Erfolgsdelikt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mit Erfolgsdelikt wird ein Delikt bezeichnet, dessen Tatbestand u. a. einen bestimmten, von der Handlung unterscheidbaren Taterfolg enthält. Er muss also „in einer von der Handlung räumlich und zeitlich getrennten Verletzungs- oder Gefährdungswirkung“ bestehen.[1]

Im Gegensatz dazu steht das Tätigkeitsdelikt, bei dem der Tatbestand nur ein bestimmtes Verhalten (in der Form von aktivem Tun oder Unterlassen) und keinen davon getrennten Erfolg voraussetzt.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Roxin: Strafrecht. 1997, S. 274.
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!