Enak Gavaggio

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Enak Gavaggio Freestyle-Skiing
Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 4. Mai 1976
Geburtsort Ambilly
Größe 173 cm
Gewicht 80 kg
Karriere
Disziplin Skicross
Status zurückgetreten
Karriereende 21. Februar 2010
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften
Bronze Madonna di Campiglio 2007 Skicross
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 30. November 2002
 Weltcupsiege 5
 Gesamtweltcup 7. (2005/06)
 Skicross-Weltcup 2. (2002/03, 2003/04)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Skicross 5 1 1
 

Enak Gavaggio (* 4. Mai 1976 in Ambilly) ist ein ehemaliger französischer Freestyle-Skier. Er war auf die Disziplin Skicross spezialisiert.

Biografie[Bearbeiten]

Gavaggio war zu Beginn seiner Sportkarriere ein alpiner Skirennläufer, größere Erfolge blieben jedoch aus. Sein letztes alpines Skirennen bestritt er im März 1997, woraufhin er zum Skicross wechselte. Bei den Winter-X-Games 1999 gewann er die Goldmedaille. Diesen Erfolg konnte er in späteren Jahren nie ganz wiederholen, insgesamt wurde er sechsmal Dritter.

Sein Debüt im Freestyle-Weltcup hatte Gavaggio am 30. November 2002 in Tignes; beim ersten Skicross-Weltcuprennen der Geschichte fuhr er auf den 6. Platz. Den ersten Sieg konnte er am 18. Januar 2003 in Laax feiern. Am Ende der Saison war er Zweiter der Disziplinenwertung. Im Verlaufe der Weltcupsaison 2003/04 konnte Gavaggio drei weitere Rennen gewinnen, in der Disziplinenwertung verpasste er den Sieg wiederum nur um wenige Punkte. Nachdem er im Winter 2004/05 nicht über einen vierten Platz hinaus gekommen war, gelang ihm im Februar 2006 der fünfte (und letzte) Weltcupsieg.

In der Saison 2006/07 nahm Gavaggio nicht am Weltcup teil, trat jedoch im März 2007 zur Weltmeisterschaft in Madonna di Campiglio an und gewann dort die Bronzemedaille. 2008 gelang ihm nochmals eine Weltcup-Podestplatzierung, danach bekundete er zunehmend Mühe, sich in der Weltspitze zu halten. Gavaggio qualifizierte sich gleichwohl für die Olympischen Winterspiele 2010: In Cypress Mountain wurde er Fünfter, unmittelbar nach dem olympischen Rennen trat er zurück.

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • Saison 2002/03: 2. Skicross-Weltcup, 9. Gesamtweltcup
  • Saison 2003/04: 2. Skicross-Weltcup, 8. Gesamtweltcup
  • Saison 2005/06: 3. Skicross-Weltcup, 7. Gesamtweltcup
  • 7 Podestplätze, davon 5 Siege:
Datum Ort Land
18. Januar 2003 Laax Schweiz
7. Januar 2004 Les Contamines Frankreich
11. Januar 2004 Pozza di Fassa Italien
18. Januar 2004 Laax Schweiz
3. März 2006 Špindlerův Mlýn Tschechien

Winter-X-Games[Bearbeiten]

  • Sieger Skier X: 1999
  • Dritter Skier X: 2001, 2002, 2003, 2005, 2007
  • Dritter UltraCross: 2002

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

  • 1 Sieg im Nor-Am Cup

Weblinks[Bearbeiten]