Erdöl/Tabellen und Grafiken

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20 Staaten haben einen Anteil von 85 % an der weltweiten Erdölförderung

Hier werden Tabellen und Grafiken mit genauen Angaben zum Thema Erdöl dargestellt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Überblick

Im Jahre 2008 wurden weltweit 3,929 Milliarden Tonnen Erdöl gefördert (2007 = 3,902 Milliarden Tonnen). Die bedeutendsten Förderländer waren Saudi-Arabien (515,3 Millionen Tonnen), Russland (488,5 Millionen Tonnen), die USA (305,1 Millionen Tonnen), Iran (209,8 Millionen Tonnen) und die Volksrepublik China (189,7 Millionen Tonnen). Weitere große Fördergebiete in Europa befinden sich in Norwegen und Großbritannien. Die Höchststände der Erdölförderung liegen bei den vier größten Produzenten bereits einige Jahre oder Jahrzehnte zurück. Saudi-Arabien förderte im Jahre 2005 mit 526,8 Millionen Tonnen die höchste Menge der Geschichte, Russland 1987 mit 569,5 Millionen Tonnen (Sowjetunion 1987 = 625,2 Millionen Tonnen), die USA 1970 mit 533,5 Millionen Tonnen und der Iran 1974 mit 303,2 Millionen Tonnen.

Die förderfähigen Reserven wurden von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Jahre 2007 auf weltweit 163,5 Milliarden Tonnen geschätzt. Davon entfielen 22,0 % auf Saudi-Arabien, 11,5 % auf den Iran und 9,6 % auf den Irak. 2007 wurden weltweit 3,95 Milliarden Tonnen Erdöl verbraucht. Den größten Anteil am Verbrauch hatten die USA mit 23,9 %, die Volksrepublik China mit 9,3 % und Japan mit 5,8 %. Die weltweit exportierte Menge betrug 2,19 Milliarden Tonnen. Den größten Anteil am Export hatten Saudi-Arabien (16,5 %), Russland (11,8 %) und Iran (5,6 %). Die größten Importeure waren die USA (22,5 %), Japan (9,4 %) und die Volksrepublik China (7,3 %).

In Deutschland wurden im Jahre 2008 insgesamt 3,1 Millionen Tonnen Erdöl gefördert. Das ist nur noch 38,8 % der Fördermenge des Jahres 1968, als die deutsche Erdölförderung mit 8,0 Millionen Tonnen ihren Höchststand erreichte. Laut Energiestudie 2007 der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe lagen die zu gegenwärtigen Preisen und mit der heutigen Fördertechnologie gewinnbaren deutschen Erdölreserven 2007 bei insgesamt 37 Millionen Tonnen. Die wirtschaftlich und technisch nicht förderbaren, sowie nicht nachgewiesenen, aber geologisch möglichen Erdölressourcen betrugen 20 Millionen Tonnen.

Da seit den 1980er Jahren weltweit mehr Erdöl verbraucht als gefunden wird, sind auch die Zeitangaben problematisch, die besagen, dass unter derzeitigen Voraussetzungen − das heißt bei gleichem Verbrauch (statische Reichweite) − die Erdöl-Reserven noch bis 2048 reichen werden. Zudem ist dies irreführend, da der tägliche Erdölverbrauch im Laufe der letzten Jahrzehnte immer gestiegen ist und sich dieser Trend durch das große Wirtschaftswachstum vor allem der Volksrepublik China und von Indien verstärkt hat. Des Weiteren ist es nach Ansicht von Experten unwahrscheinlich, dass in Zukunft noch größere Ölfelder gefunden werden, die den Bedarf decken könnten. Andere Erdölvorkommen wie Ölsand würden zwar noch länger reichen, erfordern aber einen viel höheren Energieaufwand beim Abbau.

