Erni Mangold

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Erni Mangold, anlässlich der Präsentation ihrer Memoiren, Wien 2011.

Erni Mangold (* 26. Jänner 1927 in Großweikersdorf, Niederösterreich, Österreich; auch Erna Mangold und Ernie Mangold; eigentlich Erna Goldmann) ist eine österreichische Schauspielerin und Regisseurin.

Leben[Bearbeiten]

Mangold entstammt einer Künstlerfamilie. Der Vater war Maler. Die Mutter, die der Familie zuliebe auf eine mögliche Karriere als Konzertpianistin verzichtete, gab ihr vom vierten bis zum vierzehnten Lebensjahr Klavierunterricht.[1]

Nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule Krauss war Erni Mangold von 1946 bis 1956 am Wiener Theater in der Josefstadt engagiert, von 1955 bis 1963 unter Gustaf Gründgens am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, danach am Düsseldorfer Schauspielhaus unter Karlheinz Stroux. Nach verschiedenen Engagements in Wien und Deutschland war sie 1972 am Salzburger Mozarteum tätig, anschließend unterrichtete sie in der Theaterschule Helmut Kraus und am Reinhardt-Seminar und war von 1984 bis 1995 Professorin an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Erni Mangold war in über sechzig Filmen und zwanzig TV-Produktionen zu sehen, am bekanntesten war ihre Rolle als Geliebte des Sehers in dem Film Hanussen (1955) von O. W. Fischer. Sie wirkte auch in mehreren Folgen (Folgen 2, 9 und 19) der Krimiserie Kottan ermittelt mit.

Von 1958 bis 1978 war sie mit dem Schauspieler Heinz Reincke verheiratet.

Sie lebt heute in St. Leonhard am Hornerwald.

Auszeichnungen und Titel[Bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten]

  • 1984: Otto Brusatti: Die letzten Stunden der Menschheit - Regie: Otto Brusatti (ORF/WDR)

Literatur[Bearbeiten]

  • Erni Mangold: Lassen Sie mich in Ruhe – Erinnerungen. Aufgezeichnet von Doris Priesching. Amalthea, 2011, ISBN 978-3-85002-766-3.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Heinz Janisch: Ich mache kein Theater. Die Schauspielerin Erni Mangold. Auf: oe1.orf.at. 3. Februar 2005. Abgerufen am 3. September 2011.

Weblinks[Bearbeiten]