Epica

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Dieser Artikel behandelt die Band Epica, weitere Bedeutungen siehe Epica (Begriffsklärung).
Epica
Tuska-Festival 2006
Tuska-Festival 2006
Allgemeine Informationen
Genre(s) Symphonic Metal
Gründung 2002
Website http://www.epica.nl/
Aktuelle Besetzung
Simone Simons
Mark Jansen
Isaac Delahaye (seit 2009)
Yves Huts
Coen Janssen
Ariën van Weesenbeek (seit 2007)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Jeroen Simons (bis 2006)
Gitarre
Ad Sluijter (bis 2008)
Gastmusiker
Gesang
Roy Khan
Gesang
Amanda Somerville
Grunts
Sander Gommans
Gesang
Tony Kakko

Epica ist eine 2002 gegründete Symphonic-Metal-Band aus den Niederlanden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Simone Simons auf dem M'era Luna Festival 2004

Epica entstand aus der Band Sahara Dust, die Mitte 2002 von Mark Jansen (Grunts, Gitarre) zusammen mit Helena Iren Michaelsen (Gesang), Ad Sluijter (Gitarre), Coen Janssen (Keyboard) und Iwan Hendrikx (Schlagzeug) gegründet wurde. Nachdem Helena Iren Michaelsen und Iwan Hendrikx die Band bereits Ende 2002 wieder verließen, stießen Simone Simons (Gesang) und Jeroen Simons (Schlagzeug) hinzu. Als Fans der Band Kamelot benannten sie die Band nach deren Album Epica um. 2006 verließ Jeroen Simons die Band, um sich anderen musikalischen Projekten zu widmen. Er wurde durch Ariën van Weesenbeek (God Dethroned) ersetzt.

Im Juni 2003 veröffentlichten sie beim Label Transmission Records ihr erstes Album The Phantom Agony, zwei Jahre später das Album Consign to Oblivion sowie das Filmmusik-Album The Score, das den von Epica komponierten Soundtrack zum niederländischen Film Joyride beinhaltet. Mit dem Bankrott ihres Plattenlabels Transmission Records begann für Epica auch die Suche nach einem neuen Plattenlabel. Am 24. April 2007 gaben sie bekannt, dass von nun an Nuclear Blast ihr neues Label sein wird.

Zu Beginn ihrer ersten großen Tournee durch Nordamerika veröffentlichte die Band am 7. September 2007 in Deutschland ihr viertes Studioalbum „The Divine Conspiracy“. Auf dem Konzeptalbum über Religion, das 13 Tracks enthält, steuert Sander Gommans (After Forever) in einem Lied Grunts bei, was auch ein Zeichen sein soll, dass ehemalige Rivalitäten zwischen den zwei Bands inzwischen beigelegt sind. Die erste Single ist der Song „Never Enough“, zu dem es zwei Videos gibt.

Am 10. Januar 2008 vermeldeten Epica auf ihrer Website, dass Simone Simons an einer Infektion mit multiresistenten Staphylokokken (MRSA) leidet und deshalb die meisten anstehenden Auftritte abgesagt werden müssen. Nach einer weiteren Verschlechterung des Gesundheitszustandes beschloss die Band, bis zu ihrer vollständigen Genesung komplett auf Shows zu verzichten. Lediglich die US-Tournee Ende April/Anfang Mai 2008 wurde wie geplant durchgeführt. Als Sängerin sprang kurzfristig die langjährige Gastmusikerin Amanda Somerville ein. Seit Mitte Mai 2008 finden die Auftritte der Band wieder mit Simone Simons statt. Sie trat auch beim Wacken Open Air 2009 auf.

Am 16. Dezember 2008 gab Gitarrist Ad Sluijter den Ausstieg aus der Band bekannt. Als Grund hierfür gibt er den mit dem Erfolg verbundenen Stress an, der seine Kreativität behindere. Am 16. Januar 2009 wurde seine Position durch Isaac Delahaye (God Dethroned) ersetzt.

Mitte Mai 2009 veröffentlichten Epica mit „The Classical Conspiracy“ ihr erstes Live-Album, ein Mitschnitt eines Konzerts in Miskolc, Ungarn, welches mit Unterstützung eines professionellen Orchesters und eines Chors aufgenommen wurde. Das Album enthält neben Epicasongs auch Adaptionen klassischer Stücke und Filmsoundtracks.

Das darauf folgende Studioalbum „Design Your Universe“ erschien am 16. Oktober 2009. Im Rahmen eines Gastauftritts singt Tony Kakko von Sonata Arctica darauf in dem Lied „White Waters“ im Duett mit Simone Simons.

