Erich von Däniken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Erich von Däniken (2009)

Erich Anton Paul von Däniken (* 14. April 1935 in Zofingen) ist ein Schweizer Autor auf dem Themengebiet der Prä-Astronautik.

Seine Bücher wurden in 32 Sprachen übersetzt und haben bei einer Gesamtauflage von 63 Millionen verkauften Exemplaren teilweise Bestseller-Status erreicht.[1] Zwei seiner Bücher wurden verfilmt, weitere Filme sind an Dänikens Ideen angelehnt. Die von Däniken stets aus archäologischen Funden und Befunden abgeleiteten Thesen werden von ihm nicht wissenschaftlich bewiesen, sondern lediglich im Stil „narrativer Sachbücher[2] präsentiert und daher auch als „phantastische Wissenschaft“ bezeichnet.[3]

Leben[Bearbeiten]

Seine Schulzeit verbrachte von Däniken in Schaffhausen und Freiburg im Üechtland. Dabei interessierte er sich besonders für Bücher über Philosophie, Theologie und Archäologie. Während er als Hotelfachlehrling im Berner Schweizerhof arbeitete, machte er eine erste Ägyptenreise. Es folgten Anstellungen in verschiedenen Hotels. Seit 1960 ist Erich von Däniken mit Elisabeth Skaja verheiratet, die er als Kellner im Hotel Ascot in Zürich kennenlernte. Nach einem Abstecher in die Suppenfabrik Knorr wurde von Däniken Geschäftsführer des Restaurants Mirabeau in Bern. 1964 übernahm er das Hotel Rosenhügel in Davos. In den 1960er Jahren veröffentlichte von Däniken erstmals präastronautische Überlegungen in Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln und arbeitete an seinem ersten Buch.

Anfang 1968 erschien sein Buch Erinnerungen an die Zukunft, nachdem es zuvor 20 Verlage abgelehnt hatten. Der Econ Verlag hatte sich bereit erklärt, es nach Überarbeitung durch Wilhelm Roggersdorf (Pseudonym von Utz Utermann[4]) zu veröffentlichen. Es wurde ein unerwarteter Erfolg. Die Verkaufszahlen schnellten in die Höhe, innerhalb kurzer Zeit war Däniken Auflagenmillionär. Ende 1968 wurde Däniken festgenommen, angeklagt und am 13. Februar 1970 wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Über den langwierigen Prozess gegen den Bestsellerautor wurde auch in den Medien außerhalb der Schweiz berichtet; das Gerichtsverfahren, insbesondere die Vorgehensweise des psychiatrischen Gutachters Erich Weber, wurde dabei Gegenstand von Kritik.[5][6]

Mit dem Erfolg des ersten Buches kam der Vorwurf des Plagiats auf. Däniken habe abgeschrieben[7] und sich ausgiebig der Ideen anderer Autoren, zum Beispiel Robert Charroux, bedient.[8] Däniken wurde außerdem vorgeworfen, seine Thesen durch manipulierte Interpretationen wissenschaftlicher Quellen und verfälschte Abbildungen zu untermauern.[9]

Während Dänikens Inhaftierung wurde Erinnerungen an die Zukunft von Harald Reinl verfilmt. Der Film erhielt eine Oscarnominierung.[10] 1976 folgte ein zweiter Film. Däniken gab das Hotel auf und widmete sich ganz der Präastronautik. Er veröffentlichte bis heute über 20 weitere Sachbücher, unternahm Forschungsreisen und hielt Vorträge auf mehreren Kontinenten. Ein Anhänger seiner Spekulationen, der amerikanische Rechtsanwalt Gene Phillips, gründete 1973 in den USA die Ancient Astronaut Society (AAS), die mehrere internationale Kongresse ausrichtete.

1983 erschien erstmals eine Sammlung von Kurzgeschichten und Reiseerlebnissen. Später folgten Romane und weitere Kurzgeschichten; dennoch blieb der Autor hauptsächlich auf dem Gebiet der Sachliteratur aktiv. In den 1990er Jahren produzierte Däniken eine 25-teilige Fernsehserie Auf den Spuren der All-Mächtigen für Sat.1 sowie drei TV-Dokumentationen in Zusammenarbeit mit RTL Television und der American Broadcasting Company. Nach mehrjähriger Planung öffnete 2003 der Mystery Park in Interlaken seine Tore.[11] Der präastronautische Freizeitpark musste Ende 2006 wegen finanzieller Probleme schließen, hatte in dieser Zeit aber eine Million Besucher. In der Sommersaison 2009 war der Park nochmals geöffnet, bevor er von den neuen Besitzern umgestaltet und 2010 als JungfrauPark neu eröffnet wurde. 2005 veröffentlichte Däniken zusammen mit dem Musiker Norbert Reichart die CD World of Mysteries, die es bis auf Platz vier der Schweizer Hitparade schaffte.

Erich von Däniken behauptet seit 2006, er habe 1987 Kontakt mit einem Außerirdischen gehabt. Er hat diese Behauptung zunächst im Roman Tomy und der Planet der Lüge veröffentlicht und später in Interviews bekräftigt.[12][13]

Im November 2008 war von Däniken bei der von ProSieben produzierten Fernsehshow Uri Geller Live: Ufos und Aliens – Das unglaubliche TV-Experiment zu Gast. Aufgrund enormer Kritik an der Sendung und zahlreicher Briefe an ihn distanzierte er sich Anfang 2009 in dem Magazin Sagenhafte Zeiten im Namen seiner Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI (A.A.S.) von der Show und legte darin seinen Standpunkt dar.

Von Däniken hat eine Tochter und wohnt in Beatenberg bei Interlaken.

Hypothesen[Bearbeiten]

Erich von Däniken ist der bekannteste Vertreter der sogenannten Prä-Astronautik oder auch „Paläo-SETI-Hypothese“: Außerirdische hätten vor langer Zeit die Erde besucht und die Entwicklung der Menschheit entscheidend beeinflusst. Wegen ihrer hohen technischen Überlegenheit seien diese Astronauten von den Urmenschen für Götter gehalten worden. Vor dem Hintergrund dieser Annahme deutet von Däniken die unterschiedlichsten Hinterlassenschaften (Bauwerke, Legenden usw.) alter Kulturen als Beweise für außerirdische Besucher.

Beispielsweise ist er der Ansicht, dass Menschen der fernen Vergangenheit nicht ohne fremde Hilfe in der Lage gewesen seien, kulturelle Leistungen wie den Bau der Pyramiden von Gizeh, die Steinmonumente auf der Osterinsel, Stonehenge oder die Karte des Piri Reis zu erbringen. Verschiedene Objekte sah er auch als mögliche Nachbildungen von Startrampen oder Landeplätze für UFOs (zum Beispiel Nazca-Linien), um Außerirdische (Götter) wieder dazu zu bewegen, nochmals auf der Erde zu landen – dabei deutet er diese Objekte als Überreste von Cargo-Kulten. In Religion und Mystik überlieferte Götter interpretiert er als Außerirdische.

Das erste Kapitel des Buches Ezechiel (Hesekiel) in der Bibel interpretiert von Däniken als die Beschreibung der Landung eines Raumschiffes. Anhand der biblischen Beschreibung wurde von diesem „Hesekiel-Raumschiff“ von dem NASA-Ingenieur Josef F. Blumrich (1913–2002) ein Modell konstruiert.[14]

Organisationen[Bearbeiten]

Die von Erich von Däniken geleitete „A.A.S. – Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“; (1973 gegründet unter dem Namen „Ancient Astronaut Society“ und 1998 als Schweizer GmbH neugegründet) bringt Menschen zusammen, die Besuche Außerirdischer nachweisen wollen. Die Abkürzung SETI steht hierbei für Search for Extraterrestrial Intelligence (Suche nach außerirdischer Intelligenz). Die A.A.S. gibt eine zweimonatliche Zeitschrift heraus und organisiert jährliche Tagungen.

1996 wurde die „Erich-von-Däniken-Stiftung“ gegründet. Däniken hat der Stiftung einen Teil seines umfangreichen Archives gewidmet. Dazu gehören Bücher, Dias, Filme, Manuskripte, Bilder und mehr. Zweck der Stiftung ist die Erforschung der großen Rätsel der Welt, insbesondere rätselhafter Relikte vergangener Kulturen. Die Stiftung soll Forschungen fördern, die bisher unmöglich schienen: Forschungen, die sich an die Grundregeln des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns halten und von Wissenschaftlern durchgeführt werden, sich jedoch nicht von bestehenden Paradigmen eingrenzen lassen.

Dänikens Ansichten und Haltung[Bearbeiten]

Erich von Däniken fordert die Geschichtswissenschaftler auf, sich nicht nur auf ein Fachgebiet (wie zum Beispiel Ägyptologie) zu beschränken, sondern interdisziplinär die Gemeinsamkeiten zwischen den uralten Hochkulturen zu erkennen (zum Beispiel der Pyramidenbau in Afrika und Südamerika; siehe aber zum Beispiel Thor Heyerdahl), die Gemeinsamkeiten anzuerkennen und detaillierter zu erforschen. Er kritisiert die katholische Kirche sowie Regierungen und Behörden diverser Länder (unter anderem Ägypten) dahingehend, dass wichtige Beweisstücke zurückgehalten würden, die seine Hypothesen stützten.

Erich von Däniken betrachtet sich selbst als gläubigen Menschen, der jeden Tag bete. Jedoch seien die Lehren sämtlicher Weltreligionen falsch, da sie auf falschen „Fakten“ beruhten. Der Grund dafür liege in der Frage nach dem Ursprung des Lebens, welcher seiner Ansicht nach im All liege. Ebenfalls distanziert sich von Däniken immer wieder ausdrücklich von sämtlichen UFO-Religionen und legt Wert darauf, dass er, obwohl immer wieder in den Medien so genannt, auch kein Ufologe ist.

Rezeption[Bearbeiten]

Bereits nach dem ersten kommerziellen Erfolg der Bücher Dänikens Ende der 1960er Jahre gab es Publikationen, die die Unhaltbarkeit seiner Behauptungen erläuterten.[15] Als Autor steht Däniken außerhalb der Wissenschaftsgemeinde von Archäologie, Anthropologie, Astronomie und Geschichtswissenschaft, die Dänikens Arbeiten wegen ihrer offensichtlichen Unhaltbarkeit überwiegend ignorieren. Auf entschiedene Ablehnung treffen Dänikens Veröffentlichungen bei der Skeptikerbewegung.

In den 1980er Jahren wurden viele von Dänikens Thesen durch Wissenschaftsjournalist Hoimar von Ditfurth in der populärwissenschaftlichen Fernsehsendung Querschnitt als unhaltbar dargestellt.[16][17][18]

Von Däniken postuliert lediglich Hypothesen, die er mit vieldeutigen Felsbildern und anderen kulturellen Artefakten zu untermauern versucht, ohne dabei wissenschaftlich akzeptierte Methoden anzuwenden.

Ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass von Däniken die Fertigkeiten indigener Völker unterschätze oder gar unterschlage. Seine zur Schau gestellte Selbstkritik gegenüber seinen eigenen Thesen diene lediglich dem Selbstschutz vor allzu kritischen Einwänden und vor der damit verbundenen Forderung nach einer wissenschaftlich stimmigen Vorgehensweise.

Einflüsse[Bearbeiten]

Dänikens Hauptthemen, wie „die Götter waren Astronauten“ oder „Atlantis“ wurden bereits im Jahre 1951 in dem Science-Fiction-Roman „Reich im Mond“ von Manfred Langrenus (Pseudonym von Friedrich Hecht, einem Geochemiker aus Wien) ausführlich beschrieben. In Frankreich verbreiteten Louis Pauwels und Jacques Bergier mit „Aufbruch ins dritte Jahrtausend“ in den 1960er Jahren ähnliche Thesen. Der deutsche Regisseur Roland Emmerich griff in seinem Film Stargate auf einige Theorien Dänikens zurück, diese wurden dann später mit den Serien Stargate – Kommando SG-1, Stargate Atlantis und Stargate Universe erneut thematisiert. Ebenso ließ sich Ridley Scott für seinen Science-Fiction-Film „Prometheus – Dunkle Zeichen“ aus dem Jahr 2012 inspirieren, in dem Wissenschaftler in einer Höhle steinzeitliche Wandmalereien finden, die fremde Wesen und eine Sternenformation zeigen.[19]

