Erich Boltenstern

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Der Ringturm von der Ringstraße aus gesehen

Erich Boltenstern (* 21. Juni 1896 in Wien; † 9. Juni 1991 ebenda) war ein österreichischer Architekt.

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[Bearbeiten] Leben und Wirken

Boltenstern leistete nach der Matura Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, studierte nach dem Krieg in Wien Architektur, war 1928 bis 1934 Assistent bei Oskar Strnad an der Kunstgewerbeschule und von 1934 bis 1938 Assistent von Clemens Holzmeister an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1938 bis 1945, in der Zeit des Nationalsozialismus, galt Boltenstern als „jüdisch versippt“ und hatte berufliche Nachteile. Nach 1945 beim Wiederaufbau in Wien war Boltenstern einer der meistbeschäftigten Planer und vertrat die Konzeption einer gemäßigten Moderne. Er unterrichtete an der Architekturfakultät der Technischen Hochschule Wien, wo er 1952 eine ordentliche Professur erhielt.

Aus seinen „Gedanken zur Architektenausbildung“ sei hervorgehoben:

„... Wir sollten nobel und zurückhaltend bauen, nicht brutal und aufdringlich.
Der Architekt ist Diener der Allgemeinheit...“

Der Zeit Erich Boltensterns und seinem Schaffen war vom 20. Oktober 2005 bis 29. Jänner 2006 im Wien Museum eine Sonderausstellung unter dem Titel „MODERAT MODERN / Erich Boltenstern und die Baukultur nach 1945“ gewidmet.

[Bearbeiten] Mitarbeit an Projekten (Auswahl)

[Bearbeiten] Auszeichnungen

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