Ernst-Christoph Brühler

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Ernst-Christoph Brühler (* 12. Februar 1891 in Mannheim; † 1. September 1961 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Politiker (DNVP / DP).

Beruf[Bearbeiten]

Brühler studierte Geschichte, Germanistik und Anglistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und wurde 1909 Mitglied der Burschenschaft Vineta Heidelberg. Er arbeitete von 1919 bis 1924 sowie ab 1933 als Gymnasiallehrer in Freiburg und war zwischenzeitlich Redakteur bei der Breisgauer Zeitung. 1934 übernahm er zudem die Leitung der Evangelischen Pädagogischen Akademie. 1943 wurde er kurzzeitig inhaftiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er weiterhin im Schuldienst tätig und wurde 1950 zum Oberstudiendirektor befördert.

Partei[Bearbeiten]

In der Weimarer Republik gehörte Brühler der Deutschnationalen Volkspartei an. Er war 1929 Spitzenkandidat der Freiburger Wahlkreisliste zum Badischen Landtag, verpasste jedoch den Sprung in das Parlament. Von 1931 bis 1933 war er dann Mitglied des Badischen Landtags.

Nach 1945 wurde Brühler Mitglied der Deutschen Partei.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Vor 1933 war Brühler Stadtrat in Freiburg im Breisgau. Er gehörte dem Deutschen Bundestag in dessen zweiter Legislaturperiode (1953-1957) an und war 1955 bis 1957 Fraktionsvorsitzender der DP.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Tätigkeitsbericht der Bundestagsfraktion. In: Konservative Politik ist zeitnah. Ihr dient die Deutsche Partei. Wandel, Bonn 1955, S. 13–19, hier S. 16 ff.

Literatur[Bearbeiten]

  • Helge Dvorak: Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band 1: Politiker. Teilband 1: A–E. Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 145.
  • Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949–2002. Band 1: A–M. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23781-2, S. 104–105.

Weblinks[Bearbeiten]