[Bearbeiten] Weltförderung

Entwicklung der weltweiten Fördermenge pro Jahr
Weltförderung von Erdöl in Millionen Tonnen (t)[1]
Jahr Prod.
in Mio. t
1965 1567,3
1966 1701,7
1967 1825,9
1968 1992,1
1969 2142,5
1970 2356,6
1971 2494,4
1972 2638,7
1973 2869,0
1974 2877,2
Jahr Prod.
in Mio. t
1975 2736,0
1976 2970,7
1977 3074,8
1978 3104,4
1979 3234,7
1980 3089,3
1981 2911,1
1982 2796,7
1983 2759,9
1984 2815,2
Jahr Prod.
in Mio. t
1985 2792,8
1986 2937,2
1987 2948,2
1988 3070,3
1989 3104,1
1990 3171,7
1991 3161,6
1992 3191,1
1993 3190,0
1994 3238,9
Jahr Prod.
in Mio. t
1995 3283,1
1996 3378,6
1997 3481,2
1998 3545,4
1999 3479,3
2000 3612,1
2001 3598,4
2002 3573,6
2003 3699,6
2004 3864,8
Jahr Prod.
in Mio. t
2005 3891,6
2006 3908,8
2007 3902,3
2008 3928,8

[Bearbeiten] Förderung nach Ländern

Entwicklung der zehn größten Erdölförderländer

Alle Zahlen beziehen sich auf die Staaten in ihren heutigen Grenzen.

Förderung in Millionen Tonnen[1]
Rang
(2008)
Land 1970 1980 1990 2000 2006 2007 2008
1. Saudi-Arabien 192,2 509,8 342,6 456,3 514,3 494,2 515,3
2. Russland 320,8 548,2 515,9 323,3 480,5 491,3 488,5
3. USA 533,5 480,2 416,6 352,6 310,2 309,8 305,1
4. Iran 192,6 74,2 162,8 189,4 208,0 209,7 209,8
5. China 30,7 106,0 138,3 162,6 183,7 186,7 189,7
6. Mexiko 24,2 107,2 146,3 171,2 183,1 172,7 157,4
7. Kanada 70,1 83,3 92,6 126,9 153,4 159,5 156,7
8. VAE 36,9 84,2 107,5 123,1 139,0 136,4 139,5
9. Kuwait 151,8 86,8 46,8 109,1 132,4 129,9 137,3
10. Venezuela 196,5 116,3 115,9 167,3 144,2 133,9 131,6
11. Irak 76,3 131,1 105,3 128,8 98,1 105,3 119,3
12. Norwegen 0,0 25,0 82,1 160,2 128,7 118,8 114,2
13. Nigeria 53,4 101,7 91,6 105,4 120,0 114,2 105,3
14. Brasilien 8,3 9,3 32,3 63,2 89,2 90,4 93,9
15. Angola 5,1 7,4 23,4 36,9 69,7 84,3 92,2
16. Libyen 159,5 88,3 67,2 69,5 85,6 86,0 86,2
17. Algerien 48,2 51,8 57,5 66,8 86,2 86,5 85,6
18. Großbritannien 0,2 80,5 91,6 126,2 76,6 76,8 72,2
19. Kasachstan 13,4 22,9 25,8 35,3 66,1 68,4 72,0
20. Katar 18,1 23,7 21,1 36,1 50,9 53,6 60,8
21. Indonesien 43,1 79,0 74,4 71,5 49,9 47,4 49,1
22. Indien 6,8 9,4 34,2 34,2 35,8 36,2 36,1
23. Oman 16,4 14,1 34,2 47,6 36,9 34,6 36,0
24. Ägypten 16,4 29,8 45,5 38,8 33,7 34,1 34,6
25. Malaysia 0,9 13,2 29,9 33,7 32,5 33,6 34,3
26. Argentinien 20,0 25,3 25,4 40,4 35,8 34,9 34,1
27. Kolumbien 11,2 6,5 22,3 35,3 27,5 27,6 30,5
28. Ecuador 0,2 10,5 14,9 20,9 27,7 26,5 26,2
29. Australien 8,2 20,6 28,8 35,3 23,4 24,1 23,8
30. Sudan 0,0 0,0 0,0 8,6 16,3 23,1 23,7
31. Syrien 4,2 7,9 20,2 27,3 21,6 20,6 19,8
32. Äquatorialguinea 0,0 0,0 0,0 4,5 17,7 18,2 17,9
33. Vietnam 0,0 0,0 2,7 16,2 17,8 16,4 15,4
34. Jemen 0,0 0,0 8,7 21,3 17,9 16,3 14,4
35. Dänemark 0,0 0,3 5,9 17,7 16,7 15,2 14,0
36. Thailand 0,0 0,0 2,5 7,0 11,8 12,7 13,4
37. Kongo, Republik 0,0 3,2 8,0 13,1 13,5 11,5 12,9
38. Gabun 5,4 8,9 13,5 16,4 11,7 11,5 11,8
39. Turkmenistan 4,0 6,9 5,7 7,2 9,2 9,8 10,2
40. Brunei 6,7 11,7 7,3 9,4 10,8 9,5 8,5
Deutschland 7,5 4,6 3,6 3,1 3,5 3,4 3,1
Österreich 2,7 1,5 1,2 1,2 1,1 1,1 0,9

