Eric Frenzel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Eric Frenzel Nordische Kombination
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 21. November 1988
Geburtsort Annaberg-BuchholzDDR
Karriere
Verein WSC Erzgebirge Oberwiesenthal
Nationalkader seit 2003
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 3 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Bronze 2010 Vancouver Team
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber 2009 Liberec 4 x 5 km Team
Gold 2011 Oslo Einzel Normalschanze
Silber 2011 Oslo Team Normalschanze
Bronze 2011 Oslo Einzel Großschanze
Silber 2011 Oslo Team Großschanze
FIS Nordische Junioren-Skiweltmeisterschaften
Gold 2007 Tarvisio Sprint
Silber 2007 Tarvisio 4 x 5 km Team
Platzierungen im Weltcup
 Debüt im Weltcup 2007
 Weltcupsiege 3
 Gesamtweltcup 4. (2009/10)
 Sprintweltcup 9. (2007/08)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzel 1 3 6
 Sprint 0 1 0
 Massenstart 1 0 0
 Team 2 0 0
letzte Änderung: 8. Januar 2012

Eric Frenzel (* 21. November 1988 in Annaberg-Buchholz) ist ein deutscher Nordischer Kombinierer.

[Bearbeiten] Werdegang

Eric Frenzel startet für den WSC Erzgebirge Oberwiesenthal. Er stammt aus Geyer und betreibt seit 1995 Skisport, seit 2003 gehört er zum Nationalkader. Seit März 2003 tritt Frenzel in Juniorenrennen und anderen unterklassigen Veranstaltungen wie FIS-Rennen und dem World Cup B an. Hier konnte er seine Leistungen kontinuierlich steigern und erreichte mehrfach sehr gute Ergebnisse. Nach einem ersten Start im Weltcup im Januar 2007 in Lago di Tesero (44. im Massenstart) wurde Frenzel erstmals für eine Nordische Skiweltmeisterschaft nominiert. In Sapporo wurde er 22. im Gundersen-Wettbewerb. Bei den anschließenden Junioren-Weltmeisterschaften in Tarvisio gewann Frenzel Gold im Sprint, die Silbermedaille mit der Staffel und er wurde Achter im Gundersen-Wettbewerb. Zu Beginn der Saison 2007/08 konnte der Oberwiesenthaler in seinem zweiten Weltcuprennen (Gundersen-Methode) in Kuusamo als Vierter erstmals eine Platzierung in den Top-Ten erreichen. Im Januar folgte in Klingenthal in einem Massenstart-Wettbewerb der erste Sieg. Bei der Weltmeisterschaft 2009 in Liberec erreichte er mit der deutschen Mannschaft die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb.Gemeinsam mit Björn Kircheisen, Tino Edelmann und Johannes Rydzek gewann er die Bronzemedaille im Team-Wettbewerb der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver. Beim Auftaktwettbewerb der Weltcup-Saison 2010/11 im finnischen Kuusamo belegte Frenzel Rang zwei, dabei stellte er im Sprunglauf auf der Rukatunturi-Schanze mit 148,5 Metern einen neuen Schanzenrekord auf. Am 26. Februar 2011 feierte er seinen bislang größten Erfolg, als er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaft 2011 in Oslo Weltmeister im Einzel des Gundersen-Wettkampfs (ein Sprung von der Normalschanze, 10 km Langlauf) wurde. Zwei Tage später wurde er mit der deutschen 4×5-Kilometer-Staffel Vizeweltmeister und gewann am 2. März 2011 die Bronzemedaille in der Entscheidung von der Großschanze mit anschließendem Langlauf.

[Bearbeiten] Erfolge

Olympische Spiele

Vancouver 2010: 10. Gundersen NH, 40. Gundersen LH, 3. Team

Weltmeisterschaften

Sapporo 2007: 22. Gundersen
Liberec 2009: 34. Gundersen NH, 29. Gundersen LH, 8. Massenstart, 2. Team
Oslo 2011: 1. Gundersen NH, 2. Team NH, 3. Gundersen LH

Weltcup
  • 13 Podestplatzierungen, davon 3 Siege:
Nr. Datum Ort Land Disziplin
1
20. Januar 2008 Klingenthal DeutschlandDeutschland Deutschland Massenstart
2
30. Januar 2010 Seefeld OsterreichÖsterreich Österreich Gundersen
3
4. Dezember 2011 Lillehammer NorwegenNorwegen Norwegen Penalty Race
  • 2 Weltcupsiege im Team:
Nr. Datum Ort Land Disziplin
1
3. Januar 2009 Schonach DeutschlandDeutschland Deutschland Staffel
2
24. Januar 2010 Schonach DeutschlandDeutschland Deutschland Staffel

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen