Erich Siebert

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Erich Siebert (* 7. Mai 1910; † 1947) war ein deutscher Ringer.

Er begann mit 10 Jahren mit dem Ringen und wurde bereits mit 18 Jahren 1928 mit dem ASV Bad Kreuznach deutscher Mannschaftsmeister. Er trat bald darauf in die Polizei ein, wurde dort mehrere Male versetzt und rang so bei Darmstadt, Mainz (ASV Mainz 1888) und Litzmannstadt (dem von den Nazis umbenannten Łódź). Er rang sowohl im griechisch-römischen als auch im freien Stil. Bei seinem ersten internationalen Einsatz bei den Europameisterschaften 1934 in Rom besiegte er alle seine vier Gegner, darunter auch Edvins Bietags, Lettland, hatte aber einen Fehlpunkt mehr als der durch ein Freilos begünstigte Bietags, so dass dieser, den damaligen unglücklichen Regeln entsprechend, Europameister wurde. Gegen Kriegsende geriet Siebert in sowjetische Kriegsgefangenschaft und starb 1947 in einem Lager.

Internationale Erfolge[Bearbeiten]

(OS = Olympische Spiele, EM = Europameisterschaft, gr = griechisch-römischer Stil, F = Freistil, HS = Halbschwergewicht, S = Schwergewicht)

Erfolge bei deutschen Meisterschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Erich Siebert in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch)