel (* 18. Januar 1828; † 16. November 1905 in Arnheim), deutsch-niederländischer Orgelbauer
  • Heinrich von Gimborn (* 12. März 1830; † 18. Februar 1893), deutscher Apotheker und Unternehmer
  • Anton de Waal (* 5. Mai 1837; † 23. Februar 1917 in Rom), deutscher katholischer Priester, Prälat, Historiker und Buchautor
  • Bernhard Herschel (* 23. Dezember 1837; † 20. Oktober 1905 in Mannheim), Mannheimer Stadtrat und Kaufmann
  • August Bechem (* 13. Mai 1838; † 13. Oktober 1873 in Duisburg), deutscher Ingenieur und Industrieller
  • Friedrich Wilhelm Franz Nippold (* 15. September 1838; † 3. August 1918 in Oberursel), deutscher protestantischer Theologe
  • Ernst Heinrich Göring (* 31. Oktober 1839; † 7. Dezember 1913 in München), deutscher Jurist und Vater des nationalsozialistischen Politikers Hermann Göring
  • Theodor von Gimborn (* 11. August 1840; † 14. November 1916), deutscher Ingenieur und Industrieller
  • Ernst Becker (* 11. August 1843; † 6. August 1912 in Freiburg im Breisgau), deutscher Astronom
  • Theodor Goecke (* 19. Mai 1850; † 15. Juni 1919 in Berlin), deutscher Architekt und Städteplaner
  • Christian Havestadt (* 24. Juli 1852; † 29. Dezember 1908 in Berlin), Architekt und Königlicher Baurat
  • Carl Brockhausen (* 9. Mai 1859; † 16. September 1951 in Kitzbühel), österreichischer Verwaltungsjurist
  • Felix Lensing (* 30. September 1859; † 11. Januar 1924), Landwirt und deutscher Politiker
  • Heinrich Mehler (* 18. Oktober 1859; † 15. April 1926 in Georgensgmünd), deutscher Mediziner
  • Georg van Eyck (* 3. September 1869; † 13. Februar 1951 in Öflingen), deutscher Unternehmer und Reichstagsabgeordneter
  • Karl Budding (* 17. Dezember 1870; † 1942 oder 1945), deutscher Verwaltungsjurist
  • Ernst Diehl (* 9. Juni 1874; † 2. Februar 1947 in München), deutscher klassischer Philologe und Epigraphiker
  • Eugen Reintjes (* 29. Februar 1884; † 13. April 1966 in Hameln), niederländischer Fabrikant, Förderer des Sports
  • Karl Scheele (* 20. Mai 1884; † 13. August 1966), deutscher Chirurg
  • Eduard Künneke (* 27. Januar 1885; † 27. Oktober 1953 in Berlin), deutscher Operettenkomponist
  • Carl von Gimborn (* 17. Juni 1885; † 3. Januar 1974), deutscher Fabrikant
  • Heinrich Weinstock (* 30. Januar 1889; † 8. März 1960 in Bad Homburg vor der Höhe), deutscher Philosoph und Pädagoge
  • Gregor Schwake OSB (* 15. April 1892; † 13. Juni 1967 in Billerbeck), deutscher Kirchenmusiker, Komponist und Dichter, Häftling im KZ Dachau
  • Theo Huefnagels (* 21. Oktober 1897; † 10. Februar 1983), deutscher Politiker
  • Johannes Derksen (* 25. Oktober 1898; † 6. Oktober 1973), deutscher katholischer Priester und Schriftsteller
  • Werner Müller (* 22. Mai 1907; † 8. März 1990 in Bad Urach), deutscher Ethnologe
  • Gottfried Wolters (* 8. April 1910; † 25. Juni 1989 in Emmerich), deutscher Chorleiter und Komponist
  • Kurt Kranz (* 3. Mai 1910; † 22. August 1997 in Wedel), deutscher Maler, Grafiker, Photograph und Hochschullehrer
  • Ernst van Aaken (* 16. Mai 1910; † 2. April 1984 in Schwalmtal-Waldniel), deutscher Sportmediziner und Trainer