[Bearbeiten] Ölfördermaximum nach Ländern

Die weltweite Erdölförderung. In den meisten Ländern ist der Höhepunkt überschritten und die Produktion geht seitdem zurück.

Der Zeitpunkt der maximalen Föderrate, das Ölfördermaximum, eines Landes lässt sich mit Gewissheit erst mehrere Jahre nach ihrem Auftreten bestimmen. Der Höhepunkt der Erdölförderung liegt bei sieben der zehn größten Produzenten bereits einige Jahre oder Jahrzehnte zurück. Saudi-Arabien förderte im Jahre 2005 mit 526,8 Millionen Tonnen die höchste Menge der Geschichte, Russland 1987 mit 569,5 Millionen Tonnen (Sowjetunion 1987 = 625,2 Millionen Tonnen) und die USA 1970 mit 533,5 Millionen Tonnen. Im Iran wurde 1974 der Höchststand erreicht, in Mexiko 2004, in Venezuela 1970 und in Kuwait 1972. Nur in neun der 40 größten Produzenten lag das bisherige Maximum im Jahre 2008. Kanada erreichte 1973 den Höhepunkt der klassischen Erdölförderung und produzierte 2006 bereits 47 % des gesamten Erdöls aus Ölsand.[2]

In der folgenden Tabelle ist das Jahr aufgeführt, in dem die Förderung eines Landes ihren absoluten Höhepunkt erreichte, die aktuelle Produktion und deren Anteil am Maximum. Alle Zahlen beziehen sich auf die Staaten in ihren heutigen Grenzen.

Förderung in Millionen Tonnen[1]
Rang
(2008)
Land Maximum
(Jahr)
Maximum
(Menge)
Menge
(2008)
Menge 2008
in % vom
Maximum
1. Saudi-Arabien 2005 526,8 515,3 97,8
2. Russland 1987 569,5 488,5 85,8
3. USA 1970 533,5 305,1 57,2
4. Iran 1974 303,2 209,8 69,2
5. China 2008 189,7 189,7 100,0
6. Mexiko 2004 190,7 157,4 82,5
7. Kanada 2007 158,9 156,7 98,6
8. VAE 2008 139,5 139,5 100,0
9. Venezuela 1970 196,5 131,6 67,0
10. Kuwait 1972 167,3 137,3 82,1
12. Irak 1979 171,6 119,3 69,5
12. Norwegen 2001 162,0 114,2 70,5
13. Nigeria 2005 125,4 105,3 84,0
14. Brasilien 2008 93,9 93,9 100,0
15. Angola 2008 92,2 92,2 100,0
16. Libyen 1970 159,5 86,2 54,0
17. Algerien 2005 86,4 85,6 99,1
18. Großbritannien 1999 137,4 72,2 52,5
19. Kasachstan 2008 72,0 72,0 100,0
20. Katar 2008 60,8 60,8 100,0
21. Indonesien 1977 84,9 49,1 57,8
22. Indien 1995 36,6 36,2 98,9
23. Oman 2000 47,6 36,0 75,6
24. Ägypten 1993 47,5 34,6 72,8
25. Malaysia 2004 36,5 34,3 94,0
26. Argentinien 1998 44,0 34,1 77,5
27. Kolumbien 1999 41,6 30,5 73,3
28. Ecuador 2006 27,7 26,2 94,6
29. Australien 2000 35,3 23,8 67,4
30. Sudan 2008 23,7 23,7 100,0
31. Syrien 1995 29,6 19,8 66,9
32. Äquatorialguinea 2005 18,5 17,9 96,8
33. Vietnam 2004 20,8 15,4 74,0
34. Jemen 2001 21,5 14,4 67,0
35. Dänemark 2004 19,1 14,0 73,3
36. Thailand 2008 13,4 13,4 100,0
37. Gabun 1996 18,3 11,8 64,5
38. Kongo, Republik 1999 13,7 11,5 83,9
39. Turkmenistan 2008 10,2 10,2 100,0
40. Brunei 1979 12,7 8,5 66,9
Deutschland 1968 8,0 3,1 38,8
Österreich 1955 3,7 0,9 24,3

[Bearbeiten] Förderung nach Unternehmen

In der folgenden Tabelle sind das Land, in dem sich der Hauptsitz der Firma befindet, und die geförderte Menge aufgeführt.

Förderung in Millionen Tonnen[3]
Rang Unternehmen Sitz Menge (2004)
in Mio. t
1. Saudi Aramco Saudi-Arabien 442
2. National Iranian Oil Company Iran 195
3. PEMEX Mexiko 190
4. Petróleos de Venezuela Venezuela 153
5. BP Großbritannien 122
6. Kuwait National Petroleum Corporation Kuwait 116
7. Nigerian National Petroleum Corporation Nigeria 116
8. Royal Dutch Shell Niederlande 108
9. ExxonMobil USA 108
10. Petrochina China 106
11. Iraq National Oil Irak 99
12. Abu Dhabi National Oil Company VAE 97
13. Lukoil Russland 86
14. Chevron Corporation USA 85
15. Total Frankreich 84
16. Yukos Russland 80
17. Petrobras Brasilien 79
18. National Oil Corporation Libyen 77
19. Sonatrach Algerien 60
20. Eni Italien 51

[Bearbeiten] Raffineriekapazität nach Ländern

Anteile an der weltweiten Raffineriekapazität im Jahr 2004 (10 größten Raffineure)

In der folgenden Tabelle aufgeführt sind die größten Raffineure (in Millionen Tonnen) und deren Anteil an der weltweiten Raffineriekapazität (in Prozent).

Kapazität in Millionen Tonnen[4]
Rang Land Menge (2008)
in Mio. t
Anteil in %
1. USA 872,4 20,5
2. China 312,3 7,3
3. Russland 271,4 6,4
4. Japan 232,5 5,5
5. Südkorea 128,8 3,0
6. Deutschland 120,9 2,8
7. Italien 116,9 2,7
8. Indien 112,8 2,6
9. Saudi-Arabien 104,0 2,4
10. Kanada 98,5 2,3
11. Frankreich 97,9 2,3
12. Brasilien 95,4 2,2
13. Großbritannien 92,9 2,2
14. Malaysia 92,9 2,2
15. Mexiko 77,0 1,8
16. Iran 72,6 1,7
17. Taiwan 64,5 1,5
18. Venezuela 64,1 1,5
19. Spanien 63,9 1,5
20. Niederlande 61,3 1,4
Welt 4.265,6 100,0

[Bearbeiten] Reserven nach Ländern

Die zehn Staaten der Erde mit den größten Erdölreserven, Kanada einschließlich Ölsande (Stand: 2004)
Verteilung der weltweiten Erdölreserven im Jahr 2004, Kanada einschließlich Ölsande (10 erdölreichsten Länder)
Erdölreserven 1987 - 2007, BP Statistical Review of World Energy 2007 (Stand: 2007) [1]

Nach Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe waren 2007 Saudi-Arabien (35,9 Milliarden Tonnen), Iran (18,8 Milliarden Tonnen), Irak (15,6 Milliarden Tonnen), Kuwait (13,8 Milliarden Tonnen) und die VAE (13,3 Milliarden Tonnen) die fünf Länder mit den größten Ölreserven.

In einigen Quellen liegt Kanada wegen der Hinzurechnung der Ölsande mit 24,1 Milliarden Tonnen förderbarer Reserven auf Rang zwei. Allerdings ist die Gewinnung aus Ölsand wegen finanzieller, energetischer und ökologischer Probleme nicht äquivalent zur Förderung von konventionellem Erdöl und die Hinzurechnung daher kritisch zu betrachten.

Es wird vorausgesagt, dass die Erdölreserven rechnerisch nur noch rund 40 Jahre den Weltverbrauch decken können. Die Tatsache, dass ähnliche, nicht eingetretene Vorhersagen bereits in der Vergangenheit getroffen wurden, hat den Begriff Erdölkonstante hervorgebracht. Kritiker dieser Angaben weisen allerdings darauf hin, dass die Zahlen häufig aus politischen Gründen verfälscht wurden. Zudem melden viele Länder jährlich dieselben Zahlen, obwohl sie gleichzeitig große Mengen Erdöl fördern; die Zahlen werden also oft nicht angepasst.

In der folgenden Tabelle aufgeführt sind die Länder mit den größten angegebenen Erdölreserven (in Millionen Tonnen). Unter Reserven versteht man die zu gegenwärtigen Preisen und mit heutigen Fördertechnologien gewinnbare Menge an Rohstoffen.

Reserven in Millionen Tonnen[5]
Rang Land Reserven (2007)
in Mio. t
Anteil in % (2007) Reserven (2008)
in Mrd. t [2]
1. Saudi-Arabien 35.946 22,0 36,3
2. Iran 18.830 11,5 18,9
3. Irak 15.646 9,6 15,5
4. Kuwait 13.810 8,4 14,0
5. VAE 13.306 8,1 13,0
6. Venezuela 11.841 7,2 14,3
7. Russland 10.297 6,3 10,8
8. Libyen 5.641 3,4 5,7
9. Nigeria 4.925 3,0 4,9
10. Kasachstan 4.780 2,9 5,3
11. USA 4.000 2,4 3,7
12. China 2.109 1,3 2,1
13. Katar 2.069 1,3 2,9
14. Brasilien 1.714 1,0 1,7
15. Mexiko 1.660 1,0 1,6
16. Algerien 1.660 1,0 1,5
17. Aserbaidschan 1.330 0,8 1,0
18. Angola 1.229 0,8 1,8
19. Norwegen 1.012 0,6 0,9
20. Sudan 871 0,5 0,9
54. Deutschland 37 0,0
Welt 163.524 100,0 170,8

[Bearbeiten] Ressourcen nach Ländern

In der folgenden Tabelle aufgeführt sind die Länder mit den größten Erdölressourcen (in Millionen Tonnen). Als Ressourcen wird die nachgewiesene Menge der Rohstoffe definiert, die derzeit technisch und/oder wirtschaftlich nicht gewonnen werden kann sowie die nicht nachgewiesene, aber geologisch mögliche, zukünftig gewinnbare Menge einer Rohstoff-Lagerstätte.

Ressourcen in Millionen Tonnen[5]
Rang Land Ressourcen (2007)
in Mio. t
Anteil in %
1. Russland 13.500 16,5
2. Saudi-Arabien 8.700 10,6
3. USA 8.000 9,7
4. Kasachstan 4.000 4,9
5. Iran 3.900 4,8
6. Irak 3.800 4,6
7. Venezuela 3.000 3,7
8. Mexiko 2.900 3,5
9. Nigeria 2.200 2,7
10. China 2.200 2,7
11. Angola 2.000 2,4
12. Kanada 2.000 2,4
13. Norwegen 1.750 2,1
14. Turkmenistan 1.700 2,1
15. Brasilien 1.400 1,7
16. Aserbaidschan 1.200 1,5
17. Algerien 1.200 1,5
18. Großbritannien 1.100 1,3
19. Indonesien 1.100 1,3
20. Libyen 1.000 1,2
81. Deutschland 20 0,0
Welt 82.056 100,0

[Bearbeiten] Verbrauch nach Ländern

Verteilung der 10 größten Erdölverbraucher

Im Jahre 2007 wurden weltweit 3,95 Milliarden Tonnen Erdöl verbraucht. Die Länder mit dem größten Verbrauch waren die USA (943,1 Millionen Tonnen), die Volksrepublik China (368,0 Millionen Tonnen) und Japan (228,9 Millionen Tonnen).

