Ernest Blum

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Ernest Blum

Ernest Blum (* 15. August 1836 in Paris; † 18. September 1907 ebd.) war ein französischer Dramatiker und Librettist.

Der Sohn eines Schauspielers hatte seinen ersten großen Erfolg 1854 mit dem Stück Une femme qui mord. Danach entstanden in rascher Folge weitere Komödien, außerdem verfasste Blum Dramen, Tragödien, Vaudevilles, Burlesken, Farcen und Märchenstücke. Für Jacques Offenbach schrieb er die Libretti zu La Jolie Parfumeuse und Belle Lurette, für Gaston Serpette die Libretti zu Le château de Tire-Larigot, Le petit chaperon rouge, Adam et Eve, Le carnet du Diable, Le royaume des femmes und Le carillon.

Weiterhin war Blum seit 1869 Mitarbeiter des Journals Rappel, wo er Theaterkolumnen unter dem Pseudonym Marsy schrieb, und des Le Charivari. Mit Louis Huart verfasste er 1860 die Memoiren der Cancan-Tänzerin Rigolboche (Marguerite Badel). 1866 erschien eine Sammlung seiner Werke mit einem Vorwort von Henri Rochefort.

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