Entscheidungsverfahren (klassische Aussagenlogik)

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Siehe Disk.!--Thomas S. DISK. QS-Mach mit! 21:35, 28. Dez 2005 (CET)


Bei einem Entscheidungsverfahren handelt es sich um die Überprüfung von Gültigkeit mittels Anwendung eines oder mehrerer Testverfahren.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Semantische Entscheidungsverfahren

[Bearbeiten] Vollständige Matrizenmethode

  • Test auf semantische Gültigkeit eines komplexen Ausdruckes in dem man alle möglichen Einsetzungsinstanzen von w (wahr, oft auch 1) und f (falsch, oft auch 0) unter Benutzung der Wertetabellen für die Junktoren durchmustert.

Beispiel 1:

( p \rightarrow q )  \vee ( q \rightarrow p )
w w w w w w w
w f f w f w w
f w w w w f f
f w f w f w f

Der getestete Ausdruck ist gültig, denn in der Spalte unter dem Hauptverknüpfungszeichen stehen nur w’s.

Beispiel 2:

( p \rightarrow q )  \vee ( q \and p )
w w w w w w w
w f f f f f w
f w w w w f f
f w f w f f f

Der in Beispiel 2 getestete Ausdruck ist nicht gültig, denn es gibt eine nicht-erfüllende Belegung.

[Bearbeiten] Verkürzte Matrizenmethode

  • Test auf semantische Gültigkeit eines Ausdrucks, in dem man annimmt, er wäre falsch (hätte den Wert f) und versucht, einen (semantischen) Widerspruch aufzuzeigen.

Beispiel 1:

( p \rightarrow q )  \vee ( q \rightarrow p )
f
f f
w f w f

Unter der Annahme, der Ausdruck (p \rightarrow q) \vee (q \rightarrow p) sei falsch, kommt man zu dem Widerspruch, das p (und auch q) “gleichzeitig” sowohl wahr als auch falsch sein müssen.


Beispiel 2:

( p \rightarrow q )  \vee ( q \and p )
f
f f
w f
f w

Unter der Annahme, der Ausdruck (p \rightarrow q) \vee (q \and p) sei falsch, kommt man zu keinem Widerspruch. Jede Belegung, die p den Wert w und q den Wert f zuordnet ist widerlegende Belegung.

[Bearbeiten] Syntaktische Entscheidungsverfahren

[Bearbeiten] Siehe auch

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