In der folgenden Tabelle aufgeführt sind die Länder mit dem größten Verbrauch an Erdöl (in Millionen Tonnen) und deren Anteil am weltweiten Verbrauch (in Prozent).

Verbrauch in Millionen Tonnen[5]
Rang Land Menge (2007)
in Mio. t
Anteil in %
1. USA 943,1 23,9
2. China 368,0 9,3
3. Japan 228,9 5,8
4. Indien 128,5 3,3
5. Russland 125,9 3,2
6. Kanada 102,3 2,6
7. Südkorea 102,0 2,6
8. Deutschland 101,8 2,6
9. Saudi-Arabien 99,3 2,5
10. Brasilien 96,5 2,4
11. Frankreich 92,3 2,3
12. Mexiko 89,2 2,3
13. Italien 82,4 2,1
14. Großbritannien 80,9 2,0
15. Spanien 79,2 2,0
16. Iran 77,2 2,0
17. Indonesien 54,4 1,4
18. Taiwan 52,5 1,3
19. Singapur 47,7 1,2
20. Niederlande 47,2 1,2
42. Österreich 13,8 0,4
48. Schweiz 11,4 0,3
Welt 3.951,5 100,0

[Bearbeiten] Export nach Ländern

Aufgeführt sind die größten Erdölexporteure (in Millionen Tonnen) und deren Anteil am Exportmarkt (in Prozent).

Export in Millionen Tonnen[5]
Rang Land Menge (2007)
in Mio. t
Anteil in %
1. Saudi-Arabien 362,0 16,5
2. Russland 259,0 11,8
3. Iran 123,3 5,6
4. Nigeria 107,2 4,9
5. Venezuela 105,8 4,8
6. VAE 105,0 4,8
7. Norwegen 98,1 4,5
8. Kanada 94,7 4,3
9. Mexiko 89,6 4,1
10. Irak 82,2 3,8
11. Kuwait 80,6 3,7
12. Libyen 68,9 3,1
13. Algerien 62,7 2,9
14. Kasachstan 60,8 2,8
15. Angola 57,9 2,6
16. Großbritannien 50,8 2,3
17. Oman 39,2 1,8
18. Aserbaidschan 35,7 1,6
19. Katar 30,8 1,4
20. Sudan 21,0 1,0
Welt 2.190,7 100,0

[Bearbeiten] Import nach Ländern

Rohölimporte der Bundesrepublik Deutschland seit 1970

Aufgeführt sind die größten Erdölimporteure (in Millionen Tonnen) und deren Anteil am Import (in Prozent).

Import in Millionen Tonnen[5]
Rang Land Menge (2007)
in Mio. t
Anteil in %
1. USA 501,6 22,5
2. Japan 209,9 9,4
3. China 163,2 7,3
4. Indien 119,8 5,4
5. Südkorea 118,7 5,3
6. Deutschland 106,7 4,8
7. Italien 95,9 4,3
8. Frankreich 80,8 3,6
9. Singapur 63,4 2,8
10. Niederlande 61,9 2,8
11. Spanien 59,0 2,6
12. Großbritannien 57,0 2,6
13. Taiwan 48,2 2,2
14. Kanada 42,7 1,9
15. Thailand 40,1 1,8
16. Belgien 36,6 1,6
17. Türkei 23,4 1,1
18. Griechenland 22,8 1,0
19. Südafrika 22,5 1,0
20. Polen 21,9 1,0
Welt 2.228,9 100,0

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • United Nations: Energy Statistics Yearbook, 1952 ff.
  • Fischer-Taschenbuch-Verlag: Fischer-Weltalmanach. Zahlen-Daten-Fakten , 1960 ff.
  • Harenberg-Lexikon-Verlag: Aktuell. Das Jahrbuch Nr. 1, 1984 ff.
  • Deutscher Taschenbuch-Verlag: dtv-Jahrbuch. Zahlen-Daten-Analysen, 2003 ff.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c BP: Workbook of historical data
  2. Alberta Energy: Alberta's oil sands
  3. RWE: Weltenergiereport 2005
  4. ExxonMobil: Oeldorado 2008
  5. a b c d e BGR: Energiestudie 2007

[Bearbeiten] Weblinks

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