Auszeichnung[Bearbeiten]

Im Oktober 2012 wurde Däniken das „Goldene Brett vorm Kopf” für den „erstaunlichsten pseudo-wissenschaftlichen Unfug des Jahres“ und für sein Lebenswerk als Person, „die sich jahrzehntelang mit besonders beeindruckender Resistenz gegen wissenschaftliche Fakten einen Namen gemacht hat“ verliehen. Dieser Negativpreis wird jährlich von der Gesellschaft für kritisches Denken, der Wiener Regionalgruppe der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, vergeben.[20]

Werk[Bearbeiten]

Sachbücher
  • Erinnerungen an die Zukunft, 1968
  • Zurück zu den Sternen, 1969, Econ, 1986
  • Aussaat und Kosmos, 1972
  • Meine Welt in Bildern, 1973
  • Erscheinungen, 1974
  • Besucher aus dem Kosmos, 1975 (Sammelband)
  • Beweise, 1977
  • Im Kreuzverhör, 1978
  • Prophet der Vergangenheit, 1979
  • Reise nach Kiribati, 1981
  • Strategie der Götter, 1982
  • Der Tag an dem die Götter kamen, 1984
  • Habe ich mich geirrt?, 1985
  • Wir alle sind Kinder der Götter, 1987, C. Bertelsmann
  • Die Augen der Sphinx, 1989, C. Bertelsmann
  • Die Spuren der Außerirdischen, 1990, (Bildband)
  • Die Steinzeit war ganz anders, 1991
  • Erinnerungen an die Zukunft, 1992, (Sonderausgabe mit neuem Vorwort)
  • Der Götter-Schock, 1992
  • Raumfahrt im Altertum, 1993
  • Auf den Spuren der Allmächtigen, 1993, C. Bertelsmann
  • Botschaften und Zeichen aus dem Universum, 1994, C. Bertelsmann
  • Der jüngste Tag hat längst begonnen – die Messiaserwartung und die Außerirdischen, 1995
  • Zeichen für die Ewigkeit – Die Botschaft von Nazca, 1997
  • Im Namen von Zeus, 1999
  • Die Götter waren Astronauten, 2001
  • Mysteries, 2005, (Bildband)
  • (mit Cornelia von Däniken) Der Mystery Park. Die Geschichten, die Menschen. Alle Texte – alle Quellen. Ausführliche Kommentare, 2005
  • Falsch informiert! Vom unmöglichsten Buch der Welt, Henochs Zaubergärten und einer verborgenen Bibliothek aus Metall, 2007
  • Götterdämmerung – Die Rückkehr der Außerirdischen. 2012 und darüber hinaus, 2009
  • Grüße aus der Steinzeit – Wer nicht glauben will, soll sehen!, 2010
  • Was ist falsch im Maya-Land? - Versteckte Technologien in Tempeln und Skulpturen, 2011
  • Der Mittelmeerraum und seine mysteriöse Vorzeit - Rätselhafte Bauten, unglaubliche Fakten und als falsch entlarvte Lehrmeinungen, 2012
Unterhaltungsliteratur
  • Ich liebe die ganze Welt, 1983, (Kurzgeschichten)
    • erweiterte Neuauflage: Für 100 Franken die ganze Welt und andere Geschichten, 2003
  • Die Rätsel im alten Europa, 1991, (Jugendroman)
  • Das Erbe von Kukulkan, 1993, (Jugendroman)
    • Neuauflage: Die seltsame Geschichte von Xixli und Yum – Ein Tatsachenromen, 2002
  • Tomy und der Planet der Lüge – Der Roman, der kein Sachbuch werden durfte, 2006
Herausgeberschaft
  • Lexikon der Prä-Astronautik, bearb. U. Dopatka, 1979
  • Kosmische Spuren, 1989 (Anthologie von Aufsätzen aus der Zeitschrift Ancient Skies)
  • Neue kosmische Spuren, 1992, (Anthologie von Aufsätzen aus der Zeitschrift Ancient Skies)
  • Fremde aus dem All, Kosmische Spuren: neue Funde, Entdeckungen, Phänomene, 1995, (Anthologie von Aufsätzen aus der Zeitschrift Ancient Skies)
  • Das Erbe der Götter, 1997, (Anthologie von Aufsätzen aus der Zeitschrift Ancient Skies)
  • Jäger verlorenen Wissens, 2003, (Anthologie von Aufsätzen aus der Zeitschrift Ancient Skies)
  • Brisante Archäologie, Juni 2008, (Geschichte ohne Dogma – Kosmische Spuren, Band 6)
  • Die andere Seite der Archäologie: Faszination des Unbekannten, 2011
Hörbücher
  • Götter des Altertums – als fremde Kosmonauten? (Schallplatte, 1972)
  • Geheimnisse versunkener Welten, 2003 (Hörbuch, moderiert von Rainer Holbe)
DVD (Multimedia-Vorträge)
  • Geheimnisvolles Ägypten. Im alten Ägypten stimmt etwas nicht – und keiner redet darüber. 2006
  • Götterdämmerung. Die Rückkehr der Götter?
  • Erich von Däniken - Total
Comics

Nach den Thesen von Dänikens ist Die Götter aus dem All als Comic-Serie von Boguslaw Polch (Zeichnungen), Arnold Mostowicz und Alfred Górny (Texte) umgesetzt und 1978 bis 1983 in acht Alben vom Bastei-Verlag veröffentlicht worden.

Filme[Bearbeiten]

Nach Büchern
  • Botschaft der Götter (1976) [21], Regie: Harald Reinl und Charles Romine (englische Version). In der englischen Fassung war William Shatner der Erzähler.
Andere
  • Torsten Sasse, Erich von Däniken – Die Videobiographie. Aktualisierte ARD-Dokumentation, 2005

Literatur[Bearbeiten]

Allgemein
  • Karl-Heinz Bernhardt: Sind wir Astronautenkinder? Die falschen Sensationen des Erich von Däniken im Lichte der biblischen Archäologie., Union-Verlag Berlin, 1. Aufl. 1978
  • Gilbert A. Bourquin, Sergius Golowin (1970): Die Däniken-Story, München/Berlin: Herbig – hauptsächlich zu den Plagiatsvorwürfen
  • Pieter Coll (1970, TB 1990): Geschäfte mit der Phantasie – warum es keinen Raumflug vor Jahrtausenden geben konnte: Arena Verlag, ISBN 3401012266 (gebundene Ausgabe 1970), ISBN 3401035630 (Taschenbuch 1990)
  • Gerhard Gadow: Erinnerungen an die Wirklichkeit. Erich von Däniken und seine Quellen, durchgesehene und erweiterte Ausgabe 1972, Frankfurt a.M.: Fischer Taschenbuch Verlag, ISBN 3-436-01348-X (1982 ISBN 3596211972), ursprünglich 1969 als Typoskript erschienen als Sonderdruck Nr. 2 der SLAN-Nachrichten, Berlin – eine Kritik von Dänikens „Erinnerungen an die Zukunft“
  • Peter Kaufhold (1982): Auf den Spuren des Erich von Däniken, Simon-Verlag – ISBN 0-907-38405-6
  • Ernst von Khuon (Hrsg; 1971): Waren die Götter Astronauten? Wissenschaftler diskutieren die Thesen Erich von Dänikens. Herausgegeben & eingeleitet von E.von Khuon. Nachwort von E.von Däniken. Mit Texten von: Wolfgang Fr. Gutmann, Jürgen Nienhaus, Harry O. Ruppe, Winfried Petry u.a.; Düsseldorf. Econ Verlag – ISBN 3430153824
  • Markus Pössel (2000): Phantastische Wissenschaft – Über Erich von Däniken und Johannes von Buttlar, Rowohlt – ISBN 3-499-60259-8 (Corrigenda, Links und Ergänzungen zum Buch)
  • Jens Rohark/ Mario Krygier (2006): Don Eric und die Maya – 23. Dezember 2012 – Werden die Götter wiederkommen? docupoint, Magdeburg. ISBN 3-938142-72-3
Biographien
  • Peter Krassa (1976): Däniken intim – das Bild einer schillernden Persönlichkeit, Bauer Verlag.
  • Peter Krassa (1995): Der Götterforscher – Erich von Däniken und seine Welt; Biographie, MG Verlag – ISBN 3-931-16400-4
  • Jürgen Mai (2003): Mr. Däniken, wie haben Sie das vollbracht?, ISBN 3-9809143-0-5
  • Peter Rocholl / Wilhelm Roggersdorf (1970): Das seltsame Leben des Erich von Däniken, München: Econ, ISBN 3430178118

