Erik Werba

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Erik Werba (* 23. Mai 1918 in Baden, Niederösterreich; † 9. April 1992 in Hinterbrühl) war ein österreichischer Komponist und Pianist.

Erik Werba besuchte die Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie die Universität Wien.[1]; 1940 erfolgte an der Universität Wien die Promotion zum Dr. phil. (Dissertation: Die Rolle und Bedeutung des Sängers bei Homer, Hesiod und Pindar)[2]. Werba war dann als Musikkritiker tätig und leitete nach dem Zweiten Weltkrieg die Mozartgemeinde. Neben seiner Arbeit als Musikreferent und als Mittelschullehrer spezialisierte er sich auf Klavierbegleitung. Von 1949–1990 war er Professor für Lied und Oratorium an der Wiener Musikhochschule, von 1964 bis 1971 auch an der Hochschule in Graz. Internationale Bekanntheit erlangte er als Begleiter prominenter Sänger wie Irmgard Seefried, Christa Ludwig, Walter Berry, Peter Schreier und Nicolai Gedda. In Salzburg, Gent, Stockholm, Tokio und Helsinki unterrichtete er auch Liedbegleitung. Weiters war er in den Redaktionen des Mitteilungsblattes der Mozartgemeinde „Wiener Figaro“, der „Österreichischen Musikzeitschrift“ und der „Musikerziehung“ tätig. Er trat auch als Komponist von Bühnen- und Kammermusik sowie von Liedern hervor.

Schriften[Bearbeiten]

  • Richard Strauß zum 85. Geburtstag, 1949[3]
  • Tenoralbum, 1951
  • Bariton-Baß-Album, 1953
  • Josef Marx, eine Studie, 1962[4]
  • Hugo Wolf oder – Der zornige Romantiker, 1971[5]
  • Erich Marckhl, 1972[6]
  • Hugo Wolf und seine Lieder, 1984[7]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 21. Mai 1968: 50. Geburtstag von Erik Werba
  2. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund
  3. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund
  4. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund
  5. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund
  6. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund
  7. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund
  8. Inschrift Deutschordenshof, Singerstraße: Erik Werba 1960 (abgerufen am 11. Juni 2014)

Weblinks[Bearbeiten]