EpsTk

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EpsTk steht für „Encapsulated PostScript Toolkit“ und besteht aus reinen GNU Octave- bzw. MATLAB-Skriptdateien, mit denen man umfangreichen 2D-Grafiken erzeugen kann. EpsTk wird in vielen Fällen als Alternative zu Gnuplot als Funktionsplotter eingesetzt, da die Graphikroutinen sowohl in Octave als auch in MATLAB ohne Programmänderung laufen. Aber auch die Erzeugung von Bitmaps oder der Import von anderen Grafikobjekten sind entscheidende Vorteile gegenüber Gnuplot. Durch die Grafikausgabe in Encapuslated PostSpript ist eine vielfältige Weiterverarbeitung möglich. Sinnvoll ist hierzu der Einsatz eines PostScript-Interpreter wie z. B. Ghostscript bzw. Ghostview.

[Bearbeiten] Geschichte

Das Grafikpaket wurde 1997 von Stefan Müller in der FGAN geschrieben und unter der GPL freigegeben. 1999 wurde es als installierbares Paket unter dem Namen „octave-epstk“ in die Debian-Distribution aufgenommen und hat sich seither sehr stark verbreitet.

[Bearbeiten] Eigenschaften

Mit EpsTk können die meisten wissenschaftlichen Grafiken erstellt werden. Bilder, Text und Plots lassen sich beliebig kombinieren und werden als Postscript- bzw. Bitmap-Datei ausgeben. Eine Demo-Seite(aus Version 2.2) sieht z. B. so aus:

Bild:EpsTk_Demo12.png

[Bearbeiten] Weblinks

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