Erlenbach bei Marktheidenfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Erlenbach b.Marktheidenfeld
Erlenbach bei Marktheidenfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Erlenbach b.Marktheidenfeld hervorgehoben
49.8166666666679.6333333333333208Koordinaten: 49° 49′ N, 9° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Main-Spessart
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Marktheidenfeld
Höhe: 208 m ü. NHN
Fläche: 15,33 km²
Einwohner: 2424 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 158 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97837
Vorwahl: 09391
Kfz-Kennzeichen: MSP
Gemeindeschlüssel: 09 6 77 125
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Untertor 1
97837 Erlenbach
Webpräsenz: www.gemeinde-erlenbach.de
Bürgermeister: Georg Neubauer (FWG/SPD)
Lage der Gemeinde Erlenbach b.Marktheidenfeld im Landkreis Main-Spessart
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Über dieses Bild

Erlenbach bei Marktheidenfeld (amtlich: Erlenbach b.Marktheidenfeld) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld. Der Ort liegt an der Bundesstraße 8 zwischen Würzburg und Aschaffenburg und betitelt sich werbewirksam als "Weinort mit Herz".

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Erlenbach gliedert sich in 4 [2] Ortsteile:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbarorte sind Marktheidenfeld, Karbach, Homburg am Main und Lengfurt.

Gewässer[Bearbeiten]

Durch den Ort fließt der Erlenbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Erlenbach 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Friede von Preßburg (1805) an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Tiefenthal eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1.708 Einwohner[4]
  • 1970: 1.875 Einwohner[4]
  • 1987: 2.074 Einwohner
  • 2000: 2.347 Einwohner
  • 2011: 2.426 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Georg Neubauer (FWG-SPD). Er besiegte bei der Bürgermeisterwahl 2008 den Amtsinhaber Paul Diener (CSU) mit 60,38 % der Stimmen[5].

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.078.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 132.000 €.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Sitzverteilung nach der Kommunalwahl 2008

Religionen[Bearbeiten]

Erlenbach ist katholisch geprägt. Die Pfarrei St. Burkard befindet sich im Dekanat Lohr (Bistum Würzburg).[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Es gibt einen Walderlebnispfad.
  • Veranstaltungen: Weinwandertag alljährlich im Mai an Christi Himmelfahrt (SVE), Weinfest alljährlich im August (Weinbauverein), zahlreiche mehrtägige Maifeuer und Mai-Waldfest (DJK-Tiefenthal), Prunk- und Fremdenfaschingssitzung (ECV) sowie viele Veranstaltungen diverser Ortsvereine in der Faschingszeit, Straßenfest der Linsenspitzer, Straßenfest des Musik- und Gesangvereines (Fronleichnam), Veranstaltungen der Freiwilligen Feuerwehr Erlenbach (z.B. Starkbierfest), alljährliches Museumsfest des Heimat-u.Verschönerungsvereins Erlenbach (HVV) Anfang August im Rathaushof und viele weitere Veranstaltungen.

Museen[Bearbeiten]

  • Im Rathaushof gibt es ein sehenswertes Dorfmuseum.

Bauwerke[Bearbeiten]

Die Pfarrkirche St. Burkhard wurde von Julius Echter im Jahre 1613 erbaut.[7]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Hier geboren[Bearbeiten]

  • Hans Martin (1916–2007), Komponist, Chorleiter, Organist und Lehrer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111119/025253&attr=OBJ&val=1716
  3.  Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld: Entwicklung der Einwohnerzahlen seit 1981. 2014 (online, abgerufen am 3. Mai 2014).
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 762.
  5. http://www.main-spessart.de/wahlen/Bgm/erlenbach.pdf (Ergebnis der Bürgermeisterwahl 2008)
  6.  Bistum Würzburg: Alle Dekanate. 2014 (online, abgerufen am 23. April 2014).
  7. Sehenswertes in Erlenbach und Tiefenthal

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Erlenbach bei Marktheidenfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien