Erich Bethe

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Erich (Julius Adolf) Bethe (* 2. Mai 1863 in Stettin; † 19. Oktober 1940 in Leipzig) war ein deutscher klassischer Philologe.

[Bearbeiten] Leben

Bethe studierte Klassische Philologie, Geschichte und Archäologie in Greifswald und Göttingen, wo er 1887 bei Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff promoviert wurde. Anschließend setzte er die Studien in Bonn (bei Georg Loeschcke) fort, wo er sich 1891 habilitierte. Nach drei Jahren als Privatdozent in Bonn und ausgedehnten Reisen im Mittelmeerraum heiratete er 1893 die Malerin Margarete Bethe-Löwe (1859–1932) und ging als außerordentlicher Professor an die Universität Rostock. 1897 wechselte Bethe als ordentlicher Professor nach Basel, 1903 nach Gießen. 1906 folgte er einem Ruf an die Universität Leipzig, wo er bis zu seiner Emeritierung 1931 lehrte und forschte. Im akademischen Jahr 1927/1928 war er Rektor der Universität.

Nach der Machtübergabe unterschrieb Bethe zum 11. November 1933 das Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat.[1]

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Wikisource: Erich Bethe – Quellen und Volltexte

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Original-Scan Wahlaufruf für Hitlers Politik, Nov. 1933. E. B.: S. 135, Rubrik "Einzelne Wissenschaftler", linke Spalte. Text des Aufrufs vorweg in 5 Sprachen
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