Emskirchen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim | |
| Höhe: | 359 m ü. NN | |
| Fläche: | 67,27 km² | |
| Einwohner: |
6019 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 89 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91448 | |
| Vorwahl: | 09104 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 75 121 | |
| Marktgliederung: | 31 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Erlanger Str. 2 91448 Emskirchen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Harald Kempe (ÖDP) | |
| Lage des Marktes Emskirchen im Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim | ||
Emskirchen ist ein Markt im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Mittelfranken.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Der Ort liegt am Fluss Aurach.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Emskirchen hat 31 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Nachbargemeinden sind:
- Gerhardshofen
- Oberreichenbach
- Wilhelmsdorf
- Aurachtal
- Herzogenaurach
- Puschendorf
- Langenzenn
- Hagenbüchach
- Wilhermsdorf
- Markt Erlbach
- Neustadt an der Aisch
- Diespeck
(Aufzählung: Im Norden beginnend im Uhrzeigersinn.)
Geschichte [Bearbeiten]
Emskirchen wurde 1156 als Empichiskirchen erstmals urkundlich erwähnt, als Bischof Gebhardt von Würzburg die Güter der Pfarrei Emskirchen dem Kloster Münchaurach übereignete. Emskirchen profitierte von seiner Lage an der Handelsstraße Nürnberg–Frankfurt. 1623 wurde dort eine Poststation an der Postkutschen-Verbindung Nürnberg–Frankfurt errichtet. Nach dem Dreißigjährigen Krieg siedelten sich viele Hugenotten auf dem Gebiet der Marktgemeinde an, von denen die heutige Friedhofskirche erbaut wurde. 1865 wurde die Bahnstation in Emskirchen eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Emskirchen einen hohen Zustrom durch Flüchtlinge. Diese waren in der Mehrzahl katholisch, so dass in den Folgejahren eine katholische Kirche gebaut und 1958 eingeweiht wurde. Durch die Gebietsreform 1972 vergrößerte sich das Gemeindegebiet beträchtlich, da zahlreiche Dörfer und Weiler eingegliedert wurden. Die Marktgemeinde bildete zusammen mit den Gemeinden Hagenbüchach und Wilhelmsdorf die Verwaltungsgemeinschaft Emskirchen – eine der ersten Verwaltungsgemeinschaften der Gebietsreform. Im Januar 1996 wurde mit den Gemeindewerken Emskirchen das erste Kommunalunternehmen in Bayern gegründet. Zum 31. Dezember 2006 wurde der Markt Emskirchen durch Beschluss des Bayerischen Landtags aus der Verwaltungsgemeinschaft Emskirchen entlassen.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Schauerberg eingegliedert. Am 1. Juli 1970 kamen Teile von Eggensee hinzu. Brunn, Dürrnbuch, Eckenberg, Gunzendorf, Hohholz und Rennhofen sowie Teile von Buchklingen kamen am 1. Januar 1972 hinzu. Pirkach folgte am 1. April 1972.[3] Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Mausdorf und Neidhardswinden am 1. Januar 1978 abgeschlossen.[4]
Politik [Bearbeiten]
Marktgemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat von Emskirchen hat 20 Mitglieder.
| CSU | SPD | ÖDP | FW | Gesamt | |
| 2002 | 9 | 4 | 4 | 3 | 20 Sitze |
| 2008 | 9 | 2 | 5 | 4 | 20 Sitze |
Bürgermeister [Bearbeiten]
Bei der Bürgermeisterwahl am 2. März 2008 kam Amtsinhaber Dieter Schmidt (CSU) auf 43,3 %. Harald Kempe (ÖDP) erzielte 27,4 %, Dieter Spengler (FW) 20,2 % und Erwin Dornhuber (SPD) 9,1 %. Die Stichwahl zwischen Dieter Schmidt und Harald Kempe konnte Kempe mit 52,6 % für sich entscheiden.
Wappen [Bearbeiten]
Schwarz und Silber sind die Grundfarben des gespaltenen Wappens. Auf grüner Basis steht die silberne Kirche mit dreigeschossigem, romanischem Turm und rotem Dach. In der anderen Wappenhälfte ist ein silbern und schwarz gevierter Brackenkopf (Hundekopf) mit roter Zunge dargestellt. Das heutige Wappen ist schwarzweiß. Der Überlieferung nach soll das Siegel 1552 im Markgrafenkrieg verliehen worden sein. Die Kirche nimmt Bezug auf den Ortsnamen, der Brackenkopf war die Helmzier der Nürnberger Burggrafen aus dem Haus Hohenzollern.
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Emskirchen hat seit 1990 eine Partnerstadt, den Ort Roquebillière in Frankreich.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Rundfunkmuseum Schloss Brunn [Bearbeiten]
Das Rundfunkmuseum Schloss Brunn wurde am 28. Juni 1992 eröffnet. Es wurde ohne öffentliche Mittel eingerichtet und erhält keine öffentlichen Zuschüsse. Träger des Museums ist ein als gemeinnützig anerkannter Trägerverein. Unterstützt wird es von dem ebenfalls gemeinnützigen Förderverein Rundfunkmuseum Schloss Brunn e. V. Das Rundfunkmuseum befindet sich im Schloss Brunn, das 1753 von den Grafen Pückler-Limpurg erbaut wurde. Gegenüber dem Schloss befindet sich als Rest einer alten Wasserburg ein Rundturm. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz. Heute besteht die Sammlung des Museums aus weit über 1000 Exponaten, von denen ca. 450 im Museum ausgestellt sind. Jedes Jahr zur Eröffnung der Saison findet am 1. Mai das Museumsfest statt.
Burgruine [Bearbeiten]
Die Burgruine aus dem 14. Jahrhundert liegt oberhalb des Ortsteils Altschauerberg im Buchenwald. Im Volksmund wird die Ruine „Eppala“ genannt, weil sie der Legende nach dem Raubritter Eppelein von Gailingen gehörte. Unter den Naturliebhabern ist vor allem die Wanderung vom Emskirchner Festplatz entlang der Aurach und der kurze Aufstieg zur Ruine sehr beliebt. Die Burg wurde nach ihrer Verwahrlosung ab dem 16. Jahrhundert zum Steinbruch der Bewohner umliegender Siedlungen. Dennoch sind noch mehrere Mauern vollständig erhalten und lassen die Grundrisse des Bauwerks erkennen. Jeweils am Pfingstwochenende findet rund um die Ruine das Rangau-Waldfest statt.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
In Emskirchen findet jährlich ein Faschingsumzug statt. Die Werbegemeinschaft Emskirchen veranstaltet jedes Jahres ein Marktfest mit weiterer Aktivitäten – Kunstmeile sowie Emskirchen Erleben – am 1 Sonntag im Juli. Weitere jährliche Veranstaltungen sind der Adventsmarkt und die Kirchweih.
Bildung [Bearbeiten]
Emskirchen hat drei Kindergärten, eine Grundschule und eine Mittelschule.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Robert Paschke (1905-1985), Arzt und Studentenhistoriker
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1451&attr=590&modus=automat&tempus=20110609/175435&hodie=20110609/181157
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 535.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 723.
Weblinks [Bearbeiten]
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Gemeindefreies Gebiet: Osing