  • Johannes Bours (* 21. März 1913; † 1. Februar 1988 in Coesfeld), deutscher römisch-katholischer Theologe und Schriftsteller
  • Wilm ten Haaf (* 24. Februar 1915; † 30. Juni 1995 in München), deutscher Regisseur und Drehbuchautor
  • Willi Pieper (* 16. Januar 1918; † 27. Dezember 2007), deutscher Kommunal- und Landespolitiker
  • Hans Pickers (* 12. August 1924; † 10. November 2005), deutscher Kommunalpolitiker und ehrenamtlicher Landrat
  • Albrecht Beckel (* 3. Februar 1925; † 20. Januar 1993 in Münster), deutscher Jurist und Politiker
  • Karl van Hall (* 28. Dezember 1926; † 25. Februar 2014), deutscher Politiker
  • Rolf Klein (* April 1927), deutscher Verwaltungsjurist
  • Margarete Verstegen (* 12. Juni 1929; † 4. Oktober 2008), deutsche Politikerin
  • Gregor Hövelmann (* 5. November 1930; † 26. April 1986 in Geldern), deutscher Lehrer, Historiker und Archivar
  • Hein Driessen (* 2. Oktober 1932), deutscher Maler
  • Inge Jansen (* 11. März 1935), deutsche Ordensfrau (MMS)
  • Kurt van Haaren (* 19. Juli 1938; † 13. Juli 2005 in Delmenhorst), deutscher Gewerkschaftsvorsitzender
  • Norbert Giltjes (* 7. Mai 1942; † 15. Februar 1998), deutscher Politiker
  • Karl Noltze (* 4. April 1944), deutscher Politiker, Präsident der Landesdirektion
  • Angelika Köster-Loßack (* 17. März 1947), deutsche Politikerin
  • Dieter Geerlings (* 15. Juli 1947), deutscher katholischer Theologe und Weihbischof
  • Friedrich Wilhelm Ploeger (* 25. März 1949), deutscher Generalleutnant der Luftwaffe
  • Rainer Bonhof (* 29. März 1952), niederländisch-deutscher Fußball-Nationalspieler (Weltmeister 1974) und Trainer
  • Hans Pixa (* 18. Mai 1954), deutscher Rechtsanwalt und Politiker
  • Heinz Gröning (* 18. November 1965), deutscher Kabarettist und Musiker („Der unglaubliche Heinz“)
  • Markus Giltjes (* 26. Oktober 1966), deutscher Maler, Musiker und Medienkünstler
  • Jan-Heiner Tück (* 1967), deutscher römisch-katholischer Theologe
  • Guido Hüsgen (* 4. Juli 1969), deutscher Sportreporter
  • Alexander Müller (* 20. Januar 1979), deutscher Rennfahrer
  • Nico Hülkenberg (* 19. August 1987), deutscher Formel-1-Rennfahrer
Willibrord
Jan de Beijer
Gebhard Leberecht von Blücher
Wilhelm Jacob van Bebber
Nicolas Born

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Willibrord (* um 658 in Northumbria; † 7. November 739 in Echternach), angelsächsischer Missionar
  • Andreas von Kuik (* ca. 1070; † 23. Juni 1139); Bischof von Utrecht
  • Alexander Hegius (* um 1433 in Heek bei Ahaus; † 27. Dezember 1498 in Deventer), deutscher Humanist
  • Jacob Montanus (* um 1460 in Gernsbach; † um 1534 in Herford), evangelischer Theologe, Humanist und Reformator
  • Matthias Bredenbach (* 1499 in Kierspe; † 5. Juni 1559), deutscher Humanist und Pädagoge
  • Theodor Fabricius (* 2. Februar 1501 in Anholt; † 15. September 1570 in Zerbst), deutscher evangelischer Theologe und Reformator
  • Petrus Medmann (* 11. November 1507 in Köln, † 18. September 1584 in Emden), Theologe und Diplomat der Reformationszeit
  • Hermann von Weinsberg (* 3. Januar 1518 in Köln; † 23. März 1597 ebenda), Ratsherr in Köln
  • Nikolaus von Langenberg (* 1575 oder 1576 in Wipperfürth; † um 1627), deutscher Jurist und Diplomat
  • Johannes Grevius (* 1584 in Büderich; † 6. Dezember 1622 während einer Reise nach Speyer), deutscher remonstratensischer Theologe und Kämpfer gegen die Folter
  • Werner Techenmacher (auch Teschenmacher, * 13. September 1590 in Elberfeld, † 2. April 1638 in Xanten), deutscher Annalist, Humanist und reformierter Theologe
  • Johannes Heringsdorf (* 4. Mai 1606 in Neuenkirchen (Melle); † 20. Februar 1665 in Paderborn), deutscher Jesuit und Kirchenlieddichter
  • Aelbert Cuyp (* 1620 in Dordrecht; † 1691 ebenda), niederländischer Landschaftsmaler
  • Anton Hülse (* 21. Januar 1637 in Kranichfeld; † 21. August 1712 in Siegen), deutscher Architekt des Barock
  • Jan de Beijer (* 24. September 1703 in Aarau; † 15. Februar 1780 in Emmerich), niederländischer Zeichner
  • Gebhard Leberecht von Blücher (* 16. Dezember 1742 in Rostock; † 12. September 1819 in Krieblowitz), preußischer Generalfeldmarschall
  • Jacob Schneider (* 1818; † 1898), Oberlehrer der Physik und der Mathematik
  • Carl Adolph Cornelius (* 12. März 1819 in Würzburg; † 10. Februar 1903 in München), deutscher Historiker
  • Rudolf Klostermann (* 17. November 1828 in Wengern; † 10. März 1886 in Bonn), deutscher Jurist
  • Jacques Pilartz (* 22. August 1836 in Köln; † 16. September 1910 in Bad Kissingen), deutscher Fotograf
  • Wilhelm Jacob van Bebber (* 14. Juli 1841 in Grieth; † 1. September 1909 in Altona), deutscher Meteorologe
  • Eduard Marcour (* 24. Oktober 1848 in Kalkar; † 1924), deutscher Journalist und Politiker
  • Felix von Hartmann (* 15. Dezember 1851 in Münster; † 11. November 1919 in Köln), Kardinal
  • Josef Hilgers (* 9. September 1858 in Kückhoven; † 25. Januar 1918 in Emmerich); deutscher theologischer Schriftsteller und Jesuit
  • Johannes Scheifes (* 1. März 1863 in Aldekerk; † 10. Oktober 1936), katholischer Priester, Weihbischof in Münster
  • Stephan Ley (* 29. November 1867 in Bonn; † 30. Mai 1964 ebenda), deutscher Pädagoge
  • Wilhelm Normann (* 16. Januar 1870 in Petershagen; † 1. Mai 1939 in Chemnitz), deutscher Chemiker, Erfinder der Fetthärtung
  • Hugo Lederer (* 16. November 1871 in Znaim; † 1. August 1940 in Berlin), deutscher Bildhauer
  • Wilhelm Kreis (* 17. März 1873 in Eltville am Rhein; † 13. August 1955 in Bad Honnef), deutscher Architekt
  • Josef Tillmans (* 4. Juli 1876 in Ramsdorf; † 1935), deutscher Lebensmittelchemiker
  • Adolf Donders (* 15. März 1877 in Anholt; † 9. August 1944 in Langenhorst), deutscher Homiletiker
  • Heinrich Müller-Erkelenz (* 16. März 1878 in Worms; † 1945 in Berlin), deutscher Architekt
  • Gerhard Storm (* 1. April 1888 in Sonsfeld, † 20. August 1942 im KZ Dachau), Märtyrer der katholischen Kirche
  • Lambert Lensing (* 14. November 1889 in Dortmund; † 25. April 1965 ebenda), deutscher Zeitungsverleger und Politiker
  • Adolf von Hatzfeld (* 3. September 1892 in Olpe; † 25. Juli 1957 in Bonn), deutscher expressionistischer Dichter
  • Alfred Sabisch (* 12. Juni 1905 in Deuben; † 3. Juni 1986 in Kalkar), deutscher Bildhauer
  • Johannes Bettray (* 28. Juni 1919 in Oberhausen; † 9. Juni 1980 in Troisdorf), deutscher Theologe
  • Waldemar Kuhn (* 19. Januar 1923 in Westheim bei Haßfurt), deutscher Bildhauer und Künstler
  • Hermann Josef Spital (* 31. Dezember 1925 in Münster; † 10. Januar 2007 ebenda), deutscher Theologe, Bischof von Trier
  • Ernst Müller (* 1926; † 1993), deutscher Lehrer und Kunstsammler
  • Gregor Hövelmann (* 5. November 1930; † 26. April 1986), deutscher Lehrer, Historiker und Archivar
  • Dieter Georg Baumewerd (* 13. Juli 1932 in Braunsberg), deutscher Architekt
  • Hans Maria Wellen (* 1932 in Kleve; † 1992 in Emmerich), deutscher Komponist, Organist, Dirigent, Pianist
  • Nicolas Born (* 31. Dezember 1937 in Duisburg; † 7. Dezember 1979 in Dannenberg), deutscher Schriftsteller
  • Irene Möllenbeck (* 18. Oktober 1950 in Palzem), deutsche Politikerin
  • Hans Jürgen Prömel (* 16. September 1953 in Bienen), deutscher Mathematiker
  • Wolfgang Keuken (* 5. November 1954), deutscher Fußballspieler
  • Lutz Erich Niemann (* 8. März 1957 in Wolfenbüttel), Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr
  • Harald Katemann (* 7. Juli 1972 in Bocholt), deutscher Fußballspieler

Literatur[Bearbeiten]

  • Eberhard Wassenberg: Embrica, sive urbis Embricensis descriptio libri tres. Apud Tobiam Silberling, Clivis 1667; in der Übersetzung von Rudolf Reis, 2 Teile, Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 1983/1984, ISBN 3-923692-04-8 (Teil 1), ISBN 3-923692-05-6 (Teil 2)
  • Andreas Dederich: Annalen der Stadt Emmerich. Meist nach archivalischen Quellen. J. L. Romen, Emmerich 1867, PDF-Datei, ca. 30,3 MB (oder auch: Reprint der 2. Auflage, mit Anhang (48 S.), Rheinland-Verlag, Düsseldorf 1971, ISBN 3-7927-0112-X)
  • Johannes Derksen: Proot Platt. ein Wörterbuch der Emmericher Mundart. Schleipen, Emmerich 1969
  • Cläre Pelzer: Geschichte der Stadt Emmerich im 19. Jahrhundert. Mit einem Abriss der älteren Stadtgeschichte. Stadt Emmerich, Emmerich 1985
  • Walter Axmacher, Gerhard Köster: Elten die letzten 100 Jahre. 1897–1997. Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 1997, ISBN 3-923692-20-X
  • Ulrike Spengler–Reffgen: Emmericher Urkundenbuch. Urkunden 828–1355. Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 1999, ISBN 3-923692-25-0
  • Herbert Kleipaß: Emmerich am Rhein 1900−2000, ein Rückblick. Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 2001, ISBN 3-923692-27-7
  • Hubert Keimes, Karl-Heinz Janßen: 500 Jahre Kirche und Dorf Praest. Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 2001, ISBN 3-923692-28-5
  • Wolfgang Büscher: Deutschland, eine Reise. Rowohlt, Berlin 2005, ISBN 3-87134-529-6 (die Stadt Emmerich markiert den Beginn von Büschers Deutschlandreise)
  • Herbert Kleipaß: Emmerich am Rhein. (Bildband), Reihe Archivbilder, Sutton, Erfurt 2012, ISBN 978-3-89702-847-0.

Siehe auch: Literatur zum Schlagwort Emmerich am Rhein im Katalog der DNB und in den Bibliotheksverbünden GBV und SWB

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. Kommunalprofil für Emmerich am Rhein, Stadt, Langfassung Landesdatenbank NRW, PDF-Datei, ca. 193 kB, S. 3
  3. Flächennutzung Emmerich 2005 flaechennutzung.nrw.de
  4. Erich Wisplinghoff, Erläuterungen aus dem Jahre 1984 zu: Johann Bucker, Karte des Rheines von Duisburg bis Arnheim aus dem Jahre 1713, Herausgeber: Nordrhein-Westfälisches Staatsarchiv, Düsseldorf 1984 , Seiten 5 bis 10
  5. Hauptsatzung der Stadt Emmerich am Rhein vom 5. Juni 2001 §1, PDF-Datei, ca. 120 kB
  6. Frank Siegmund: Merowingerzeit am Niederrhein. Rheinische Ausgrabungen Band 34. Rheinland-Verlag, Köln 1998, ISBN 3-7927-1247-4, S. 288–292
  7. Samuel Muller, Arie Cornelis Bouman (Hg.): Oorkondenboek van het Sticht Utrecht tot 1301. Band 1, Utrecht 1920, Nr. 59
  8. a b Die Geschichte der Stadt auf: Internetpräsenz Stadt Emmerich
  9. Herbert Kleipaß: Emmerich in alten Ansichten, Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1978, ISBN 978-90-288-4575-6
  10. http://www.derwesten.de/staedte/emmerich/die-zensur-kannte-in-emmerich-kein-pardon-id9646383.html
  11. Royal Air Force Bomber Command. Campaign Diary October 1944
  12. Jörg Friedrich: Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg 1940–1945 List-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-548-60432-3
  13. Helmut Schnatz: Die Zerstörung der deutschen Städte und die Opfer. in: Hessische Landeszentrale für politische Bildung: Der Bombenkrieg und seine Opfer, Polis Nr. 39, Frankfurt am Main 2004 S. 44, PDF
  14. Landesgeschichte 23. April 1949: Elten wird niederländisch Landtag NRW
  15. Geschichte der Hollandlinie
  16. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  17. Stadtarchiv Emmerich am Rhein. Verwaltungszugehörigkeit
  18.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 103.
  19.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 297.
