Entdeckung Amerikas

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Kolumbus landet auf Guanahani (Holzschnitt)
Die ersten Entdecker gingen über die Beringstraße (engl. Animation)

Unter der Entdeckung Amerikas versteht man heute die erste Sichtung des amerikanischen Kontinents durch Seefahrer aus dem europäischen Zivilisationsraum. Obwohl bekannt ist, dass bereits um das Jahr 1000 Grænlendingar − unter Leif Eriksson – amerikanischen Boden betraten, gilt heute allgemein Christoph Kolumbus als Entdecker Amerikas, da erst nach seiner Entdeckung der Karibik am 12. Oktober 1492 die kontinuierliche Erkundung und schließlich Eroberung des Kontinents durch die europäischen Nationen begann, weshalb dieses Datum einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit markiert.

Derzeit wird allgemein als erster Europäer, der das amerikanische Festland in der Neuzeit erreichte, Giovanni Caboto angesehen, auch wenn es Hinweise auf frühere Entdecker wie Didrik Pining und João Vaz Corte Real gibt. Als eigener Kontinent wurde Amerika erst 1507 vom Italiener Amerigo Vespucci erkannt und im selben Jahr von Martin Waldseemüller nach diesem als America benannt.

Die erstmalige Entdeckung und Besiedlung Amerikas durch Menschen erfolgte nach der bisher vorrangig vertretenen Lehrmeinung vor 12.000 Jahren über die Beringstraße durch Bewohner Nordostasiens, ihre Nachkommen sind die amerikanischen Ureinwohner. Neuere Forschungen und Funde lassen jedoch auch weitere Besiedlungen schon vor 15.000 Jahren an der südlichen Pazifikküste Südamerikas von Ozeanien aus als möglich erscheinen.

Sicher belegte Entdeckungsfahrten[Bearbeiten]

Briefmarke der Färöer-Inseln
Briefmarke mit Skálholt-Karte

Skandinavier (um 875–1000)[Bearbeiten]

Der erste Europäer, der das nordamerikanische Festland zu Gesicht bekommen hat, dürfte Bjarni Herjúlfsson gewesen sein. Er kam 986 auf der Fahrt von Island nach Grönland vom Kurs ab und berichtete später von „bewaldeten Hügeln im Westen“. Das gesichtete Land erkundete er aber nicht weiter.[1] Da aber auch Grönland geographisch zum nordamerikanischen Kontinent gehört, kann bereits Gunnbjörn Úlfsson als dessen Entdecker (um 875) gelten. Von diesem wird berichtet, dass er als erster die nach ihm benannten Gunnbjarnarsker (Gunbjörnsschären) an der grönländischen Küste sichtete.[2] Dies führte später zur Besiedlung Grönlands. Ob Gunnbjörn auch das amerikanische Festland erreichte, ist ungewiss.

Nach heutigen Erkenntnissen war Leif Eriksson der erste Europäer, der um das Jahr 1000 das amerikanische Festland betrat.[3] Die Einzelheiten sind unterschiedlich überliefert. Bei L’Anse aux Meadows auf Neufundland wurden im 20. Jahrhundert archäologische Funde gemacht, die den Grænlendingarn zugeordnet werden.[4] Die Münze von Maine kam wohl von dort über Handelswege der Ureinwohner zu ihrem Fundort.[5] Gemäß den „Vinland-Sagas“, die von den Entdeckungsfahrten der Grænlendingar berichten, benannten sie entdeckte Küstenabschnitte in Helluland, Markland und Vinland. Die Zuordnung dieser Gebiete ist umstritten und reicht von der Baffininsel und Labrador bis hin nach Neuschottland oder Massachusetts.

Auf weiteren Expeditionen, unter anderem von Leifs Bruder Thorvald kam es zu Begegnungen mit Eingeborenen. Die Grænlendingar nannten die amerikanischen Ureinwohner Skraelinger („Schwächlinge“ oder „hässliche Menschen“). Um 1020 begab sich der Grænlendingar Thorfinn Karlsefni nach Vinland, um dort eine Siedlung zu gründen. Frauenmangel[6][7] und Kämpfe mit den Skraelingern[8] bewegten die Grænlendingar dazu, Vinland nach wenigen Jahren wieder zu verlassen.

Dass die Grænlendingar auch weiter ins Landesinnere vordrangen, ist unwahrscheinlich. Der 1898 in Minnesota gefundene Runenstein von Kensington wird heute als Fälschung angesehen.

