Erich Zweigert

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Dieser Artikel behandelt den Gubener und Essener Bürgermeister Erich Zweigert. Für seinen gleichnamigen Sohn siehe Erich Zweigert (Staatssekretär).

Erich Zweigert (* 25. Februar 1849 in Neustettin; † 27. Mai 1906 in Essen) war ein deutscher Jurist und Politiker.

Leben[Bearbeiten]

Ehrengrab der Stadt Essen auf dem Ostfriedhof

Zweigert war er von 1881 bis 1886 Bürgermeister im brandenburgischen Guben, und danach vom 2. Oktober 1886 bis zu seinem Tod Oberbürgermeister der Stadt Essen. 1898 saß er bei der gerade gegründeten Elektrizitäts-Aktiengesellschaft RWE im ersten Aufsichtsrat, hatte aber selbst keine Unternehmensanteile. Er vertrat die Stadt Essen auch im Preußischen Herrenhaus.

Beigesetzt wurde Zweigert zunächst auf dem Friedhof am Kettwiger Tor. Nach dessen Schließung 1955 wurde die Gruft auf den Ostfriedhof Essen verlegt. Nach ihm sind die Zweigertstraße in Essen-Rüttenscheid und die Zweigertbrücke in Essen-Karnap benannt. Am 20. April 1906 wurde Zweigert zum Ehrenbürger der Stadt Essen ernannt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Brandi: Erich Zweigert (1849–1906). In: Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien, Band IV. Aschendorff, Münster 1941, S. 187-216.
  • essener strassen - Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Verlag Richard Bracht, Essen 1979, ISSN 3-87034-030-4
  • Essener Persönlichkeiten : biographische Aufsätze zur Essener Verwaltungs- und Kulturgeschichte. Schmidt-Verlag, Neustadt/Aisch 1986
  • Georg W. Oesterdiekhoff; Hermann Strasser: Köpfe der Ruhr. 200 Jahre Industriegeschichte und Strukturwandel im Lichte von Biografien. Klartext Verlag, Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0036-3, S. 111–115.

Weblinks[Bearbeiten]