[Bearbeiten] Stil

Epica verbinden in ihrer klassisch geprägten Musik Symphonic Metal mit Elementen des Gothic Metal. Die Melodien der Arrangements sind überwiegend orientalisch gefärbt. Auf ihren Alben werden zur realistischen Ergänzung der Samples neben einem kleinen Orchester auch ein kleiner Chor eingesetzt. Der Mezzosopran der Sängerin Simone Simons wird teilweise durch männlichen, gutturalen Gesang unterstützt sowie in den Liedern „Trois Vierges“ und „White Waters“ auch durch klare männliche Vocals von Gastsängern. Textinhaltlich gesehen setzt sich die Band häufig mit religionskritischen Themen, zum Beispiel mit religiösem Fanatismus, und der Suche nach Wahrheit auseinander.

[Bearbeiten] Diskografie

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
The Phantom Agony
  NL 54 28.06.2003 (5 Wo.) [1]
We Will Take You With Us
  NL 62 10.10.2004 (3 Wo.) [1]
Consign To Oblivion
  NL 12 30.04.2005 (9 Wo.) [1]
The Score - An Epic Journey
  NL 54 24.09.2005 (3 Wo.) [1]
The Road To Paradiso
  NL 46 13.05.2006 (2 Wo.) [1]
The Divine Conspiracy
  DE 41 24.09.2007 (1 Wo.) [2]
  CH 29 23.09.2007 (4 Wo.) [3]
  NL 9 15.09.2007 (5 Wo.) [1]
The Classical Conspiracy
  DE 87 25.05.2009 (1 Wo.) [2]
  CH 81 24.05.2009 (1 Wo.) [3]
  NL 23 16.05.2009 (4 Wo.) [1]
  FR 43 16.05.2009 (1 Wo.) [4]
Design Your Universe
  DE 37 30.10.2009 (2 Wo.) [2]
  AT 70 30.10.2009 (1 Wo.) [5]
  CH 27 01.11.2009 (3 Wo.) [3]
  NL 8 24.10.2009 (5 Wo.) [1]
Singles
Solitary Ground
  NL 46 28.05.2005 (3 Wo.) [1]
Quietus (Silent Reverie)
  NL 68 05.11.2005 (2 Wo.) [1]

[1]

[2] [3] [4] [5]

[Bearbeiten] Alben

  • 2003: The Phantom Agony
  • 2004: We Will Take You with Us
  • 2005: Consign to Oblivion
  • 2005: The Score – An Epic Journey
  • 2007: The Divine Conspiracy
  • 2009: The Classical Conspiracy (live)
  • 2009: Design Your Universe

[Bearbeiten] DVDs

  • 2004: We Will Take You with Us
  • 2005: Consign to Oblivion Documentary

[Bearbeiten] Singles

  • 2003: The Phantom Agony
  • 2004: Feint
  • 2004: Cry for the Moon
  • 2005: Solitary Ground
  • 2005: Quietus (Silent Reverie) (als 2-Track- und 4-Track-Single erhältlich)
  • 2007: Never Enough (bislang nur als Downloadsingle erhältlich)
  • 2008: Chasing the Dragon (nur als 7" Limited Edition erhältlich)
  • 2009: Martyr of the Free Word (limitierte 7"-Split-Single zusammen mit Amorphis)[6]

[Bearbeiten] Sonstige Veröffentlichungen

  • 2006: The Road to Paradiso (Photo Sound Book)

[Bearbeiten] Videos

  • 2003: The Phantom Agony
  • 2004: Feint
  • 2005: Solitary Ground
  • 2005: Quietus
  • 2007: Never Enough (2 Versionen)
  • 2009: Unleashed

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Epica – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c d e f g h i j k dutchcharts.nl: Epica in der niederländischen Hitparade (Zugriff am 15. März 2009)
  2. a b c d musicline.de: Epica in den deutschen Albumcharts (Zugriff am 15. März 2009)
  3. a b c d hitparade.ch: Epica in der Schweizer Hitparade (Zugriff am 15. März 2009)
  4. a b lescharts.com: Epica in der französischen Hitparade (Zugriff am 27. Mai 2009)
  5. a b austriancharts.at: Epica in der österreichischen Hitparade (Zugriff am 29. Dezember 2009)
  6. nuclearblast.de: Epica / Amorphis – Martyr of the Free Word / From the Heaven (Zugriff am 29. Dezember 2009)
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