Englischer Gruß

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Die Verkündigung, Stickerei auf dem Einband des Fellbridgde-Psalters aus dem 13. Jhd.

Der Englische Gruß ist seit dem Mittelalter die Bezeichnung für die Grußworte des Erzengels Gabriel, als er der Jungfrau Maria verkündigte, dass sie den Messias (Jesus Christus) gebären werde. Die Bezeichnung des Grußes als englisch ist von Engel abgeleitet; mit der englischen Sprache hat der Ausdruck nichts zu tun.

Die entsprechenden Verse stehen im Neuen Testament bei Lukas 1,28 EU („Gegrüßt seist du, Maria …“). Im Lateinischen beginnen die Grußworte mit „Ave Maria, gratia plena, dominus tecum“. Sie wurden zusammen mit den Grußworten Elisabeths zum Gebet des Ave Maria. Das Angelusgebet, das in der katholischen Kirche morgens, mittags und abends gebetet wird, betrachtet die Menschwerdung Gottes.

Darstellung in der Kunst[Bearbeiten]

Die Szene mit Maria und dem Engel wurde vielfach in Bildern und Plastiken dargestellt. Die Szene stellt üblicherweise Maria und den Engel im Innenraum eines Hauses dar, wohl als Symbol für Marias Innerlichkeit, Keuschheit und Jungfräulichkeit (vergleiche hortus conclusus). Zuweilen bringt der Engel Maria eine weiße Lilie, ein Symbol der Jungfräulichkeit und Reinheit, während die Gesten des Mädchens Überraschung und Berührtsein ausdrücken. Manchmal wird Maria auch in einem Buch lesend dargestellt, womit auch die Verbindung mit der Ankündigung des Messias beim Propheten Jesaja im Alten Testament unterstrichen wird.

In vielen Darstellungen erscheint auch der Heilige Geist in Gestalt einer Taube, in anderen Darstellungen wird die Empfängnis durch einen Maria treffenden Lichtstrahl dargestellt.