  20. Dekanat Emmerich Kreisdekanate im Bistum Münster
  21. Findbuch (4 KG 014 Evangelische Kirchengemeinde Emmerich) Archive NRW
  22. Gemeinde Emmerich – Bezirk Dinslaken – Neuapostolische Kirche
  23. Gemeinde Emmerich
  24. Statistik des Deutschen Reichs. Band 451: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1933. Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin 1936
  25. Gedenkbuch. Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933–1945 Bundesarchiv (Anm.: als Wohnort Emmerich eingeben)
  26. The Central Database of Shoah Victims′ Names Yad Vashem
  27. Stolpersteine in Emmerich am Rhein Stadt Emmerich am Rhein
  28. Stolpersteine 2011, Stadtplan mit Stolpersteinen Stadt Emmerich am Rhein
  29. Basisinformationen Synagoge Emmerich synagogen.info
  30. Norbert Kohnen: Abwarten und Tee trinken NRZ Emmerich, 26. Juni 2008
  31. Marco Virgillito: Ein Zentrum der offenen Arme. Neue Rhein Zeitung, 7. Juni 2011
  32. Mala Ezdia Emmerich
  33. Jacqueline Goebel: Deutsch lernen mit türkischem Tee NRZ Emmerich, 8. März 2010
  34. Rüdiger Benninghaus: Friedhöfe als Quellen für Fragen des Kulturwandels: Grabkultur von Yeziden und Aleviten in Deutschland mit Seitenblick auf die Türkei yeziden-colloquium.de, PDF-Format, 2,9 MB
  35. a b Wahlergebnisse Kommunalwahl 2014 Kommunales Rechenzentrum Niederrhein
  36. Wahlergebnisse Kommunalwahl 2009 Kommunales Rechenzentrum Niederrhein
  37. Stadtarchiv Emmerich Stand: März 2013
  38. Hauptsatzung der Stadt Emmerich am Rhein vom 05.06.2001, §2, PDF-Datei, ca. 120 kB
  39. Andreas Gebbink: Eimerweisen. Neue Rhein Zeitung, Niederrhein, 1. Juni 2008
  40. Hauptsatzung der Stadt Emmerich am Rhein vom 05.06.2001, §2, Absatz 3
  41. Kirchenrundgang Heilig-Geist
  42. a b Hartwig Beseler, Niels Gutschow (Hg.): Kriegsschicksale Deutscher Architektur. Verluste – Schäden – Wiederaufbau. Band I: Nord. Wachholtz, Neumünster 1988, ISBN 3-529-02685-9, Seite 459
  43. Datierung der Gebäude nach: Christoph Dautermann: Städtischer Hausbau am unteren Niederrhein - vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1328-4, Seite 124
  44. a b Verkehrsinformation Emmerich Verkehrsinfo NRW
  45. Anerkennungstarif zwischen der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) und den niederländischen Verkehrsgesellschaften Hermes, Novio und Syntus VGN Online, PDF-Datei, ca. 35 kB
  46. Bürgerbusverein Emmerich am Rhein
  47. Buurtbus Rijnwaarden
  48. Niederländischer Bürgerbus steuert Elten an Der Westen, 1. Dezember 2010
  49. Ludger Distelkamp: Kreis Kleve: Kreis vergibt Linien weiterhin an die NIAG, Rheinische Post Kleve, 28. November 2009
  50. Fahrpläne vor Ort. Emmerich Pro Bahn Regionalverband Niederrhein
  51. Jürgen Grüner: Grenzüberschreitender ÖPNV Emmerich – Arnheim, In: DUNI-Brief Juni 2001, S. 6/8f., IHK Niederrhein, (PDF-Datei; 2,9 MB)
  52. Presseinformation: Elektronisches Stellwerk in Emmerich geht in Betrieb DB Mobility Logistics AG
  53. Stadsregiotaxi
  54. Amtsgericht Emmerich am Rhein. Geschichte.
  55. St. Willibrord-Spital Emmerich−Rees. Statistiken und Daten (Version vom 13. Mai 2007 im Internet Archive)
  56. Altenzentrum Willikensoord. Größe und Ausstattung
  57. Senioreneinrichtung St. Augustinus. Größe und Ausstattung
  58. St.-Martinus-Stift. Pflege
  59. Deutsche Post. Filialen und Verkaufspunkte. Emmerich am Rhein
  60. Norbert Kohnen: Eine feste Größe auf der Zoll-Karte. In: Neue Rhein Zeitung Emmerich, 12. März 2008
  61. Stadt Emmerich am Rhein. Schulen
  62. Kommunalprofil für Emmerich am Rhein, Stadt, Langfassung Information und Technik Nordrhein-Westfalen, Geschäftsbereich Statistik, PDF-Datei, ca. 217 kB, S. 13
  63. Stadtarchivar Herbert Kleipaß (Stadtarchiv Emmerich am Rhein)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Emmerich am Rhein – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Emmerich – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikivoyage: Emmerich am Rhein – Reiseführer