Epenwöhrden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Epenwöhrden
Epenwöhrden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Epenwöhrden hervorgehoben
54.1166666666679.050Koordinaten: 54° 7′ N, 9° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Mitteldithmarschen
Höhe: 0 m ü. NHN
Fläche: 13,52 km²
Einwohner: 757 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25704
Vorwahl: 04832
Kfz-Kennzeichen: HEI
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 028
Adresse der Amtsverwaltung: Hindenburgstraße 18
25704 Meldorf
Webpräsenz: www.epenwöhrden.de
Bürgermeister: Reimer Hinrichs (ABEWG)
Lage der Gemeinde Epenwöhrden im Kreis Dithmarschen
Karte

Epenwöhrden (plattdeutsch: Epenweuhern/Epenweuern) ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Epenwöhrden liegt in der Marsch zwischen Meldorf und Heide (Holstein) beidseitig der Bundesstraße 5, wobei der Ortskern westlich der Bundesstraße liegt. Das Katasteramt Meldorf hat ermittelt, dass Epenwöhrden (genauer gesagt das Epenwöhrdenermoor) der Mittelpunkt des Dithmarscher Festlands ist.[2]

Ortsteile[Bearbeiten]

Die Gemeinde setzt sich aus den Ortsteilen Dehling, Epenwöhrden, Epenwöhrdenerfeld sowie Epenwöhrdenermoor zusammen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn im Norden beginnend die Gemeinden Hemmingstedt und Nordhastedt, die Stadt Meldorf sowie die Gemeinde Nordermeldorf (alle im Kreis Dithmarschen).

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Nordermeldorf aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Epenwöhrden.[3]

Politik[Bearbeiten]

Von elf Sitzen hat die Wählergemeinschaft ABEWG (Allgemeine Bürgerliche Epenwöhrdener Wählergemeinschaft) acht und die ABDWGE (Allgemeine Bürgerlich Demokratische Wählergemeinschaft Epenwöhrden) drei Sitze.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün über einem oben breit gezinnten silbernen Schildfuß eine schwebende silberne Steinbrüstung, darüber auf zwei silbernen Säulen ein silberner Findling auf einer schwarzen Platte, rechts und links begleitet von je einer goldenen Ähre.“[4]

Flagge[Bearbeiten]

Blasonierung: „Auf grünem Flaggentuch die Figuren des Gemeindewappens in flaggengerechter Tinktur.“[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dusenddüwelwarf[Bearbeiten]

Im Jahr 1500 verteidigten die Dithmarscher Bauern ihre Freiheit in der Schlacht bei Hemmingstedt gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Truppen des dänischen Königs Johann I. und seines Bruders Herzog Friedrich I. von Holstein mit dem Schlachtruf „Wahr di, Garr, de Buer de kumt“ (Gib acht Garde, der Bauer kommt). Ein Gedenkstein, der in Epenwöhrden auf der Dusenddüwelswarf zur 400-Jahr-Feier im Jahre 1900 aufgestellt wurde, erinnert an diesen Sieg.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Sabine Drüke-Carstensen; Gemeinde Epenwöhrden (Hrsg.): Geschichte der Gemeinde Epenwöhrden. 1. Auflage. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Epenwöhrden 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Epenwöhrden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Epenwöhrden: Der Mittelpunkt Dithmarschens
  3.  Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 250.
  4. a b Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein