Ermingen

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Ermingen
Stadt Ulm
Wappen von Ermingen
Koordinaten: 48° 23′ N, 9° 54′ O48.3833333333339.9Koordinaten: 48° 23′ 0″ N, 9° 54′ 0″ O
Fläche: 8,37 km²
Einwohner: 1.100
Eingemeindung: 1. Juli 1974
Postleitzahl: 89081
Vorwahl: 07304
Karte

Lage von Ermingen in Ulm

Ermingen war eine westlich von Ulm liegende Gemeinde und ist seit der Eingemeindung am 1. Juli 1974 offizieller Stadtteil von Ulm.

Der Stadtteil, der sich auf dem Hochsträß befindet, hat ca. 1.100 Einwohner auf einer Fläche von 837 Hektar. In Ermingen befindet sich der Fernmeldeturm Ulm-Ermingen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wappen und Blasonierung

Das ehemalige Ortswappen zeigt im gespaltenen Schild vorne in Silber ein schwarzes Kreuz, hinten in Blau einen silbernen Äbtissinnenstab.

[Bearbeiten] Paläontologischer Fundort

Auf der Gemarkung von Ermingen befindet sich die untermiozäne "Erminger Turritellenplatte", die sich durch ihren Fossilreichtum auszeichnet. Das massenhafte Vorkommen von Turmschnecken gab der Fundstelle den Namen. Die Turmschnecke Turritella turris überwiegt hierbei mengenmäßig in der Gastropoden-Population. Die küstennahe flachmarine Ablagerung wurde vor rund 18,5 Millionen Jahren (Unteres Ottnangium) gebildet.[1]

[Bearbeiten] Literatur

  1. Johannes Baier: Ein Beitrag zur Erminger Turritellenplatte (Mittlere Schwäbische Alb, SW-Deutschland). - Jahresbericht Mitt. oberrhein. geol. Ver., N.F. 90, 9-17; Stuttgart, 2008. - ISSN 0078-2947. Abstract

[Bearbeiten] Weblinks

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