Entmilitarisierte Zone
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Eine Entmilitarisierte Zone beschreibt ein Gebiet, in dem kein Militär stationiert oder bewegt werden darf und damit nur der zivilen Nutzung offensteht. Das Gebiet liegt üblicherweise im Grenzland zwischen zwei oder mehreren rivalisierenden Gruppen oder Staaten. Meist werden solche Zonen in einem Vertrag - etwa einem Waffenstillstandsvertrag - festgelegt. Oft liegen solche Zonen auch auf Kontrolllinien und bilden de facto die internationalen Grenzen.
Ohne dass dies beabsichtigt wäre, sind einige entmilitarisierte Zonen zu Rückzugsgebieten für die Natur und wilde Tiere geworden, weil dort der Bau von Häusern zu gefährlich wäre oder verboten ist.
[Bearbeiten] Heute existierende entmilitarisierte Zonen
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- an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea, siehe Demilitarisierte Zone (Korea)
- an der Grenze zwischen Israel und den durch Israel besetzten, syrischen Golanhöhen
- die Inselgruppe Svalbard (Spitzbergen) auf Grundlage des Spitzbergen-Vertrags
[Bearbeiten] Ehemalige entmilitarisierte Zonen
- Zypernkonflikt
- UNIKOM
- Vietnamkrieg
- Das Rheinland wurde im Versailler Vertrag nach dem Ersten Weltkrieg zur entmilitarisierten Zone erklärt
[Bearbeiten] Siehe auch
- Demilitarized Zone (DMZ) für den Gebrauch bei Computernetzwerken

