Endlichhofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Endlichhofen
Endlichhofen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Endlichhofen hervorgehoben
50.2021877.818012320Koordinaten: 50° 12′ N, 7° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Nastätten
Höhe: 320 m ü. NHN
Fläche: 2,24 km²
Einwohner: 147 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56355
Vorwahl: 06772
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 037
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 1
56355 Nastätten
Webpräsenz: www.endlichhofen.de
Ortsbürgermeisterin: Carmen Carola Hartung
Lage der Ortsgemeinde Endlichhofen im Rhein-Lahn-Kreis
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Über dieses Bild

Endlichhofen ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nastätten an.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt im Taunus im sogenannten Blauen Ländchen westlich von Nastätten. Zu Endlichhofen gehört auch die Siedlung Endlichhofer Höhe.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Endlichhofen wurde erstmals im Jahre 1296 urkundlich erwähnt. Der Wortlaut dieser Urkunde lautet: „Anno 1296 hat König Adolff dem Closter gegeben 6 Malter Korn, 6 Malter Habern 6 solidos denarium Coloniensium jährlich zue Endlichhofen zu empfangen bis uff Ablösung.“

Der Ort wird 1361 als Endelengebe, 1411 als Endelingobin und 1526 als Endlichhofen urkundlich genannt und war ein Grafschaftsfreier Ort, das zum Gericht Miehlen gehörte. Seit dem 19. Jahrhundert Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau, kam der Ort 1946 zum damals neu gegründeten Land Rheinland-Pfalz. Seit 1972 gehört Endlichhofen der Verbandsgemeinde Nastätten an.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Endlichhofen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 89
1835 146
1871 146
1905 154
1939 150
Jahr Einwohner
1950 166
1961 164
1970 156
1987 145
2005 158

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Endlichhofen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Die heraldische Beschreibung lautet: „Unter blauem Winkelschildhaupt, darin zwischen zwei goldenen Schindeln von einer wachsenden, abgewendeten silbernen Abtkrümme eingeschlossen eine mit drei roten Kugeln belegte rot gefütterte Krone, in Gold eine grüne Eiche mit fünf silbernen Eicheln“.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Naturdenkmal „Dicke Eiche“ Endlichhofen
Schöne Eiche

Naturdenkmal Dicke Eiche Am Rande der Gemeinde Endlichhofen, unmittelbar an der Kreisstraße 80 steht die „Dicke Eiche“, ein Naturdenkmal besonderen Ranges (Lage50.2002777777787.8213888888889). Die Eiche hat einen Stammumfang von 6,78 Metern, einen Durchmesser von 2,26 Metern und eine Höhe von etwa 25 Metern. Es handelt sich um eine Stieleiche (Quercus pendunculata), deren Alter auf etwa 400 bis 450 Jahre geschätzt wird. Somit wurde sie schon in der Reformationszeit, fast ein Jahrhundert vor Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges, an dieser Stelle gepflanzt. In mehreren Fachbüchern ist sie als „eine der schönsten Eichen Deutschlands“ abgebildet und beschrieben.

Siehe auch:

Wirtschaft[Bearbeiten]

Endlichhofen ist eine Wohngemeinde mit landwirtschaftlicher Prägung.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Endlichhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 44 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen