Erika Remberg

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Erika Remberg, Dezember 1980

Erika Remberg eigentl. Erika Crobath (* 15. Februar 1932 in Medan, Sumatra, Indonesien) ist eine ehemalige österreichische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Erika Remberg wurde als Tochter eines Tabakpflanzers in Indonesien geboren. Während des Zweiten Weltkrieges zog die Familie zurück nach Österreich, so dass Erika Remberg ein Gymnasium in Innsbruck besuchte. Hier kam sie in Berührung mit einer Laienbühne und stand mit 16 Jahren das erste Mal im Rampenlicht. Nach weiterer Ausbildung und kleinen Engagements kam sie zur Exl-Bühne und nach deren Auflösung 1956 endgültig zum deutschen Film.

An der Exl-Bühne lernte sie den österreichischen Schauspieler Walther Reyer kennen und heiratete den späteren Burgschauspieler im Jahr 1950. Sie haben eine gemeinsame Tochter Veronika, die 1950 in Innsbruck zur Welt kam.

Als Lebensgefährtin von Klaus Kinski machte sich Remberg rasch einen Namen als Nachwuchsschauspielerin in Hauptrollen von künstlerisch zwar anspruchslosen, aber kommerziell erfolgreichen Filmen. Bis Anfang der 1960er-Jahre war sie in Filmen wie „Kaiserjäger“ (1956), „Wien, du Stadt meiner Träume“ (1957) oder „Laila“ (1958) zu sehen. 1960 war sie kurzzeitig mit dem südamerikanischen Schauspieler Gustavo Rojo verheiratet. Als Angebote für gute Rollen in Deutschland mehr und mehr ausblieben, arbeitete sie zunehmend im Ausland und nahm Mitte der 1970er-Jahre endgültig Abschied vom Schauspielerberuf.

1981 schrieb sie den Roman „Steckbriefe“, der auch verfilmt wurde. Danach zog sie sich ins Privatleben zurück und heiratete 1985 den Regisseur Sidney Hayers, mit dem sie 25 Jahre zuvor den Film „Der rote Schatten“ (1960) gedreht hatte.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]