Epcos
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| EPCOS AG | |
|---|---|
| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE0005128003 |
| Gründung | 1999 |
| Unternehmenssitz | München |
| Unternehmensleitung |
Gerhard Pegam, Vorstandsvorsitzender |
| Mitarbeiter |
21.200 (2008 weltweit) |
| Umsatz |
1,478 Mrd. Euro (Gj. 2008) |
| Branche | Elektronik |
| Produkte |
Kondensatoren und Induktivitäten |
| Website | |
Die EPCOS AG ist ein börsennotierter Hersteller von elektronischen Bauelementen, Modulen und Systemen mit Sitz in München. Am 31. Juli 2008 wurde eine mögliche Übernahme durch TDK aus Japan bekannt gegeben und bis Januar 2009 konnte TDK 95% der Aktien erwerben.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Das Unternehmen EPCOS ist 1999 aus dem von der Siemens AG und dem japanischen Konzern Matsushita 1989 gegründeten Joint Venture Siemens Matsushita Components hervorgegangen. Die Börsen-Erstnotierung von EPCOS fand am 15. Oktober 1999 zeitgleich in Frankfurt und New York statt, wobei zunächst sowohl Siemens als auch Matsushita jeweils 12,5 % der Anteile hielten. 2006 hat Siemens seine Anteile an Epcos verkauft und Mitte Oktober 2006 hat sich auch Matsushita als weiterer Großaktionär von seinen Anteilen getrennt. Am 31. Juli 2008 gab Epcos bekannt, sich durch den japanischen Elektronikkonzern TDK für rund 1,2 Milliarden Euro übernehmen lassen zu wollen.[1]
[Bearbeiten] Positionierung auf dem Markt
EPCOS ist einer der weltweit größten Hersteller elektronischer Bauelemente, Module und Systeme. Das Produktportfolio umfasst Kondensatoren, keramische Bauelemente (Piezokeramik, Mikrowellenkeramik), Oberflächenwellenfilter, Induktivitäten, nichtlineare Widerstände, HF-Module, Überspannungsableiter, EMV-Filter und Ferrite.
Das Unternehmen setzte 2007 rund 1,44 Mrd. Euro um und erwirtschaftete dabei einen Gewinn von 64 Mio. Euro. Der Umsatz teilte sich 2007 nach den Abnehmerbranchen folgendermaßen auf: Automobil-Elektronik 29 %, Informations- und Kommunikationstechnik 22 %, Industrie-Elektronik 22 %, Konsum-Elektronik 12 % und Distribution 15 %.
EPCOS hat Fertigungs- und Entwicklungsstandorte in Europa, Nord- und Südamerika und Asien. Der Anteil von Mitarbeitern in Billiglohnländern lag 2004 schon bei ca. 70 %, weitere Verlagerungen von Arbeitsplätzen und kompletten Geschäftszweigen wurden 2004 angekündigt. 2007 arbeiteten 56 % der 18.300 Mitarbeiter von EPCOS in Asien, 24 % in Europa ohne Deutschland, 10 % in Deutschland und 10 % in Amerika.
[Bearbeiten] Standorte
In Deutschland produziert EPCOS in Heidenheim an der Brenz (Kondensatoren und Induktivitäten), in Berlin (Keramische Bauelemente) und in München (OFW-Komponenten). Weltweit betreibt EPCOS Werke in Brasilien, Spanien, Indien, Ungarn, Österreich (Deutschlandsberg), USA, Tschechien, Malaysia, Singapur und China.
[Bearbeiten] Referenzen
- ↑ EPCOS will sich von TDK übernehmen lassen - 17,85 Euro je Aktie, dpa-AFX: 31.07.2008

