Epagomene

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Die Epagomenen sind Zusatztage, die in einem Kalender zusätzlich zu den Monaten eingefügt werden, um die Länge des Sonnenjahres von 365 (bzw. in einem Schaltjahr 366) Tagen zu erreichen. Das ermöglicht es, die Monate (bzw. die ihnen vergleichbaren Jahresabschnitte) alle gleich lang zu machen:

Ägypten[Bearbeiten]

Ursprünglich wurden nur fünf Tage angehängt, was den Kalender durch das Sonnenjahr rotieren ließ (Wandeljahr), später mit Einführung des vierjährigen Schaltzyklusses wurde ein sechster Tag hinzugefügt.

  • Im äthiopischen Kalender wurden ebenfalls 12 Monate zu je 30 Tagen am Jahresende um fünf bzw. sechs Epagomenen ergänzt.

Mesoamerika[Bearbeiten]

Es wurden immer fünf Tage hinzugefügt, was ebenfalls zu einem Wandeljahr führte. Anstelle eines Schaltzyklusses wurde die Lange Zählung entwickelt.

Französische Revolution[Bearbeiten]