Erste Reise von Kolumbus (span. Grafik)

Christoph Kolumbus (1492)[Bearbeiten]

Hauptartikel: Entdeckung Amerikas 1492

Christoph Kolumbus stieß auf Amerika bei dem Versuch, Indien (bzw. Ostasien) durch Überquerung des Atlantischen Ozeans zu erreichen, statt, wie bisher üblich, auf dem Landweg oder durch die Umsegelung Afrikas, wie dies vor allem von portugiesischer Seite vorangetrieben worden war.

Giovanni Caboto (1497)[Bearbeiten]

Der italienische Forscher und Seefahrer Giovanni Caboto (engl. John Cabot) trat 1484 in englische Dienste. König Heinrich VII. beauftragte ihn 1496 mit der Suche eines Westwegs in das Kaiserreich China. In Begleitung seines Sohns Sebastiano trat er die Reise an und entdeckte dabei am 24. Juni 1497 das nordamerikanische Festland, wobei es sich wahrscheinlich um Labrador handelte. Caboto hatte einen Brief für den chinesischen „König“ dabei, der aber nie ankam, da er und vier seiner Schiffe auf seiner zweiten Reise über den Atlantik 1498 verschwanden.

Vasco Núñez de Balboa (1513)[Bearbeiten]

Den ersten Beweis, dass Amerika ein Kontinent sei, erbrachte am 25. September 1513, vormittags um elf Uhr, Vasco Núñez de Balboa nach einer verlustreichen Expedition durch Panama, als er als erster Europäer den Pazifik vom amerikanischen Festland aus erblickte. Die Kontinent-Eigenschaft hatte schon vor ihm Amerigo Vespucci postuliert, da er durch genaue Beobachtungen deutliche Eigenheiten von Fauna und Flora Amerikas festgestellt hatte. Erste Kartografen wie Martin Waldseemüller hatten daher bereits die neu entdeckten Atlantikküstenabschnitte Amerikas einem neuen Kontinent „America“ zugeordnet, schon bevor der erste Beweis für einen weiteren Kontinent erbracht war.

Ungesicherte Berichte[Bearbeiten]

Die Polynesier waren lange Zeit die besten Seefahrer (frz. Grafik).
Diese französische Amerika-Karte von 1792 lokalisiert das Fousang der Chinesen etwa im Gebiet des heutigen British Columbia.

Neben der ursprünglichen Besiedlung und den genannten Fahrten gibt es eine Vielzahl von Hypothesen und Spekulationen über andere präkolumbianische Expeditionen nach Amerika.

Keine dieser Hypothesen gilt in der historischen Forschung der Westlichen Welt als hinreichend belegt oder gesichert.

Siehe auch: Besiedlung Amerikas (z. B. zur Solutréen-Hypothese) Siehe auch: Geschichte der Seefahrt (zu den technischen Möglichkeiten)

Ungesicherte Berichte (Pazifik)[Bearbeiten]

Die präkolumbianische Besiedlung Amerikas Verschiedene Ethnologen, Anthropologen und Altamerikanisten (z. B. Robert von Heine-Geldern, Gordon F. Ekholm und Paul Kirchhoff) gelangten aufgrund ihrer Arbeiten zur Auffassung, dass Entstehung sowie Entwicklung der alten Kulturen Mittelamerikas durch transpazifische Kontakte mit Besuchern aus der Alten Welt (insbesondere Asien) beeinflusst worden seien.[9]

Polynesier

Ausgegrabene Hühnerknochen aus dem 14. Jahrhundert sprechen dafür, dass das Haushuhn von Polynesien nach Südamerika kam.[10] Im Gegensatz dazu verbreitete sich um das Jahr 1000 die Süßkartoffel wohl in die Gegenrichtung.[11] Beide Migrationen können auch durch natürliche Mechanismen, insbesondere mittels Treibgut in Meeresströmungen erklärt werden. Neuere Untersuchungen geben aber der transpazifischen Seefahrt die größere Wahrscheinlichkeit.[12]

Chinesen

Der buddhistische Missionar Hui Shen soll, von China kommend, 499 den amerikanischen Kontinent (nördlich Kaliforniens) erreicht haben und ihn als Fusang (auch Fousang) bezeichnet haben (später allerdings wurde mit Fusang Japan bezeichnet, obwohl sein Bericht Fusang klar jenseits Japans lokalisiert).[13]

Der britische Autor Gavin Menzies hat 2002 die Hypothese aufgestellt, dass im Jahr 1421 eine große chinesische Flotte unter den Admiralen Zhou Man, Zhou Wen und Hong Bao aus dem Gefolge Zheng Hes Amerika entdeckt habe.[14][15]

Am Sahara-Sand sieht man den zwangsläufigen Hinweg - der Rückweg ist das Problem

Ungesicherte Berichte (Atlantik)[Bearbeiten]

Vorgeschichte

Der norwegische Anthropologe Thor Heyerdahl zeigte 1970, dass eine Überquerung des Atlantiks mit einem Schilfboot, wie es im Alten Ägypten üblich war, möglich ist.

Diese These vertritt ebenfalls Dominique Görlitz, der gegenwärtig (2014) die Abora-IV-Expedition vorbereitet. Seine „Neuerung“ sind die Seitenschwerter, deren Erfindung er schon der Naqada-Kultur zutraut.

Straße von Gibraltar (links Europa, rechts Afrika)
Phönizier

Eine angeblich phönizische Inschrift (Inschrift von Parahyba), die im brasilianischen Paraíba gefunden worden sein soll, gab Anlass zu der - u. a. von dem Orientalisten Cyrus H. Gordon vertretenen - Annahme, die Phönizier hätten den Atlantik überquert.[16]

Sowohl Aristoteles als auch Diodorus geben an, die Phönizier seien bei ihren Fahrten jenseits der Säulen des Herakles auf eine größere Landmasse gestoßen.

Eine „Zusammenarbeit“ mit den Kelten vertritt Hans Giffhorn.[17]

Muslime

Der arabische Geograph al-Mas'udi berichtete, der Andalusier Chaschchasch ibn Said ibn Aswad habe 889 den Atlantik überquert, und der malische Romanautor Gaoussou Diawara vertritt die Auffassung, König Abubakari (Abu Bakr) II. von Mali habe etwa 1300 n. Chr., vom heutigen Gambia aus, mit einer großen Flotte den Atlantischen Ozean überquert.[18]

Luisa Isabel Álvarez de Toledo y Maura, 21. Duquesa de Medina Sidonia, vertrat aufgrund ihrer Forschungen in dem Privatarchiv des Hauses Medina Sidonia[19] die Meinung, dass Amerika lange vor Kolumbus von arabisch-andalusischen Seefahrern, von Marokkanern und afrikanischen Muslimen entdeckt wurde, die Handel mit Häfen in Brasilien, Guyana und Venezuela gehabt hätten.

Modell eines ozeantauglichen Curragh
Heiliger Brendan im 6. Jahrhundert

Tim Severin hat 1977 mit einem Curragh bewiesen, dass die Reise des Heiligen Brendan bis nach Nordamerika möglich war, wie man es aus der Navigatio Sancti Brendani interpretieren kann.[20]

Siehe auch: Geschichte der Nordpolexpeditionen (1.Phase)

Verbreitung des Kabeljau
Paul-Knudson-Expedition 1355 - 1363

Um den abgerissenen Kontakt zu den Grænlendingar, den Nachkommen norwegischer Wikinger auf Grönland, wiederherzustellen, hatte König Magnus Eriksson 1355 eine norwegisch-schwedische Expedition unter dem Kommando Paul Knudsons ausgeschickt. Die Expedition fand die Siedlungen auf Grönland verlassen vor und kehrte um 1363 erfolglos nach Schweden zurück. Dem norwegischen Skandinavisten Hjalmar Rued Holand zufolge soll Knudson auf der Suche nach den Verschollenen den nordamerikanischen Kontinent erreicht haben, wo er selbst verscholl. Der wiederholt zur Stützung dieser These angeführte Runenstein von Kensington hat sich jedoch als Fälschung erwiesen.[21] Nur Magnus' Befehl an Knudson, sich zur grönländischen Westsiedlung zu begeben, ist erhalten geblieben.

Basken im 15. Jahrhundert

Bereits im 15. Jahrhundert sollen baskische Seefahrer Wale und Kabeljau bei Neufundland gefangen haben.[22]

Detail der für Alberto Cantino, vermutlich in Lissabon als eine Kopie vom portugiesischen Padrão Real angefertigte Karte von 1502. Neufundland liegt östlich der Tordesillas-Linie im Rechtsbereich der portugiesischen Krone und wird bezeichnet als Terra del Rey de Portugall (Land des Königs von Portugal).
Dänisch-portugiesische Expedition von 1473

Der Geschichtsschreiber Cordeiro berichtet vom Portugiesen João Vaz Corte-Real, er habe 1473 in einer gemeinsamen portugiesisch-dänischen Expedition Neufundland (Terra (Nova) do Bacalhau) und Grönland erreicht. Der polnische Historiker Joachim Lelewel (1786-1861) behauptete, Corte-Real und der polnische Johannes Scolvus seien unter dem Kommando der deutschen Seefahrer Didrik Pining und Hans Pothorst 1473 im Auftrag König Christians I. von Dänemark und Norwegen und auf Bitten des portugiesischen Königs Alfons V. hin von Norwegen aus nach Westen mit dem Ziel Grönland in See gestochen.

Für eine Ankunft der kleinen Flotte an der heutigen kanadischen Küste gibt es aber keinerlei Beweise. Corte-Reals Berichte von dem armen Land jenseits des Atlantiks sollen mit ein Grund gewesen sein, weshalb Portugal Christoph Kolumbus keine Expedition Richtung Westen finanziert hat. Das Erdbeben von Lissabon 1755 zerstörte die portugiesischen Archive, wobei eventuelle Beweise für die Reise womöglich vernichtet wurden.[23][24]

Als Hinweis für die Neufundland-Reisen von João Vaz Corte-Real wird die Benennung Neufundlands auf nautischen Karten um 1500 als „Terra Corterealis“ oder „Terra dos Corte Reais“ (Land der Corte-Real) angeführt. Diese Benennung kann aber genauso auf seine Söhne zurückgeführt werden, die 1500/01 für die portugiesische Krone nach Neufundland segelten: Gaspar und Miguel Corte-Real. In der Legende der Cantino-Planisphäre ist zu lesen: „Esta terra he decober per mandado do muy alto exçelentissimo príncipe Rey don manuell Rey de portuguall a qual descobrio Gaspar corte Real …“ In St. John’s (Neufundland) erinnert heute ein Denkmal an Gaspar Corte-Real.

Außerhalb Portugals teilten nur wenige Wissenschaftler, so z. B. der dänische Historiker Sofus Larsen (1919/25), die Auffassung, dass der Bericht über die Reise von 1473 realistisch sei.[25] Im Bremer Haus des Glockenspiels werden auf einer Gedenktafel Pining und Pothorst als „Bezwinger des Ozeans“ geehrt, die Nordamerika erreicht haben sollen.[26]

Kaufleute aus Bristol vor Caboto in Neufundland

John Day, ein Kaufmann aus Bristol, behauptete in einem Brief, dass das Land, welches „John Cabot“ gefunden hat, bereits bekannt war.[27]

Ausschnitt aus der Waldseemüller-Karte
Vespucci 1497

Amerigo Vespucci berichtete, er wäre schon im Juni 1497 in Mexiko gewesen.[28] Damit wäre er vielleicht der erste christliche Europäer, der den amerikanischen Doppelkontinent betrat.

Martin Waldseemüller, der sich hauptsächlich auf Vespucci und die mysteriöse Caveri-Karte berief, hatte schon erstaunlich genaue Vorstellungen von Mittelamerika und dem Ozean dahinter.[29]

Sonstiges[Bearbeiten]

Vinland-Karte[Bearbeiten]

Vinland-Karte

Die Vinland-Karte ist eine der umstrittensten Landkarten der Erde. Sie zeigt im Nordatlantik die Inseln Island, Grönland und Vinland, letztere mit der Anmerkung „von den Gefährten Bjarni und Leif entdeckt“. Grönland ist bereits als Insel in einer ähnlichen wie der heute bekannten Form dargestellt.

Die Herkunft der Karte lässt sich nur bis ins Jahr 1957 zurückverfolgen, doch konnte das Pergament mit der Radiokarbonmethode auf 1434 datiert werden. Die Zeichnungen allerdings wurden mit einer Tinte angefertigt, die Titandioxid enthielt - was erst seit 1924 industriell hergestellt wird und regelmäßig in Tinte Verwendung findet. Somit wurde die Karte als Fälschung eingestuft.

Neuere Forschungen allerdings erwiesen, dass Tinte, die das seltene natürlich vorkommende Titandioxid enthält, vereinzelt schon im 14. Jahrhundert genutzt wurde. Dadurch flammte der Streit um die Karte wieder auf.

Karte des Piri Reis[Bearbeiten]

1929 wurde in Istanbul die Karte des Piri Reis, eine Seekarte des Atlantiks, entdeckt. Diese Karte des osmanischen Admirals Piri Reis stammt vermutlich aus dem Jahr 1513. Er selbst gab an, dass er für die Erstellung seiner Landkarte ca. zwanzig verschiedene Karten als Grundlage verwendet habe. Auf der Karte sind Länder eingezeichnet, die zu seiner Zeit noch nicht entdeckt waren. Während Nordamerika nicht eingezeichnet war, ist Südamerika sehr genau abgebildet. Mittelamerika und die Karibik wurden übergroß dargestellt. Piri Reis hat bei der Abzeichnung einige Fehler gemacht, so wurde z. B. der Amazonas doppelt und Kuba senkrecht gezeichnet. Nebenbei sind auch Tiere abgebildet, wie zum Beispiel Affen in Südamerika und Papageien auf den karibischen Inseln. Es wurde nicht angegeben, woher Piri Reis die Karten hatte und aus welchem Jahr sie stammten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Urs Bitterli: Die Entdeckung Amerikas. Von Kolumbus bis Alexander von Humboldt. C.H. Beck: München 1999, ISBN 3-406-42122-9.
  • Florian Borchmeyer: Die Ordnung des Unbekannten. Von der Erfindung der Neuen Welt, Verlag Matthes und Seitz, Berlin 2009 ISBN 978-3-88221-666-0.
  • Jacob Burckhardt: Weltgeschichtliche Betrachtungen. Stuttgart 1978, ISBN 3-520-05512-0.
  • Oswald Dreyer-Eimbcke: Kolumbus - Entdeckungen und Irrtümer in der deutschen Kartographie, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-524-69097-1.
  • James Robert Enterline: Erikson, Eskimos & Columbus - Medieval European Knowledge of America. Baltimore & London 2002 ISBN 0-8018-6660-X.
  • Kenneth L. Feder: Encyclopedia of Dubious Archaeology: From Atlantis to the Walam Olum, Santa Barbara 2010 ISBN 978-0-313-37918-5.
  • Horst Gründer: Eine Geschichte der europäischen Expansion - Von Entdeckern und Eroberern zum Kolonialismus. Leipzig 1998, ISBN 3-8062-1757-2.
  • Donald S. Johnson: Fata Morgana der Meere - Die verschwundenen Inseln des Atlantiks. München 1999, ISBN 3-8284-5019-9.
  • Eva Michels-Schwarz und Uwe Schwarz (Hg.): Die Ankunft der Weißen Götter. Dokumente und frühe Berichte der großen Eroberer von Nordamerika bis Peru. Edition Erdmann in K. Thienemanns Verlag 1992, Stuttgart, Wien, ISBN 3-522-61200-0, Lizenzausgabe für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1998
  • Heinrich Pleticha, Hermann Schreiber: Die Entdeckung der Welt. Wien 1993, ISBN 3-8000-3490-5.
  • Ernst Samhaber: Geschichte der Entdeckungsreisen: die großen Fahrten ins Unbekannte. Löwit, Wiesbaden 1975 (Sonderausg.).
  • Andreas Venzke: Christoph Kolumbus. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1992, ISBN 3-499-50449-9.

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Grænlendinga saga in der Übersetzung von Felix Niedner: „Erzählung von den Grönländern“, Sammlung Thule Bd. 13. Diederichs 1965; in engl. Übersetzung im Internet: Rasmus B. Anderson in The Flatey book and recently discovered Vatican manuscripts concerning America as early as the tenth century: [1]
  2. In der Eiríks saga rauða fährt Erik der Rote aus, um das von Gunbjörn entdeckte zu erkunden; vgl. Kapitel 2, 6. Absatzes der Erikssaga in der englischen Übersetzung nach J. Sephton, 1880:[2]
  3. wie zuvor
  4. Discovery of the Site and Initial Excavations (1960-1968), Parks Canada
  5. The Goddard Norse Coin. Maine State Museum. Abgerufen am 23. Dezember 2010.
  6. Kapitel 14, 3. Absatz der Erikssaga in der englischen Übersetzung nach J. Sephton, 1880: The Saga of Erik the Red
  7. Kapitel 14, 3. Absatz, Sätze 6 und 7, in etwa: „Dann begannen die Männer sich sehr gehenzulassen. Die, die ohne Frauen waren, näherten sich den Frauen der verheirateten Männer.“
  8. Ausdrücklich als Beweggrund angeführt in Kapitel 13, 1. Absatz der Erikssaga in der englischen Übersetzung nach J. Sephton, 1880: The Saga of Erik the Red
  9. Cornelia Giesing, „Das vorkolumbische Amerika in circumpazifischer Sicht“ (online als PDF-Datei, 4,88 MB), aus: Wolfgang Stein (Hrsg.); Staatliches Museum für Völkerkunde - München, „KOLUMBUS oder Wer entdeckte Amerika?“, München (Hirmer Verlag), 1992 (S. 38-68), ISBN 3-7774-6060-5
  10. Wie das Huhn nach Amerika kam, Online-Vorabveröffentlichung von: Alice Storey (Universität von Auckland) et al.: doi:10.1073/pnas.0703993104
  11. Reisefreudige Süßkartoffel@spiegel.de (27.Januar 2013); Wenn Süßkartoffeln eine Reise tun@wissenschaft.de (22. Mai 2007), abgerufen 15. Oktober 2014
  12. alle engl.: How The Sweet Potato Crossed The Pacific Way Before The Europeans Did@npr.org (mit Karte und linguistischen Vergleich, 23. Januar 2013); Historical collections reveal patterns of diffusion of sweet potato in Oceania obscured by modern plant movements and recombination.@pnas.org (Veröffentlichung, 5. Februar 2013), s.a. DNA shows how the sweet potato crossed the sea. Historical specimens reveal that early travellers brought the tuber to Polynesia.@nature.com (21. Januar 2013), abgerufen 17. Oktober 2014
  13. Charles G. Leland: Fusang, BiblioBazaar 2008
  14. 1421 exposed - Kritische Seite eines internationalen Expertenteams
  15. Robert Finlay: „How Not to (Re)Write World History: Gavin Menzies and the Chinese Discovery of America“Vorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter. In: Journal of World History, 15, Nr. 2, 2004 - Buchrezension
  16. Lienhard Delekat, Phönizier in Amerika. Die Echtheit der 1873 bekanntgewordenen kanaanäischen (altsidonischen) Inschrift aus Paraiba in Brasilien nachgewiesen, in: Peter Hanstein, Bonn 1969, (Bonner biblische Beiträge 32, ZDB-ID 525852-2) --- Frank M. Cross, The Phoenician Inscription from Brazil. A Nineteenth-Century Forgery, in: Orientalia Rom 37 (1968), S.437-460
  17. Artikel zu Hans Giffhorn: Wurde Amerika in der Antike entdeckt? München 2013 bei welt.de und focus.de (abgerufen 13. Februar 2014)
  18. Joan Baxter (BBC-Korrespondentin in Westafrika), „Africa's Greatest Explorer“ (2000)
  19. Internetseite der Fundación Casa Medina Sidonia
  20. Englischsprachiger Artikel aus Neufundland: heritage.nf.ca (abgerufen 13. Februar 2014)
  21. Erich Rackwitz: Fremde Pfade - unbekannte Meere, Seiten 67-70. Urania-Verlag, Leipzig/Jena/Berlin 1980
  22. Bericht zu 3sat-Sendung über den Kabeljau; englischsprachige Quellen: Official Languages and Bilingualism Institute (OLBI), University of Ottawa: „Later, around 1390, Basque whalers crossed the Atlantic from Saint-Jean-de-Luz to hunt for giant whales, which they found on the fringes of an undiscovered island they named Land of the Basques (Newfoundland)“; Mark Kurlansky: Salt. Verlag Random House, 2011, Seite 119; Ivan Valiela: Global Coastal Change. Verlag John Wiley & Sons, 2009, S. 247 (abgerufen 25. Juli 2014)
  23. Die Erforschung Nordamerikas durch die Corte-Reals auf der offiziellen Internetseite der Bibliotheken und Archive Kanadas. (englisch)
  24. Johannes Scolvus. In: Dictionary of Canadian Biography. Toronto 1979ff. ISBN 0-8020-3142-0
  25. Derek Hayes: Historical Atlas of Canada. Canada's History Illustrated with Original Maps. Douglas & McIntyre, 2006, ISBN 1-55365-077-8, S. 22.
  26. Die Böttcherstraße in Bremen: Das Glockenspiel - Die Bedeutung der Bildertafeln.
  27. heritage.nf.ca (engl.); kritische Würdigung (engl.) (abgerufen 13. Februar 2014)
  28. Siehe nationalgeographic.de und zeit.de (abgerufen 13. Februar 2014)
  29. Auch Vasco Núñez de Balboa hatte von Einheimischen gehört, dass es einen „großen See hinter den Bergen“ gebe.