Ernest Hébrard

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Ernest Hébrard (* 11. September 1875 in Paris; † 1933) war ein französischer Städteplaner, Architekt und Archäologe. Hébrard entwarf nach dem großen Brand 1917 den neuen Stadtplan für Thessaloniki und war als Stadtplaner von Hanoi tätig.

Leben[Bearbeiten]

Hébrard hatte an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris studiert und arbeitete anschließend im archäologischen Dienst der multinationalen Army of the Orient der Entente, 1917 befand er sich in Thessaloniki als der große Brand ausbrach. Aufgrund seiner Qualifikation wurde er anschließend mit der Stadtplanung betraut, 1918 wurde er zum Architekturprofessor der Universität Athen berufen. Hébrard wandte sich in Athen historisierenden Formen ab und zu einem Befürworter der Moderne, zu seinen Schülern gehörte der Funktionalist Thoukikidis Valentis und Konstantinos Biris. 1921 nahm Hébrard ein Angebot des französischen Staates an, als Städteplaner von Französisch-Indochina zu arbeiten, 1927 kehrte er jedoch nach Griechenland zurück. Er nahm eine Stelle als Berater für öffentliche Bauten des griechischen Erziehungsministeriums in Athen. Im Ruhestand kehrte er gesundheitlich angeschlagen nach Paris zurück, wo er starb.

Projekte[Bearbeiten]

Der Aristoteles-Platz als Teil der Stadtplanung von Thessaloniki
  • Rekonstruktion des Diokletians-Palastes in Split
  • Stadtplanung Thessaloniki
  • Stadtplanung Hanoi
  • Stadtplanung Casablanca
  • Stadtplanung Athen (unverwirklicht)