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Erich von Däniken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erich von Däniken welt.de, 12. April 2010
  2. Joachim-Felix Leonhardt et al. (Hrsg.): Medienwissenschaft: Ein Handbuch zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen. 2. Teilband, De Gruyter, 2001, S. 1599-1602 ISBN 978-3-11-016326-1
  3. Pössel 2000
  4. vgl. Eintrag im Lexikon westfälischer Autorinnen und Autoren: http://www.lwl.org/literaturkommission/alex/index.php?id=00000003&letter=U&layout=2&author_id=00001703
  5.  Gerhard Mauz: Wie es unser Explorand sehr schön zeigt. In: Der Spiegel. Nr. 7, 1970, S. 98 (9. Februar 1970, kritischer Prozessbericht, online). – wiederabgedruckt in ders.: Das Spiel von Schuld und Sühne. Die Zukunft der Strafjustiz, Düsseldorf/Köln: Diederichs 1975, S. 196-204. Auch Rocholl/ Roggersdorf (1970; vgl. Lit.verz.) befassen sich eingehend mit dem Prozess und den Vergehen, die Däniken vorgeworfen wurden.
  6. Dänikens Darstellung des Gerichtsverfahrens findet sich in: Peter Krassa 1976 (vgl. Lit.verz.) und als Essay So war es. Eine aktuelle Rückschau auf den Prozess findet sich in: Jürgen Mai: Mr. Däniken, wie haben Sie das vollbracht? Die Erkundung des ganz irdischen Erich von Däniken, Berlin 2003, S. 30-33
  7. vgl. Gadow 1969
  8. vgl. Bourquin/ Golowin 1970
  9. Frühe Kritiken unter anderem in: Tat v. 27. April & 11. Juni 1968; Süddeutsche Zeitung v. 8. März 1969; Wer von wem?(PDF) In: Der Spiegel Nr. 12 v. 17. März 1969, S. 184; G. Gadow: Erinnerungen an die Wirklichkeit. Berlin 1969; frühe Erwiderung von Däniken in der Tat v. 22. Juni 1968 (Leserbrief)
  10. http://web.archive.org/web/20071226234728/http://deutscher-tonfilm.de/eadz1.html
  11. 6000 Besucher am ersten Wochenende im Mystery Park. news.ch. 25. Mai 2003. Abgerufen am 11. Oktober 2013.
  12. http://tatjana.ingold.ch/index.php?id=tomy
  13. http://www.exopolitik.org/index.php/exocommunity/videos/954-Erich+von+D%C3%A4niken+amp%3B+Tomy%3A+Interview.html?groupid=124
  14. J.F. Blumrich: Da tat sich der Himmel auf. Die Raumschiffe des Propheten Ezechiel und ihre Bestätigung durch modernste Technik, Düsseldorf: Econ 1973, ISBN 3-430-11353-9. Kritisch hierzu Michael Kotsch: UFOs und die Bibel? Die Irrtümer Erich von Dänikens, Lage: Logos Verlag 2001, S. 54-61; Ulrich Magin: Raumschiff oder Gotteserscheinung? Die Visionen des Hesekiel, in: Mysteria3000 Nr. 6 (2/2003); oder Walter Hain: Sah der Prophet Ezechiel ein außerirdisches Raumschiff? (1981/2005).
  15. vgl. Coll, 1970
  16. http://www.zeit.de/1979/20/der-dressierte-homo-sapiens
  17. http://www.fernsehlexikon.de/1794/querschnitte/
  18. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13496953.html
  19. Alejandro Rojas: Ridley Scott's New Alien Movie Influenced by Ancient Astronaut Theory. In: The Huffington Post, 2. Dezember 2011, Abgerufen am 5. Oktober 2013
  20. Der Standard: Auszeichnung für Erich von Däniken
  21. Botschaft der Götter IMDb