Ernsbach (Kocher)

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Ernsbach
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BW

Daten
Gewässerkennzahl DE: 23867594
Lage Landkreis Schwäbisch Hall und Ostalbkreis,
Baden-Württemberg, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Kocher → Neckar → Rhein → Nordsee
Quelle etwa 0,6 km westnordwestlich des Spitzenhofs der Gemeinde Schöntal.
49° 18′ 30″ N, 9° 30′ 41″ O49.3084277777789.5114027777778332
Quellhöhe ca. 332 m ü. NN[1]
Mündung in Ernsbach unterhalb der Brücke von rechts in den Kocher49.2898194444449.5136333333333185Koordinaten: 49° 17′ 23″ N, 9° 30′ 49″ O
49° 17′ 23″ N, 9° 30′ 49″ O49.2898194444449.5136333333333185
Mündungshöhe ca. 185 m ü. NN[2]
Höhenunterschied ca. 147 m
Länge 2,5 km[3]
Einzugsgebiet ca. 1,9 km²[4]
Gemeinden ForchtenbergVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Der Ernsbach ist ein Bach im Hohenlohekreis im nördlichen Baden-Württemberg von 2,5 km Länge, der bei Forchtenberg-Ernsbach von rechts in den Kocher mündet.

Geographie[Bearbeiten]

Quelle und Verlauf[Bearbeiten]

Der Ernsbach entspringt im äußersten Osten des Gemeindegebiets von Jagsthausen im Waldgewann Altes Ernsbach auf ca. 332 m ü. NN. Der nächstliegende Siedlungsplatz ist der Schöntaler Weiler Spitzenhof ca. 600 m ostsüdöstlich. Der Bach fließt etwa 400 m nach Westsüdwesten, erreicht die Grenze zur freien Flur und wendet sich dann langsam nach Südsüdosten.

Ein vom Edelmannshof im Westen kommender Feldweg überquert ihn, wo er schon südliche Richtung erreicht hat, danach zeigt sich das erste spärliche Gehölz am linken Hang. Die Hänge – links der Schellenberg, rechts der Hasensprung – der beim anschließenden Übertritt auf die Ernsbacher Gemarkung schon etwa 70 Meter tiefen Talmulde sind daraufhin bis zum Dorf selbst wenigstens einseitig ganz mit Wald bewachsen. Der Bach fließt so zwischen zwei nahen Aussiedlerhofgruppen auf dem rechten und dem linken Talhügel durch, danach zieht aus Westen vom Holzweiler Hof her kommend eine Verbindungsstraße durch eine Seitenmulde ins Tal, die dem Bach bis nach Ernsbach hinein folgt und dort Brunnensteige heißt.

Er erreicht die Siedlungsgrenze von Ernsbach verdolt und durchquert so das Dorf, um in dessen Süden etwa 100 Meter unterhalb der Kocherbrücke nach insgesamt 2,5 km Lauf auf etwa 185 m ü. NN von rechts in den Kocher zu münden.

Einzugsgebiet[Bearbeiten]

Der Ernsbach hat ein Einzugsgebiet von etwa 1,9 km² Größe. Es grenzt im Norden an das des Jagst-Zuflusses durch die Berlichinger Pfaffenklinge, im Osten an das des wie er und mit ähnlichem Verlauf zum Kocher fließenden Stelzersklingenbachs. Im ganzen südlichen Bereich konkurriert der Kocher selbst, im westlichen der abschnittsweise trockene Kalbach, der diesen in Sindringen erreicht. Im Nordwesten läuft jenseits der Wasserscheide ein längeres Trockental nach Jagsthausen zur Jagst (Westertalklinge mit längerem südlichen Ast durch den Roten Grund).

Das Dorf Ernsbach ist die einzige Siedlung am Bach, im Einzugsgebiet liegen außerdem noch einige meist neuere Höfe rechts und links des Mittellaufs.

Geologie[Bearbeiten]

Der Ernsbachs läuft im Unterkeuper und im Muschelkalk.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nach dem Höhenlinienbild auf der TK25 interpoliert.
  2. Ca. 160 m flussabwärts von der Mündung gibt die TK25 im Fluss eine Höhe von 184,4 m an, ca. 1,6 km flussaufwärts, oberhalb eines Wehres, von 187,7 m.
  3. Länge nach LUBW-FG10.
  4. Abgemessen auf der TK25.

Literatur[Bearbeiten]

  • „TK25“: Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg Nord, als Einzelblatt Nr. 6623 Ingelfingen und Nr. 6723 Öhringen

Weblinks[Bearbeiten]

Geodatenviewer des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (Hinweise), insbesondere mit den Teilkarten/Layers

  • „LUBW-FG10“: Fließgewässer 1:10.000
  • des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau des Landes Baden-Württemberg (LGRB)
  • „LGRB-GÜK300“: Geologische Übersichtskarte 1:300.000