Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

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Eingang der Erinnerungsstätte

Die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte in Rastatt, kurz Freiheitsmuseum genannt, beschäftigt sich mit den freiheitlich demokratischen Traditionen in Deutschland. Sie wurde am 26. Juni 1974 vom damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann eröffnet. Die Wahl fiel auf Rastatt, als wichtiger Schauplatz der Badischen Revolution wie allgemein den Freiheitsbestrebungen von 1848.

Die Erinnerungsstätte wurde im Schloss Rastatt untergebracht. Die inhaltliche Ausgestaltung und die institutionelle Verantwortung wurde dem Bundesarchiv übertragen. Das Museum ist eine zentrale Station der Straße der Demokratie von Frankfurt am Main nach Lörrach.

Anlässlich 20 Jahren deutscher Einheit wurde 2009 die Erinnerungsstätte um die Dauerausstellung zu Opposition und Widerstand in der DDR erweitert. Sowohl die Abteilung zur Revolution von 1848/49 als auch die Abteilung zu den Freiheitsbewegungen in der DDR dienen dazu, den Freiheitskampf der Deutschen zu veranschaulichen.

Neben der ständigen Ausstellung werden mehrmals im Jahr Sonderausstellungen gezeigt. Die Dauerausstellung zu den Freiheitsbewegungen im 19. Jahrhundert umfasst folgende Themen:

Die Dauerausstellung zu den Freiheitsbewegungen in der DDR ist in folgende Bereiche eingeteilt:

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernd Heimbüchel (Hg.): Wir sind das Volk! Freiheitsbewegungen in der DDR 1949 - 1989. Katalog zur Ausstellung in der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte. Bundesarchiv, Koblenz 2009. ISBN 978-3-89192-140-1.
  • Einigkeit und Recht und Freiheit. Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte. Katalog der ständigen Ausstellung, Bönen 2002. ISBN 3-935019-41-6.

Weblinks[Bearbeiten]

48.8586111111118.2044444444444Koordinaten: 48° 51′ 31″ N, 8° 12′ 16″ O